Archiv der Kategorie 'global denken - lokal handeln'

FAIR PAY-FAIR PLAY


70 Prozent aller gehandelten Fußbälle stammen aus Pakistan. Dort ist die Fußball-Industrie eine der stärksten Wirtschaftsbranchen des Landes.

Fair Play beginnt vor dem Anpfiff
Die Fußballproduktion ist eine anstrengende Handarbeit. Näherinnen und Näher benötigen ca. zwei Stunden, um die Kirsche aus 32 Teilen mit über 700 Stichen anzufertigen. Einen festen Lohn erhalten die Beschäftigten selten, falls doch sind es meist nur um die 32 Cent, sie werden pro abgeliefertem Ball bezahlt. Was bedeutet, ein Näher/rin bekommt für die Herstellung von einem Ball weniger als ein Kilo Reis.
Außerdem sollte man beachtet, damit sich der Stückpreis nach der Ballqualität richtet. Die Arbeiter müssen mit dem Entgelt ihre Familien ernähren, die aus durchschnittlich sechs bis sieben Personen bestehen. Der normale tägliche Arbeitslohn deckt meist nicht die Lebenshaltungskosten von vier bis fünf Euro. Um dieser Situation entgegenzuwirken, solltet ihr Ballfreunde Bälle aus dem Fairen Handel beziehen!

Was ist Fairer Handel?
Der Faire Handel verbessert die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen durch
Zahlung fairer Preise, die die Produktionskosten decken und darüber hinaus Spielraum für Entwicklungsaufgaben lassen
Langfristige und verlässliche Handelsbeziehungen
Beratung der Handelspartner vor Ort
Vorfinanzierung und Kredite bei Bedarf
Ausschluss ausbeuterischer Kinderarbeit

Welche Kriterien müsse die Produzenten erfüllen?
Die jeweilige Organisation ist unabhängig und wird von ihren Mitgliedern demokratisch kontrolliert. Dies gilt besonders für die Verwendung des Mehrerlöses aus dem Fairen Handel.
Transparenz von Management und Verwaltung
Zwangs- und illegale Kinderarbeit sind verboten.
einzelnen Organisationen sind offen für neue Mitglieder und lehnen jegliche Diskriminierung ab.
eigenständige, unabhängige Vertretung der Arbeiter
Beschäftigten sind berechtigt, sich einer unabhängigen Gewerkschaft anzuschließen und kollektiv über Löhne und Arbeitsbedingungen zu verhandeln.
Gesundheitszentren für die ganze Näherfamilie
Bessere Ausbildungschancen für Kinder

Wo in Saarbrücken kann ich so ein Ball kaufen?
Weltladen „Kreuz des Südens“
Ev. Kirchstr. 8 (im Haus der Umwelt)
D-66111 Saarbrücken

MvO

Pro Bunte Liga SB Fans und Ballfreunde

PRO EDE ULTRAS
PRO EDE ULTRAS
PRO EDE ULTRAS
PRO EDE ULTRAS

Photobucket

Edwin van der Saar Plan und Forderungen:
1. Ede Ultras unterstützt ebenfalls die Interessen von Fußballfans, die – daheim wie auch auswärts – eine stimmungsvolle, bunte, laute, bewegte, von Spaß und Freude dominierte Kampfbahnatmosphäre tragen, die die Mannschaft der eigenen Bolzmannschaft lautstark und ideenreich unterstützen und die Schwächen des sportlichen Gegners augenzwinkernd aufs Korn nehmen. Ede Ultras unterstützt die Anhänger in ihrem Bestreben, Fußballbegegnungen damit auch zu einem eindrucksvolleren, interessanteren und schöneren Erlebnis für „normale“ Zuschauer in den Kampfbahnen und auf YouTube werden zu lassen.

2.Edwin van der Saar Ultras wendet sich strikt gegen jegliche körperliche Gewalt innerhalb und außerhalb der Kampfbahn. Der Support der eigenen Mannschaft äußert sich nicht in „dritten Halbzeiten“. Während der Spiele ist das Spielfeld als Tabu zu akzeptieren. Edwin van der Saar verurteilt Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.

3.Oranje Ultras ruft alle Fangruppierungen auf, sich so zu verhalten, wie es die o. g. Grundsätze gebieten.

4.Ede Ultras ist in großer Sorge darüber, daß das Sicherheitsbestreben von Veranstaltern, Amtspersonen, Politikern und Polizei dazu führt, daß friedliche Bunte Liga Freunde, die sich nichts zu Schulden kommen lassen haben, seitens der Staatsmacht immer öfter unannehmbaren Repressalien bis hin zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt werden. Das trifft vor allem auf Fußballfreunde zu, die zu Auswärtsspielen reisen.

5.Der Ede Mob sieht es als nicht hinnehmbar an, daß jeder einzelne Fußballfan schon jetzt v. a. auswärts regelmäßig unter anderem damit rechnen muß,
unabhängig von einem etwaigen konkreten Anlaß bis zur gesamten Dauer des Aufenthaltes in der „Gastgeber“-Dorf im Polizeikessel gefangengehalten zu werden oder Platzverweise zu erhalten,
ohne eine Verfehlung begangen zu haben, für die Dauer des Spiels oder auch länger in Polizeigewahrsam genommen zu werden,
schuldlos und ohne die Möglichkeit, sich zu entfernen, polizeilichen Attacken wie Prügel-, Reizgas- oder Wasserwerfereinsätzen ausgesetzt zu werden,
durch polizeiliche Maßnahmen körperlich verletzt zu werden, ohne daß die Polizei sich um die verletzten Personen kümmert, bis hin dazu, daß die Hilfe von Sanitätern verwehrt wird,
das Recht der späteren Überprüfung der Rechtmäßigkeit polizeilicher Maßnahmen nicht wirksam wahrnehmen zu können, weil die Beamten die Preisgabe eines Identifikationsmerkmales verweigern,
trotz gültiger Freikarte und Beachtens der Kampfbahnordnung nicht in die Kampfbahn eingelassen zu werden, etwa weil traditionell übliche Fanutensilien oder gar nur notwendige Medikamente oder Hygieneartikel mitgeführt werden, daran gehindert zu werden, die Kampfbahn zu verlassen,
in seiner Gesundheit gefährdet zu werden, weil Fluchtwege zu knapp bemessen oder versperrt sind und Absperrungen verwendet werden, von denen wegen ihrer Form und Anordnung Gefahren ausgehen,
durch Polizeikräfte oder Amtspersonen in provozierender, entwürdigender oder beleidigender Weise behandelt zu werden,
daran gehindert zu werden, die Notdurft zu verrichten, weil sich innerhalb des Polizeikessels keine Toilette befindet,
nur wegen eines unbewiesenen Verdachts von einem langfristigen bundesweiten Betretungsverbot für Kampfbahnen betroffen zu werden,

6.Die Initiative Pro Ede Ultras ist jederzeit gern zum Dialog zu Fragen von Fußballstimmung und Fankultur, wie auch zu Fragen der Sicherheit, bereit.

Wir fordern:
1. Festlegung aller Spieltage mit genauen Anstoßzeiten zu
Beginn jeder Halbserie und notwendige Änderungen später
aber mindestens 48 Stunden vor dem „Kick off“.
2. Bei Spielen, die nicht an Samstagen stattfinden, sollte die Entfernung zwischen den Spielorten nicht mehr als 30 Minuten Fußweg betragen.
3. Die Abschaffung des Montags-Spiels in der Bunten Liga Saarbrücken.
Freitagsspiele auch in der BL SB.
4. Spiele an Wochentagen nicht vor 18.30 Uhr
5. Abschaffung von Kampfbahnverboten auf Verdacht – im Zweifel für den Angeklagten.
6. Außerdem einen offiziellen Spielball aus Fairen Handel – Fair Play beginnt vor dem Anpiff

Wir wollen:
1. Festlegung aller Spieltage mit genauen Anstoßzeiten zu Beginn jeder Halbserie und notwendige Änderungen später aber mindestens 48 Stunden vor dem „Kick off“.
2. Bei Spielen, die nicht an Samstagen stattfinden, sollte die Entfernung zwischen den Spielorten nicht mehr als 30 Minuten Fußweg betragen.
3. die Abschaffung des Montags-Livespiels in der BL SB.
4. Freitagssspiele auch in der BL SB.
5. Spiele an Wochentagen nicht vor 18:30 Uhr
6. Abschaffung von Kampfbahnverboten auf Verdacht – im Zweifel für den Angeklagten.
7. …die traditionelle Fankultur erhalten und fördern!
Ohne Fans ist der Kick nichts wert. Leere Kampfbahnen=kein Spaß!
8. …wieder mehr Freiräume für Fans! Meinungsfreiheit und
9. Freiräume zur kreativen Entfaltung in der Kampfbahn (Choreografien, Spruchbänder, Schwenkfahnen, Plätze für Zaunfahnen,…)
10. …ausreichend Stehplätze für Heim- u. Auswärtsfans!
11. …nicht wie Schwerverbrecher behandelt werden!!! Fußballbegeisterung ist keine Straftat.
12. offiziellen Spielball aus Fairen Handel – Fair Play beginnt vor dem Anpiff

FUßBALLFANS SIND KEINE VERBRECHER!

Mehr Information: KLICK!

MvO

Aktions- und Festtag

Photobucket Image Hosting

Infos und Programm!