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ehrenrunde 1.7.9

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manu52 /01.07.2009

17.06.09 // 20:00 Leipziger 52 – Fukuoka 3:1

18.06.09 // 20:00 KFK – Lok Lebach /// HBK ABGESAGT

21.06.09 // 18:00 // HBK // Eckschwalben – Fukuoka 3:0

24.06.09 // 20:30 // Zentralstadion // Leipziger 52 – WSG 1:2

28.06.09 // 18:00 // HBK // Edwin van der Saar- Fukuoka 5:4
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24.06.09 // 20:30 // Zentralstadion // Leipziger 52 – WSG 1:2
Vorbericht:
L 52 – WSG
Zum Spiel um Platz 5 empfangen heute abend um 20.30 Uhr die alten Herren der 52er um Capitano Old Michel die Frischlinge der WSG.
Erfahrung pur gegen Sturm und Drang. Ein Generationenkonflikt im heiligen Ground des Zentralstadions. Die Startformation der WSG lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Die der 52er bietet wenig neues und noch weniger Alternativen. Die Leipziger pfeifen aus dem letzten Loch. Stammkeeper Karsten ist weiterhin verletzt, wird ersetzt durch den Mann mit dem grellen Testbildtrikot, Manunho, der natürlich im Sturmzentrum fehlen und aller Wahrscheinlichkeit nach durch Till oder Uwe ersetzt wird. Auch Markuswilli fällt weiter aus, seinen 6er Part übernimmt Old Michel, direkt hinter Spielmacher Robinho, der seinerseits geschwächt in die Begegnung gehen wird. „Wenn die Wade zu sehr zwickt geh ich wieder ganz vorne rein. Hat ja in der zweiten Halbzeit gegen die Fukuokas gut geklappt“, so Robinho. Ob Wacho Karacho aufläuft ist ungewiss. Seit Wochen hat man von ihm nichts gehört. Carlos-the Ex-Cat hat sein Kommen angekündigt. In der Abwehr werden Williwilli und Christiano II versuchen das Spielgerät vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Die neue Ausrichtung im 2-2-2 System hat sich in den Spielen gegen den KFK und gegen die Fukuokas als günstig erwiesen. „Besser nur 2 Verteidiger, die dann aber wirklich verteidigen als drei, die alle nur nach dem Ball rennen“, so der augenzwinkernde Kommentar von Manunho, der mit seiner neuen Rolle als Keeper arge Probleme hat. „Ich scheiß mir da hinten echt in die Strampelhosen, wenn die gegnerischen Kanonen da auf mich zukommen und meine Abwehr rumrennt wie ein einziger Hühnerhaufen. Da kann ich mich nur noch durch Rumgebrülle beruhigen. Von hinten sieht alles Scheiße aus und tausendmal schlimmer als es ohnehin ist!“
Die Stimmung in der Mannschaft ist vor dem letzten Spiel der Saison aber ausgelassen. Die letzten beiden Spiele, das 3:1 gegen die Fukuokas, vorallem aber das 2:1 gegen den KFK (jeweils nach Rückstand) haben versöhnlich gestimmt, haben derbe Niederlagen und interne Streitereien weitgehend relativiert und wieder Hoffnung gemacht.
„Wir werden versuchen, den jungen Hüpfern so gut als möglich Paroli zu bieten. Und wir wissen, dass wir das auch noch können“
Spielbericht: Leipziger 52 – WSG Kosmos 1 : 2 (1 :

Eigentlich hätten sich die Oldies von den 52ern nach dem Spiel kollektiv
in den Allerwertesten beißen müssen. Taten sie aber nicht. Vielmehr
feierten sie die unglückliche Niederlage ausgelassen und waren mit sich
und der Fußballwelt vollends im Reinen.

„Das war ein gefühlter Sieg“, äußerte sich EHRENCAPITANO (damit das
jetzt mal klar ist!!!!!!!!!) Old Michel, der sich wie alle anderen nicht
nur tapfer gegen die Jungenbande der WSG gestellt, sondern vielmehr ein
herzerfrischendes und ausgesprochen kombinationssicheres Spielchen
abgeliefert hatte.
Die Leipziger bestimmten das Match, hatten Torchancen über Torchancen,
spielten im Mittelfeld schnell und gekonnt über die Außen, Till im Sturm
war überragend, verwandelte gekonnt zur 1 : 0 Führung, und die Abwehr,
lauthals dirigiert vom bunten Torwartvogel Manunho, zeigte sich
bombenfest und sicher.

Eigentlich war das Spiel schon gewonnen, nach dem Ausgleich war das
Spiel eigentlich schon unentschieden, nach dem Querpass von Old Michel
zu Williwilli direkt vorm eigenen Gehäuse war plötzlich alles anders.

Es war kein zusammengeknülltes Papier, das da im Weg lag, es war der
katastrophale Kieselsteinbelag auf dem Feld des Leipziger
Zentralstadions, der den Ball über Williwillis sonst so sicheren Spann
und dem heranrauschenden WSGl-Stürmer direkt vor die einschussbereiten
Stiefel hüpfen ließ. Zu weit von Manunho und ebensoweit von Williwilli
selbst entfernt, also genau dahin wo es richtig wehut, dahin wo nix mehr
zu machen ist, dahin wo der ungerechte Fußballgott ihn haben will, damit
irgendeine Gerechtigkeit anderswo neuztralisiert wird, oder warum auch
immer!?

Es war das 1:2, ein solch bitterer Gegentreffer ward selten zuvor
gesehen. Markuswilli, der seine lädierten Knochen extra zum
Spielfeldrand geschleppt hatte war kreidebleich geworden, das
kunterbunte Papageientrikot von Manunho wirkte verwaschen, die Zeit
stand irgendwie still und starr wie der oft besungene See am Weihnachtstag.

So etwa muss es gewesen sein bei der WM 1950 in Brasilien, als die
Selecao das 1:2 gegen Uruguay kassierte vor knapp 200.000 Zuschauern im
Maracana-Stadion. Stille und Entsetzen, Zeitstillstand, das Nichts in
greifbarer Form.

Manunho schaute dem Kullerball noch nach Ende des Spiels hinterher, wie
der gnadenlos wie ein grinsender Teufel seinen langsamen Weg ins Gehäuse
fand, während die WSGler die viel geübte Jubeltraube in Manunhos rechtem
Augenwinkel bildeten wie zur Häme.

„Wer die Dinger vorne nicht macht, der kriegt sie irgendwann hinten
rein“, so das pomadig lapidare Urteil der WSG-Spieler, die an diesem Tag
einfach das Glück gepachtet hatten, die aber auch – um das nicht zu
vergessen – einen Torhüter in der Hütte hatten, der einfach immer am
richtigen Platz stand. Außerdem mit 100%er Quote im Abschluss. Zwei
Chancen – zwei Treffer! Effektiver ist nicht Fußball spielen.

Sei es drum! Es wurde gefeiert, noch auf dem Platz die Kännchen gehoben
auf Markuswilli der seinen 25+x-ten Geburtstag unbedingt mit dem Team
verbringen wollte. Welch Eintracht bei den 52ern, die die Saison mit 7
Siegen, 2 Remis und 7 Niederlagen auf Platz 5,2 beenden und dies mit
freudigem bunten Lächeln tun.

Glück Auf und Ab und Zu!
Manunho, das kunterbunte Testbild
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Stand 18.06.2009 / manu52

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18.06.2009 Rück n Stück

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18.06.2009 Rück n Stück

wieder blockspieltag Mai 02, 2009

06.05.2009 / 19:30 uhr / hbk-kampfbahn
wsg – edwin van der saar 3:8
Edwin van der Saar – WSG Kosmos 8:3 (4:3)

15 Punkte und 37:11 Tore aus den letzten 5 Spielen.
Die Serie von Edwin van der Saar hält an.

Aufstellung:
Edwin van der Saar:
Michel – Mathijsen, Hewethal, Christian – Hasselbaink, Moritz von Oranien, Claudio
Joker: Sebastiao, Jana, Michel B.

WSG Kosmos:
Yannik – Phil die Klinge, Janosch, André der Armine – Matze, Marinho – Ben Diego
Joker: Kim, André das Original, Frank the hammer
Tore:
1:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Hasselbaink)
2:0 Sebastiao (Kopfball, Vorarbeit Mathijsen)
2:1 Marinho (Rechtschuss, Ohne Vorarbeit)
2:2 Matze (Rechtsschuss, Vorarbeit Ben Diego)
3:2 Michel B. (Rechtsschuss, Ohne Vorarbeit)
4:2 Hewethal (Rechtsschuss, Ohne Vorarbeit)
4:3 Andre der Armine (Rechtsschuss, Ohne Vorarbeit)
5:3 Moritz von Oranien (Rechtsschuss, Vorarbeit Claudio)
6:3 Claudio (Kopfball, Vorarbeit Hewethal)
7:3 Hasselbaink (Rechtsschuss, Vorarbeit Michel B.)
8:3 Michel (Elfmeter, Vorarbeit Sebastiao)

Auch diesen Mittwoch ging Edwin van der Saar in einem packenden Spiel als Sieger vom Platz. 8:3 hieß es am Ende gegen die WSG. Jedoch war der Spielverlauf knapper als das Ergebnis vermuten lässt. Die Jungs aus Holland mussten in diesem Spiel auf einige wichtige Spieler verzichten. Mit den Ausfällen von Lars und Jörg schwanden die Variationsmöglichkeiten in der Offensive. Die Ausfälle von Dirk, Nico und Batschgo rissen ein großes Loch in der Defensive. Gerade auf der Position des Torhüters entstand dadurch ein Riesenproblem für Ede. Mit Dirks Ausfall fiel der Spieler aus, der diese Saison am häufigsten die Position des Torhüters bekleidet hatte. Da das Experiment mit Hasselbaink im Tor auch nicht den gewünschten Effekt hatte, musste man sich eine neue Lösung einfallen lassen. So gab ein Fubbkollesch von Claudio sein Debut im Ede-Gehäuse und erwies sich im Verlaufe des Spiels als absoluter Rückhalt für die Elftal.
Nach dem Motto „Never change a winnig tactic“ spielte Ede im klassischen Tannenbaumsystem: 3:2:1 sollte also den Erfolg bringen.
Im Tor stand Ede-Debütant Michel. Die Abwehr um Libero Hewethal bildeten Christian und Mathijsen. Im Mittelfeld begannen Moritz von Oranien und Hasselbaink, die den Vorzug vor dem in den letzten Spielen stark auftrumpfenden Sebastiao erhielten. Zwei Umstände gaben wohl den Ausschlag für diese Entscheidung. Zum einen spielt der Ligapresi immer von Anfang an und zum andern hat sich Hasselbaink mit seinem Opfer, letztes Spiel gegen die Leipziger ins Tor zu gehen, einen Platz in der Startelf verdient. Im Sturm begann Claudio, der seine Führung in der Bunte Liga Scorerliste weiter ausbauen wollte. Auf der Bank nahmen Jana, Sebastiao und Ede-Debütant Michel B. Platz. Dieser wurde als gelernter Abwehrspieler nach Bekanntwerden der Ausfälle von Nico, Dirk und Batschgo aus der 2. Mannschaft nachnominiert.
Auch die WSG hatte einen schwerwiegenden Ausfall zu verkraften. So fiel Mittelfeldstratege Nibras, der mit bisher acht Scorerpunkten seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen konnte, mit einer Sehnenentzündung im Mittelfuß aus.
Zum Spiel:
Die WSG legte gut los und setzte die Elftal direkt unter Druck. Daher fiel auch der Treffer zum 1:0 für Ede etwas überraschend. Nach einem etwas ungenauen Pass eines WSG Verteidigers spitzelte Hasselbaink WSG Abwehrmann Phil die Klinge den Ball weg. Den Torschuss konnte WSG Keeper Yannik zwar abwehren, jedoch hatte Claudio kein Problem den Abpraller im Tor zu versenken. 1:0 für Ede.
Nur wenigen Minuten später schaltete sich Mathijsen vorne ein und bekam die Pille auf der linken Seite. Seine Flanke auf den langen Pfosten verwertete Sebastiao mit einem sehenswerten Kopfballtor zum 2:0.
Nun folgte aber die Zeit der WSG. Ein Missverständnis zwischen Jana und Christian im Spielaufbau nutze WSG Topscorer Marinho zum 2:1. Mit einem Solo schloss er eiskalt und unhaltbar für Ede-Keeper Michel zum 2:1 ab. Nun war die WSG hellwach. Mit Powerplay auf den Kasten von Edwin van der Saar erzwangen sie auch den Ausgleich. Nach einem schönen Spielzug passte Ben Diego von Rechtsaußen flach in die Mitte, wo Matze sehenswert zum 2:2 vollstreckte. Nun entwickelte sich die Partie zu einem echten Kampfspiel. Viele harte aber faire Zweikämpfe im Mittelfeld prägten die Partie. Wenige Torchancen wurden in dieser Phase des Spiels herausgespielt. Bezeichnend war so auch das 3:2 für Edwin van der Saar. Nach einem Eckball für die Elftal ging das Gestocher im Strafraum los. Schließlich gelangte der Ball irgendwie zu Michel B., der mit der Kappe zum 3:2 traf. Wenige Minuten später dann das 4:2 für Ede. Als Libero Hewethal am Mittelkreis keine Anspielstation fand, versuchte er es einfach mal mit einem langen Ball in den 16er. Die Kugel wurde länger und länger und schlug letztendlich im Tor der WSG ein. 4:2 für Ede. Wenig geschockt vom Zweitorerückstand drückte die WSG auf den Anschlusstreffer. Kurz vorm Pausenpfiff war es dann auch soweit. Mit einem sehenswerten Schuss nagelte WSG Libero Andre, der sich vorne eingeschaltet hatte, den Ball in den linken Torwinkel.
4:3 PAUSE
Die zweite Halbzeit ging dann aber klar an die Elftal. Vielleicht lag es daran, dass der Treffer zum 5:3 kurz nach Wiederanpfiff fiel. Denn schon nach wenigen Minuten spielte Claudio den Ball auf die rechte Seite zu Moritz von Oranien. Dieser dribbelte in die Mitte und schloss mit der Kappe ins rechte Torwarteck ab. Das 6:3 erzielte dann Claudio selbst. Wieder mal hatte Hewethal an der Mittellinie den Ball. Ähnlich wie bei seinem eigenen Treffer schlug er den Ball weit vor das Tor der WSG, wo Claudio mit dem Kopf zum 6:3 verwandelte. Nun warf die WSG alles nach vorne, wurde aber nicht mit einem Treffer belohnt. Im Gegenteil: Michel B. erkämpfte sich in der Abwehr den Ball und schickte Hasselbaink reaktionsschnell mit einem langen Pass über das ganze Team der WSG auf die Reise. Hasselbaink lies sich nicht lange bitten und lupfte den Ball über den heraus stürmenden WSG Keeper Yannik ins Tor. 7:3 für Ede. Kurz vor Spielende gab es dann noch einen Elfmeter, der zum 8:3 führte. Phil die Klinge drückte Sebastiao im Strafraum zu Boden. Beide Teams einigten sich auf Elfmeter. Diesen verwandelte Ede-Torhüter Michel souverän in die linke Torwartecke.

Fazit: Ein sehr ausgeglichenes Spiel in der 1. Halbzeit. Aufgrund der 2. Halbzeit ein verdienter Sieg für Edwin van der Saar.
Text: O.Hasselbaink

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07.05.2009 / 20:00 uhr / mono
ligastammtisch

09.05.2009 / 15:30 uhr / waldhaus sportplatz
blockspieltag

15:30 uhr leipziger 52 – lok. lebach 0:6
*leipziger hadern mit dem schicksal

*spätestens zu dem zeitpunkt, als markuswilli die komplette, gefühlte
52-beinige hintermannschaft der lebacher umspielt und den völlig
freistehenden mitspieler in der mitte mustergültig bedient hatte, und
der – wer immer es war soll hier nicht erwähnt werden – den ball hätte
ins tor husten können, es aber nicht tat, sondern den rechten foot
bemühte und das launische spielgerät unlustig neben das goal zimmerte,
spätestens da war klar, dass die 52.000 kopfschüttelnden zuschauer an
diesem tag vielleicht noch diese oder jene skurilität – ein
hagelschauer, ein meteoriteneinschlag oder gar das ende der welt – zu
erwarten hätten, aber eines nun wirklich nicht mehr: ein goali für die 52er!

das schicksal, das sich ja oft und all zu gern wie eine windige diva zu
benehmen weiss hatte diese möglichkeit für diesen tag und an dieser
stelle kategorisch ausgeschlossen. man befand sich im weiten rund der
waldhaus-arena, das wetter spielte sonnenstrahlend mit, die anzeigetafel
zeigte etwa die 52. minute und ein resultat von 0:3 gegen die
gelbhemden, als eben der mittelstürmer das husten vergaß und
markusswilli fassungslos in den himmel brüllte, nach gerechtigkeit
suchend, und fluchend ob der unbarmherzigkeit der fußballgötter.

aber es stieg kein schorschi best, kein helmut rahn, kein julius hirsch,
kein sindelar und auch kein gottfried fuchs aus dem fußballrunden
himmelreich herab um mildtätig korrigierend einzugreifen. das leder
blieb links am goal vorbeigenagelt.

an der außenlinie konnten carlos the ex-cat, manunho und robinhos
familie nur fassungslos die hände über ihren köpfen kreuzen. aber wo war
robinho selbst? und warum stand manunho in zivil gekleidet nur als
zuschauer da herum? er leide unter einer art „hirnblockade“ war zu
vernehmen, ausgelöst durch die niederlage seiner
e-jugend-nachwuchskickertruppe. die spekulationen um robinhos verbleib
waren dagegen vielfältig. zunächst hieß es, er klage ebenso über eine
blockade, allerdings tiefer sitzend und rein körperlicher natur:
„rückenprobleme“, bestätigte lena, edelreservistin, trikotdesignerin
und nachwuchshoffnung der 52er, aber „papa ist in köln“, fügte sie
hinzu, was wieder den wechselgerüchten auftrieb gab, zumal der „kölner
express“ am gleichen morgen noch mit der schlagzeile „robinho oder
podolski? wer bringt den geißbock wieder zum klettern?“ titelte.

den lebacher eierfussalisloks war das alles herrlich egal. sie
überstanden die drangperiode der 52er unbeschadet und schenkten noch
drei weitere eier ein. 0 : 6 hieß es am ende. bei den 52ern scheint zur
zeit nur eines beständig: die unbeständigkeit.

manu 52

16:45 uhr eckschwalben – kfk. meier 3:2
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18:00 uhr roter stern – edwin van der saar 0:1
Aufstellung:
Dirk – Christian, Nico, Hewethal – Sebastiao, Moritz von Oranien – Claudio
Joker: Jana, Batschgo, Jörg, Michel

Tore:
0:1 Sebastiao (Kopfball, Vorarbeit Claudio)
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14:00 uhr china f.u. – fukuoka superstars
Hallo zusammen,
hier noch ein kleine Spielbericht zum Spiel Fukuoka Superstars gegen
China FU …

„Die Fukuokas legten nach einer kleinen Systemumstellung, gegenüber
den Partien zuvor, mit mächtig Druck los. Trotzdem gelang China die
0:1 Führung nach ein paar Minuten. Was die Superstars, allen voran
Fabian, aber wenig berührte. Der legte einen grandiosen Sololauf, über
2/3 des Platzes hin, den er auch mit dem 1:1 krönte. Jetzt kam etwas,
was man von den Fukuokas bisher nicht kannte, sie legten nach! Nämlich
in Gestalt von Lars, der ebenfalls ein Solo hinlegte und zum 2:1
einnetzte. Weiter gings! Die Zeit von Freggert kam. Zuerst ließ er das
Gebälk wackeln, um kurz darauf nach Pass von Timo das 3:1 zu erzielen.
So gingen die Protagonisten auch in die Pause.
Die Fukus wollten nachlegen, hatten sie doch die 1:6 Niederlage aus
dem Hinspiel noch im Hinterkopf. Es sollte auch nachgelegt werden und
wie! ;-) Zuerst hätte Willems eine 100%ige Chance auf dem Fuß gehabt,
wenn er den Ball getroffen hätte. Aber nach einem Kopfball von Timo,
den der Torwart der Chinesen grandios halten konnte, war Willems zur
Stelle und musste nur noch einschieben. Der Sturmlauf der Superstars
ging immer noch weiter. Marc zog an der linken Außenbahn entlang,
flankte vors Tor und Willems war wieder mit dem rechten Fuß zur
Stelle. Der vor dem Spiel vorausgesagte Doppelpack war geschafft, aber
es sollte noch besser werden. Nach einem wunderschönen Pass von Timo,
den Willems mit dem Hinterteil mitnahm, tunnelte er, den mittlerweile
schon zweimal gewechselten, Schlußmann zum 6:1 und die „zahlreichen“
Zuschauen sahen damit einen lupenreinen Hattrick von Willems. Zum
guten Schluß krönte Timo sein hervorragendes Spiel mit dem 7:1, was
auch der Endstand war.
Dies war eines der besten Spiele der Fukuoka Superstars, allerdings
wurde es ihnen auch leicht gemacht. Trotzdem Respekt an China FU, die
noch bis zum Ende gekämft und alles versucht haben.“
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willems von fukuoka

13.06.2009
saisonende

Edwin van der Saar – Leipziger 52 2:0!/!/!April 23, 2009

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tabelle

Edwin van der Saar – Leipziger 52 2:1

Hasselbaink – Mathijsen, Captain Hewethal, Christian – Moritz von Oranien, Sebastiao- Claudio
Joker: Batschgo, Lars, Nico

Tore:
1:0 Claudio (Kopfball, Vorarbeit Moritz von Oranien)
2:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Lars)
2:1 Robinho (Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

Ein Spiel wie ein UEFA-Cup Halbfinalhinspiel. Taktik prägte das Spielgeschehen. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig. Wenige Torchancen. Wenige Tore. Doch auch solche Spiele tun der Bunten Liga gut. Schließlich kann es nicht immer Handballergebnisse auf dem Fußballplatz geben. (Redaktionelle Anmerkung: Bsp.: Kikaz – Lok (3:16), 52 – CFU (13:2) oder Ede – Fukuoka (12:1))
Während sich die Leipziger um 20:15 Uhr Ortszeit mit gefühlten 52 Leuten warmmachten, war bei Edwin van der Saar die Torhüterfrage noch nicht geklärt. Nach sieben Runden Klick-Klack-Kluck, zwölf Durchgängen Tip-Top und 4 Runden „Ene mene meck und du bist weg“ stand der Keeper für das heutige Spitzenspiel fest: Hasselbaink musste die Handschuhe überstreifen. Desweiteren rückte Captain Hewethal nach erfolgreich überstandenem Junggesellenabschied als Libero wieder in der Startformation. Für ihn musste Lars weichen, der den Kapitän in den letzten beiden Spielen hervorragend vertreten hatte, und besonders im Spiel gegen die Lok als Libero glänzte. Endlich gab auch Batschgo sein Comeback für Ede. Aufgrund eines Studienaufenthaltes in Cardiff (Wir berichteten) machte er nach der Auftaktbegegnung am 1. Spieltag gegen die WSG heute erst sein zweites Spiel in dieser Saison.
Nachdem die Torhüterfrage bei Edwin van der Saar geklärt war, konnte es auch schon los gehen. Die Anfangsphase verlief relativ unspektakulär. Beide Mannschaften versuchten erst einmal hinten gut zu stehen und dem Gegner keine Torchancen zu geben. Die Leipziger versuchten es oft mit langen Bällen auf ihre vielen Mittelstürmer, die sich im Dreiminutentakt versuchen durften. Jedoch stand die Abwehr um Captain Hewethal bei diesen langen Bällen sehr sicher. Nach 10 Minuten dann die erste große Chance des Spiels. Mit einem sehr guten Spielzug der 52er gelangte der Ball zu einem ihrer Mittelstürmer. Dieser traf aus der Drehung nur den Pfosten. Glück für Ede-Keeper Hasselbaink und die gesamte Elftal. Im zweiten Abschnitt der ersten Hälfte verschob sich das Spielgesehen dann aber immer mehr in die Hälfte der Leipziger. Jedoch konnten Lars, Claudio, Moritz von Oranien und Sebastiao einige gute Chancen nicht nutzen. Doch kurz vor der Halbzeit dann doch noch die erlösende Führung für die Holländer. Moritz von Oranien erkämpfte sich einen Ball auf der rechten Außenbahn und flankte den Ball über 25 Meter an den langen Pfosten. Claudio musste nur noch per Kopf einnicken. 1:0 für Edwin van der Saar.
In der Halbzeitpause zeigten die Leipziger, mit welcher Motivation sie hier angetreten sind. Während die Jungs der Elftal Kreuz und Quer umherirrten, bildeten die Leipziger einen Kreis, in dem sie die Marschroute für die 2. Halbzeit festlegten. Edwin van der Saar bekam in der Halbzeitpause Verstärkung. Nico hatte es nicht rechtzeitig zum Anstoß geschafft. Nun konnte die Elftal noch auf ihren erfahrenen Defensivspezialisten zurückgreifen.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Wenige Torraumszenen, wenige Tore. Aber aufgrund der Spannung blieb das Spiel in jeder Sekunde interessant. Spektakuläre Szene dann in der 50. Minute. Da auf dem Nebenplatz des Zentralstadions das Bunte Bolzen parallel lief, flog immer mal wieder ein Ball auf das Spielfeld. So auch in dieser Situation. Da der Spielball irgendwo im Mittelfeld umherlief machte sich Ede Torhüter Hasselbaink auf, den Ball den Bunten Bolzern zurückzukicken. Als der Ede Keeper zurück ins Tor lief, wollte dies der Spielball auch. Der Ball verpasste das verwaiste Tor nur um einen geschätzten Meter. Das war knapp. Kurz darauf einer der wenigen direkten Schüsse der 52er auf das Tor von Edwin van der Saar. Manunho wurde knapp vorm 16er schön freigespielt, drehte sich und versuchte es mit einem Schlenzer in den linken Torwinkel. Der mit etwas zu wenig Tempo geschossene Ball konnte jedoch von Hasselbaink entschärft werden.
Wenige Minuten später dann das 2:0 für Edwin van der Saar. Nach einem schönen Pass von Lars erzielte Ede-Torjäger Claudio aus kurzer Distanz das 2:0. Mit seinem 24 Scorerpunkt baute Claudio die Führung in der Bunte Liga Scorer-Rangliste weiter aus. Auf Platz zwei folgen mit 18 Scorerpunkten Manunho von den 52ern und Marius von der WSG Kosmos.
2:0 für Edwin van der Saar. Die endgültige Entscheidung? Noch nicht, denn auf dem Rückweg von seinem Ausflug, um Torschütze Claudio zu beglückwünschen, hätte sich Ede Torhüter Hasselbaink ein wenig mehr beeilen müssen. Als sich dieser noch außerhalb des eigenen Strafraums befand, nutzte Robinho die Gunst der Stunde und überlobte unmittelbar nach dem auf den Treffer folgenden Anstoß von der Mittellinie die gesamte Ede-Elf zum 1:2 aus 52er Sicht – ein absolutes Kuriosum. Nachdem beide Teams noch etwas über die Gültigkeit des Treffers diskutierten und die 52er noch einen erfolglosen Angriff auf das Tor von Hasselbaink starteten, wurde die Partie abgepfiffen. Nach Spielschluss einigten sich beide Teams darauf, das Tor zum 2:1 zu werten. Zum einen kann man über den vielleicht zu raschen Anstoß der 52er diskutieren, zum andern war es einfach ein zu schönes Tor, um es nicht zu werten.
Magna cum laude
olaf.h. edwin van der saar

*52er Wechselchaos hält Ede in der Erfolgsspur

*Von einer echten Krise wollte bei den Leipzigern nach dem 1:2 gegen Ede
van der Saar keiner sprechen. „Dafür war die
Kiste viel zu eng.Und wir hatten unsere Möglichkeiten“, fasste Old
Michel die Party kurz zusammen. Aber er fügte auch hinzu,
dass er sich demnächst wohl freiwillig im Trainigsbereich des Leipziger
Runds melden werde, wenn das Aufgebot der 52er weiter gegen 52
Spieler tangieren sollte.

Als nach zehn Minuten die erste Wechselarie und damit das blanke Chaos
einsetzte hatte Manunho bereits
genervt die Trainingsjacke übergezogen und das Spiel abgehakt. „Das
Spiel dauert gerade mal 60 Minuten. Wir haben drei potentielle
Mittelstürmer. Zumindest solche die sich dafür halten“, so sein
Kommentar. Und weiter: „Natürlich wollen alle spielen, aber kaum dass man
im Spiel ist ist man auch wieder draußen. Das macht keinen Sinn.“ Auch
im Mittelfeld, wo normalerweise Robinho das Spiel antreibt und Markuswilli
die kämpferischen Akzente setzt lief wegen der vielen Ein- und
Auswechslungen nichts wirklich zusammen.

Darunter litt das gesamte Spiel. Waren die Treffen zwischen den 52ern
und Ede in den Vorjahren stets echte Höhepunkte, so muss das gestrige Spiel
eher unter der Kategorie „Schwach bis langweilig“ verbucht werden. Echte
Strafraumsituationen waren ebenso Mangelware wie feine Spielzüge oder
technische
Kunststückchen. Ausnahme vielleicht das Tor zum 1:0 für Ede van der
Saar. Eine nette Flanke, ein schöner Kopfball, das war?s dann. Und als
nach dem 2:0 alles
bereits entschieden war, narrte Robinho per Anstoßlupfer den noch
jubelnden Ede-Torhüter, der nun wohl für alle Zeiten mit dem Spitznamen
Butt leben muss.

Mehr war nicht, außer dem turnusgemäßen Ausrasten eines 52ers, der gar
nicht erst benannt werden muss. Diesmal teilte er in den eigenen Reihen
aus. Gut
so, oder besser so, denn zumindest blieb damit das überaus faire und
freundschaftliche Verhältnis der beiden Mannschaften unbelastet.

manu 52

Bilder von den letzten Spielen folgen!

Edwin van der Saar – Lok. Lebach 8:0 ///April 19, 2009

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Heute 16 Uhr / HBK-Kampfbahn
Lok Lebach – Edwin van der Saar 0:8 (0:4)

Aufstellung:
Lok Lebach:
gago – Sascha, Bechinhosa, Alexix Hitzlzeiner – Perkele, Rück ‚n‘ Stück, Max
Joker: Unbekannter Ersatzspieler

Edwin van der Saar:
Dirk – Mathijsen, Lars, Christian – Moritz von Oranien, Hasselbaink – Claudio
Joker: Sebastiao, Nico, Jana

1:0 Mathijsen (Rechtsschuss, Vorarbeit Claudio)
2:0 Moritz von Oranien ( Rechtsschuss, Ohne Vorarbeit)
3:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Lars)
4:0 Claudio ( Linksschuss, Vorarbeit Sebastiao)
5:0 Claudio ( Linksschuss, Ohne Vorarbeit)
6:0 Moritz von Oranien ( Rechtschuss, Vorarbeit Nico)
7:0 Hasselbaink (Rechtsschuss, Elfmeter, ohne Vorarbeit)
8:0 Christian (Kopfball, Vorarbeit Claudio)

Ede, ohne Captain Hewethal und Cardiff Rückkehrer Batschgo, bestimmte mit klugem Kurzpassspiel von Anfang an das Geschehen in der HBK Kampfbahn. So dauerte es auch nicht lange bis zur Führung. Nach toller Kombination spielte Claudio am 5er Eck zu Mathijsen, der das Leder an gago vorbei über die Linie spitzelte. Ede spürte sofort, dass heute etwas gegen den Tabellenzweiten der Bunten Liga drin ist. Die Lok spielte zwar in der 1. Halbzeit gut mit, hatte auch ein leichtes Übergewicht an Ballbesitz, aber echte Chancen spielten sie nicht heraus. Ganz im Gegensatz zu den Holländern. Denn bereits wenige Minuten nach der Führung legte Moritz von Oranien mit einem sehenswerten Weitschuss aus 18 Metern das 2:0 nach. Nun folgte die Glanzzeit von Claudio der die Treffer zum 3:0, 4:0 und 5:0 erzielte. Lediglich der Pausenpfiff konnte einen lupenreinen Hattrick verhindern.
In der Halbzeitpause schwörte sich die Elftal weiter darauf ein, dem Gegner so wenig Raum wie möglich zu geben, ihn immer früh zu stellen und weiter nach vorne zu spielen. Denn ein Szenario wie freitags zuvor gegen die Eckschwalben, bei dem man trotz 7:4 Führung bis zum Schluss um die 3 Punkte zittern musste, wollte man unbedingt verhindern. Gerade mit diesem Hintergrund wechselte Edwin van der Saar felix-magath-like in der Halbzeitpause überraschenderweise den Torwart. Da der nicht etatmäßige Ersatztorwart Hasselbaink während der Saison immer schön die Füße still gehalten hatte, wollte ihm Ligapresi Moritz von Oranien und Edes neuer Logistikchef Sebastiao die Chance geben sich auszuzeichnen. Wenn da mal nicht eine Vertragsverlängerung winkt. ;-)
Die Lok stellte in der Halbzeit um: Topscorer Bechinosa ging in den Sturm. Man versprach sich dadurch mehr Durchschlagskraft im Angriff.
Doch nach der Pause das gleiche Bild: Edwin van der Saar bestimmte das Geschehen. Nachdem Claudio das 5:0 erzielte, erhöhte Moritz von Oranien auf 6:0.
Am Spielfeldrand spielten sich dramatische Szenen ab. Der verletzte und am Spielfeldrand entsetzt das Treiben beobachtende Joma angesprochen auf seine Träne im Knopfloch: „Ein bisschen habe ich geweint. Ich habe so eine Wut gehabt, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ich schäme mich meiner Tränen aber nicht. Ich bin ein Mann und ein Mann darf weinen.“
Nachdem Claudio einen wunderschönen Heber an die Latte setzte, und der unbekannte Ersatzspieler der Lok den von der Latte Richtung Spielfeld fliegende Ball mit der Hand berührte, bevor Lok Keeper gago den Ball mit einer Faustabwehr aus der Gefahrenzone beförderte, entschied das komplette Lok Team auf Elfmeter. Lars, der eigentlich als Elfmeterschütze vorgesehen war, schnappte sich die Kugel. Als jedoch Hasselbaink plötzlich vor ihm stand und um den Ball bittet, hatte Lars ein Einsehen und überlies Hasselbaink den Ball. Dieser verwandelte sicher halb hoch in die rechte Torwartecke. Nach dem Spiel angesprochen auf diese Szene, antwortete Hasselbaink, dass er aus den Zuschauermassen den Ausruf „Butt, Butt, Butt, Butt, Butt, Butt, Butt, Butt“ gehört habe. Jedoch kann diese indirekte Aufforderung zum Elfmeter kein Ede Fan bestätigen.
Den Endstand zum 8:0 besorgte Christian mit einem sehenswerten Kopfball nach Vorarbeit von Claudio.
Mit diesem Sieg schiebt sich Edwin van der Saar in der Tabelle aufgrund des besseren Torverhältnisses an der Lok vorbei. Somit springen die Holländer mit 2 Siegen aus den letzten beiden Spielen vom 7. auf den 2. Tabellenplatz.

o. h. von ede van der saar

8:0 Klatsche für die Lok gegen Edwin van der Saar

Klatsche ist ein sehr sanft klingendes Wort für das Unerklärbare, was da am sommerlichen Sonntag-Mittag auf dem HBK Platz geschah. Konsternierung bei LOK. Aber wie soll so etwas auch erklärt werden. Geschehnisse, die nur von der göttlichen Vorsehung so bestimmt worden sein können (nicht etwa durch eine der LOK überlegene Mannschaft oder so ähnliche fantastische Dinge), können nun mal nicht rational erklärt werden. Auch wenn die Ultras der LOK solcherlei Erklärungsversuche grundweg ablehnen – lehnen diese doch die Existenz bzw. Existenzberechtigung höherer Wesen, die es sich erlauben die Menschheit (und insbesondere die LOK) mit 8:0 Klatschen zu strafen, ab – so muss doch die Spielanalyse angesichts des Ausmasses der Schmach, die da erlitten wurde, auch diese Felder(ja, Gott ist ein Bauer) beschreiten. 8:0, liebe LOK-Spieler, und es mögen sich die Frevler hüten, die mir vorwerfen lange zu labern, ein Ereignis solcher Tragweite muss mensch sich von der Seele sprech
en will er nicht ewig an der Schmach tragen und ewig Torwart bleiben. 8:0 ging es aus! Es fällt einem, in der Rolle des Pressekommisars jener gedemütigten LOK, der Kugelschreiber aus der Hand bei solchen Zahlen. Meine Hand weigert sich berechtigterweise solch Niedergang biblischen Ausmasses für die Nachwelt festzuhalten. Schande! Vom Spiele gibt es nicht viel zu berichten aus Sicht der Lok. Es hat angefangen wie es aufgehört hat: Miserabelst. Eine Synthese wurde versucht von Seiten der LOK: Elemente des Basketballs(alle nach vorn, alle nach hinten, ja kein Mittelfeld aufbauen) und des Handballs (wir lassen den Gegner um den Kreis laufen; dass dieser aber im Fussball den Kreis betreten und, schlimmer, in jenem auch noch schiessen darf war den Lokspielern wohl entfallen) sollten zusammengebracht und einen ganz neuen, modernen und innovativen Stil des Fussballs ergeben. Leider war diese Synthese die Antithese eines jeden Fussballverständnisses. Mehr gibt es auch nicht zu b
erichten und die normalerweise sehr gesprächigen Lebacher machten es ihrem Pressekommisar nicht leicht, es gab fast keine Stimmen zum Spiel. Nur eins ist sicher, ab sofort wird dem Fussballgott wieder geopfert um solcherlei Vorsehungen in Zukunft abzuwenden!
Und nächstesmal wird’s wieder besser und ausserdem wäre es ohne den Elfmeter eh nur 7:0 ausgegangen. Prost!

Gez. Pressekommisar LOK Lebach

Edwin van der Saar – Eckschwalben 7:6 ////April 17, 2009

eck ede

eck ede

+++ Heute Blitzkick! +++ Ede van der Saar – Eckschwalben +++
Freitag, 17.4.09, 19.30 Uhr HBK-Arena +++
Um der weltweiten Krise, die auch in der Bunten Liga tiefe Spuren hinterlassen hat, endlich entschieden zu begegnen, wurde gestern spontan und völlig überraschend dieser G2-Gipfel vereinbart. Mit Spannung verfolgen die führenden Wirtschaftskanonen, was diesmal dabei herauskommen wird: Ein mageres Kioto-0:0, ein 7:2-Erfolg wie sellemols oder ein weiterer Absturz der Schwalben ins Bodenlose..man darf gespannt sein..anschließend Expertentalk mit Hüsseyn Mert (OPEC), Kaspari (finnischer Exportschlager), Armin Jung (Graue Panther)und weiteren Überraschungsgästen

Ede G.

Edwin van der Saar – Eckschwalben 7:6

Aufstellung: Christian – Lars, Sebastiao, Nico – Hasselbaink, Moritz von Oranien, Claudio

Joker: Jana, Dirk

Tore:

1:0 Lars (Rechtsschuss, Vorarbeit Claudio)
2:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Lars)
3:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Hasselbaink)
3:1
3:2
4:2 Claudio (Linksschuss)
5:2 Moritz von Oranien (Rechtsschuss)
5:3
5:4
6:4 Sebastiao (Rechtsschuss, Vorarbeit Moritz von Oranien)
7:4 Sebastiao (Kopfball, Vorarbeit Hasselbaink)
7:5
7:6

Was für ein Spiel! Ein Paradebeispiel für die holländische Fußball-Mentalität „Eigentlich haben wir das Spiel im Griff, anbrennen wird hier nix, aber trotzdem fast nur Unentschieden gespielt“. Nach dem Spiel wusste man im Lager von Ede van der Saar nicht, ob man sich über den Sieg freuen, oder sich darüber ärgern sollte, wie man ein Spiel, das man so gut im Griff hatte, fast noch aus der Hand gegeben hätte.

Aber von Anfang an. Das unter dem Motto „Blitzkick“ gestartete Projekt „Ede-Eckschwalben“ mutierte zum Telefonleitungsheißglühmassaker. Sebastian, der den Kader für das heutige Spiel zusammenstellte, hatte alle Hände voll zu tun. Klar war, dass Captain Hewethal zwecks Regeneration in der Südsee weilte, Mathijsen aufgrund Diensts an seiner Freundin fehlen würde. Cardiff-Rückkehrer Batschgo, der die Theke in der Nauwies rocken musste, stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Darüber hinaus fehlte noch die komplette Jörg-Fraktion. Da es aktuell konditionell nicht gerade rosig aussieht, ist ein kleiner Kader für die Edes kein Vorteil.

Aufgrund dessen war der Matchplan auch schnell gemacht. Am besten so hoch wie`s geht in Führung gehen, um gegen Spielende ein Tor mehr geschossen zu haben als der Gegner. (Man muss sagen, dass unsere Taktik rückblickend super aufging).

Ein Blick auf die Kirchenuhr: 19:30 Uhr: Der Matchplan von Ede stand, die Eckschwalben forderten noch 5 Minuten, um Ihre Marschroute festzulegen. Aber da es ja mindestens bis 23:30 Uhr hell ist, wurde den Eckschwalben diese 5 Minuten natürlich gewährt. Kurz vor Anpfiff wurde bekannt, dass die Eckschwalben Verstärkung vom Roten Stern erhalten würden. Sören streifte sich ein zerfledertes weißes Unterhemd über und freute sich, im Privatduell mit Sebastian nachlegen zu können. Aufgrund Sörens Leistung wurde nach dem Spiel gemunkelt, dass Sören gegen Bezahlung aus der Ede Mannschaftskasse die überfallartigen Angriffe der Eckschwalben sabotieren sollte.
Zum Spiel:
Die Elftal war in der Anfangsphase die klar spiel bestimmende Mannschaft und versuchten immer wieder über Spielgestalter Claudio den Ball in die vordersten Reihen zu befördern, was nach einigen Minuten auch direkt perfekt gelang. Claudio mit Pass auf Lars: Tor, 1:0.
Claudio erhöhte dann mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten auf 3:0. Die Eckschwalben zeigten sich kaum geschockt und kamen eine gefühlte Zeigerumdrehung später zum 3:1 Anschlusstreffer: Nach getrecktem Bein von Hasselbaink führte die fällige Freistoßflanke zu einem sehenswerten Kopfballtreffer der Eckschwalben. Kurz darauf verkürzten die Schwalben auf 3:2, ehe die Elftal durch Claudio und Moritz von Oranien auf 5:2 davonzog. Es war nun ein hitziges Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten.
Nach dem Seitenwechsel überschlugen sich die Ereignisse in der HBK-Arena und es entwickelte sich ein Spiel für die Geschichtsbücher. Die Eckschwalben zogen nun richtig an und kamen durch zwei sehenswerte Treffer auf 5:4 ran. Doch nun schlug die Stunde von Sebastiao. Hasselbaink spielte sich auf der rechten Seite schön frei, passte in die Mitte zu Moritz von Oranien. Als der Torwart der Eckschwalben auf in zustürmte und zu klären versuchte, passte der Ligapresi geschickt zu Sebastiao, der den Ball über die Linie drückte Ein Hauch von Highbury lag in der Luft! Einige Minuten nach dem 6:4 schlug Sebastiao dann erneut zu. Nach einer Kombination aus der Abwehr heraus gelangte der Ball im Mittelfeld zu Hasselbaink, der den Ball per Lupfer über die komplette Abwehr der Eckschwalben zu Sebastiao passte. Dieser verarbeite den Lupfer per Direktabnahme mit dem Kopf ins lange Eck. Keine Chance für den Torwart. 7:4
Wer nun gedacht hatte, die Partie sei entschieden, irrte sich gewaltig. Die Eckschwalben warfen nun alles nach vorne und zeigten, dass sie nicht zu Unrecht lange Zeit die Tabelle der Bunten Liga angeführt hatten. Es reichte jedoch nur noch für die Treffer zum 7:5 und 7:6.
Fazit: Verdienter Sieg für Edwin van der Saar, der jedoch am Ende am seidenen Faden hing.

o.h. von edwin van der saar