2. rijkaard jugend-hallenturnier am sa. 10. märz

nachdem wir nun endlich die zusage für die halle bekommen haben, können wir euch nun offiziell zur zweiten auflage unseres hallenturniers einladen. da wir mit ziemlichem andrang rechnen und das turnier nicht ewig in die länge ziehen wollen, bitten wir alle teilnahmewilligen teams um schnelle rückmeldung unter rijkaardjugend@yahoo.de.

es gibt wieder vegane leckereien, günstige drinks, merchstand mit neuer ware etc., so dass sich auch zuschauerInnen amüsieren können.

los gehts wohl recht früh schon um 11h, da im anschluss an das turnier im fatal (direkt nebenan) ein kleines festival stattfindet……zum tanze spielen tackleberry, the force within und what we feel (alles im weitesten sinne oldschool-hc) kommando zurueck (c64-panker), scars come clean (screamo/metal) und the strange lane…..der eintritt wird bei 5/6€ liegen, sollte davon was übrig bleiben geht das in die solikasse von what we feel aus moskau und flieszt dann in russische antifa-projekte…..mehr infos zu dem konzert gibts unter www.rijkaard.tk

angemeldete teams

1. rijkaard jugend (landau)
2. koeman crew (mainz)
3. schwarzer stern neckarstadt (mannheim)
4. wasser-und ballsportindividuen antitainment e.v. (frankfurt)
5. feinripp united (frankfurt)
6. rotfront (murgtal)
7. ffa darmstadt
8. kommando rainer schütterle (karlsruhe)
9. tackleberry et al. (kiel, russland)
10. best workingclass heroes (saarland)
11. randale bensheim
12. fucked up united (landau)
13. gießen asozial
14. borowka juniors (saarland)
15. tba (koblenz)

RJ Tunier 2007

27.02.2007 / RJ


george best oder das rosa schwein

an einem der ersten warmen frühlingstage im märz 2007 fuhr ein auto mit fünf mann gegen osten.

lange bevor jemand an ede van der saar dachte, gab es die george best working class heroes. eine talentierte wind-und-wetter-saarwiesen-kick-truppe, die es hinaus in die welt zog. erste station ein fuflballtunier in landau.

ankunft um die mittagszeit an einer schäbigen pfälzischen schulsporthalle. mit punkrockklänge aus einem ghettoblaster empfangen uns. gutgelaunte junge leute in buntem textil grüßen uns freundlich.

Unvergessen ist der Nihilismus von George Best, der sich in seinem Lebensmotto äuflerte: Die Hälfte des Geldes, das ich verdient habe, ist für Alkohol, Frauen und Autos draufgegangen, den Rest habe ich einfach verprasst. Auflerdem wird ihm folgende ƒuflerung zugeschrieben: Es gibt viele Champions, die Alkoholiker geworden sind. Aber ich bin der einzige Alkoholiker, der Champion geworden ist. Belegt ist noch diese Zitat: „Wenn ich höfllich wäre, wäre ich heute berühmter als Pele.“

vorbei am vegetarischem dönerstand, schnell umziehen: das erste spiel: gewonnen.

George „Georgie“ Best (* 22. Mai 1946 in Cregagh, Nordirland; ‹ 25. November 2005 in London, Groflbritannien) war ein nordirischer Fuflballspieler. Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre wurde er zu den weltbesten Fuflballern gezählt. Mehr noch: Der legendäre brasilianische Fuflballer Pelé, der allgemein als bester Fuflballer der Welt gilt, bezeichnete Best als den besten Spieler der Welt.

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zeit für die ersten biere und vegie-döner. das zweite spiel: gewonnen. während der spielpause kleines aber feines gekicke in der lang schmerzlich vermissten sonne. aber nicht nur deshalb wars einem warm ums herz. allen beteiligten war klar, dass sie teil eines größeren waren.

Seinen legendären Ruf als Ausnahmekönner begründete seine Fähigkeit, auf engstem Raum Dribblings mit kurzen Haken und Körpertäuschungen erfolgreich durchzuführen. best spielte zwischen 1963 und 1975 als Stürmer mit der legendären Rückennummer —7 für Manchester United. Er absolvierte 466 Pflichtspiele für Manchester und war in dieser Zeit der Toptorjäger mit 178 Treffern. Auf Druck der Vereinsführung musste er jedoch 1975 zurücktreten, weil er immer öfter vormittags angetrunken zum Training erschien.

drittes spiel: gewonnen. halbfinale. ungläubiges staunen wechselte ab mit allmachtsfantasien. das erwachen: halbfinale verloren. das darauffolgende spiel um den dritten platz, ebenfalls verloren.

1970 drehte der deutsche Filmemacher Hellmuth Costard einen Film über ein Match zwischen Manchester United und Coventry City, in dem die Kamera während der gesamten Spieldauer ausschliefllich(!) auf Best gerichtet war. „Fußball wie noch nie“ wurde 1971 von der ARD ausgestrahlt und rief massive Proteste hervor.

trostpreis für den vierten platz: ein dickes rosa stofftierschwein. bis heute von unserem ligapräsi in ehren gehalten und in ferner zukunft wird es im vereinsmuseum zu bewundern sein (noch heute wird vor jedem spiel diesem totem gehuldigt und nach jedem sieg dankopfer gebracht). das tunier war der start einer mannschaft von ausnahmetalenten und der anfang eines traums…
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Zuletzt tauchte Best in den Medien vor allem wegen seiner Alkoholkrankheit auf. Im Jahr 2002 hatte er sich einer Lebertransplantation unterziehen müssen und 2004 wurde ihm wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein für 20 Monate entzogen. Als Folge seines exzessiven Alkoholkonsums erlitt George Best Ende Oktober 2005 eine schwere Niereninfektion und laborierte an schweren inneren Blutungen sowie einer Lungenentzündung. Best verstarb am 25. November 2005 infolge von Multiorganversagen.

…aus den george best working class heroes wurde edwin van der saar und der traum kristallisierte sich in der bunten liga saarbrücken.

1987 widmete ihm die englische Independent-Band The Wedding Present ihr erstes Album.
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in loving memory, good bye georgie

chris tulpenstraße

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nachtrag: Rijkaard-Jugend Hallenturnier ´07

Rijkaard-Jugend Hallenturnier ´07

Beim Shocks Konzert im AK-44 fragte mich Baschtel aus Mannheim, ob wir diese Jahr auch in Landau beim Turnier der Rijkaardjugend dabei wären? Über meinen Kopf stiegen große Fragezeichen auf, in zwei Wochen Turnier in Landau, davon wusste ich ja noch gar nix und das als aktueller Titelverteidiger. Diesen Anflug von Schwäche probierte ich mit einem eindeutigen „Auf jeden Fall!“ zu überspielen. Räumte aber dann doch noch ein, bis jetzt noch gar nix davon zu Wissen. Drei Tage später kam dann übrigens die Mail mit der Einladung. Gespielt wird 4 plus Torwart.
Das übliche Prozedere begann: Alle anschreiben, wer will mit, wer hat Bock und ratzfatz standen acht Leute auf der Liste, zwar niemand für das Tor, aber das sollte sich schon noch irgendwie klären. Also mal die Anmeldung per Mail losgeschickt. Eine Woche vorher dann der andere Teil des üblichen Prozedere: die erste Absage, dann die nächste. „Ui dat wird eng“ dachte ich mir und da mit`n Götz noch ein so genannter Wackelkandidat zu gesagt hatte dachte ich mir: „Ruf denn besser mal an“. Die Vorahnung durfte bestätigt werden und schon waren wir nur noch fünf. Dummerweise kam dann im laufe des Telefonates noch raus, dass der Tobi, einer der verbliebenen fünf, auch noch krank sein soll. Na super, nur noch vier. Das ist dann definitiv zu wenig, egal wie man`s dreht und wendet. Also wie schon viel zu oft: Telefon geschnappt und angefangen die GIESSEN ASOZIAL Liste durchzugehen. Bei ca.30 Asozialianern sollte sich doch genug MitspielerInnen und evt. sogar noch wer fürs Tor finden lassen. Und zu Sicherheit auch erst noch mal den Tobi fragen: so stellte sich nämlich heraus, der will gar nicht absagen. Also die Fünf steht schon mal wieder. Der Rest ist flott erzählt… 1000 Telefonate später sind wir immer noch fünf. Aber dafür konnte der Bocky aus Mannheim, seinem Horst entlockt und zumindest als Ersatzspieler verpflichtet werden.
So Weit so gut, eigentlich. Jetzt überlegt sich Sascha daß er ja am Freitagabend arbeiten muss und ihm daß „am End“ alles zuviel ist. Aufgeheizte Diskussion. Später „opfert“ er sich fürs Team und somit steht am Freitagabend fest:

LANDAU! Der Titelverteidiger kommt.
Sven, Nicole, Tobi, Sascha und Ich sind siegesgewiss am Start. Wir einigen uns darauf daß einfach jeder Mal ins Tor geht.

Samstags morgens um 11 Uhr in Landau an der Uni Halle angekommen. Erstmal das Übliche: Ball raus und sinnlos in der Halle gezockt welche recht komfortabel mit „Oberrang“ und angenehmen Holzboden ausgestattet ist. Selbige ist rasch mit Transparenten der Teams und zu unseren entsetzen mit einer Flagge der Niederlande geschmückt. Die hing allerdings nicht lange, genauer bis kurz vor unserem ersten Spiel. Vor dem Anpfiff ergriff Tobi die Initiative, Flagge – und Tschüß. Nun denn, kaum spielt wieder Koemann Crew hängt sie auch wieder. Diesmal übernimmt Schwarzer Stern Neckarstadt das Flaggen Fällen. Dafür hängt als nächstes einer von der Rijkaardjugend die Fahne wieder auf.
Alle guten Dinge sind drei (was für ein Schwachsinn; gerade in eine Liga mit jeden Tag ne gute Tat und so), Tobi beendet in guter alter Manier vorerst den Spuk. Dann mal See-ya im Viertelfinale, bereits genannte Koemann Crew unser „Gegner“ hisst die Flagge im Tor. Geholfen hat´s ihnen nix.

Aber erstmal von vorne: Gespielt wird nur 10 Minuten ohne Seitenwechsel. Also auch kein Problem für uns fünf plus Bocky, wir sind ja im besten Alter, nicht wahr Manolo. Die Losfee meint es dann allerdings nicht ganz so gut mit uns – die Mannheimer sind in derselben Gruppe. Das bedeutet wir müssen gegen unseren Auswechselspieler kicken.
Das erste Spiel gegen Frankfurt Feinripp geht 3:1 aus (das soll auch unser einziges Gegentor bleiben).
Danach Auffangbecken Rijkaardjugend 1:0 und als letztes Vorrundenspiel noch Schwarzer Stern Neckarstadt.
In diesen Spiel, also auch gegen Bocky, will er mich auf plumpe Art und Weise Tunneln, ich denk mir „nicht mit mir“, ahne aber nicht das er den selben billigen Trick zweimal direkt hintereinander versucht und deswegen dann letztendlich damit auch noch durch kommt sprich mich tunnelt. Tja, man nennt mich nicht von ungefähr Chris Clever. Kurz später krätscht Bocky mich in Bundesliganiveau um. JETZT LANGTS.
Im Nächsten Zweikampf kommt meine Rache. Bocky will an mir vorbei, diesmal mach ich was jedEr kann nämlich einfach nix, sodass er gegen mich rennt. Na ja, einer bleibt liegen. Scheiß Fußballer Knie. Das war’s für´n Bocky an dem Tag. Gute Besserung noch mal von hier aus. Souverän zeigten sich daraufhin die Zuschauer, auf die Aufforderung das Eisspray runter zu werfen hieß es: „Das war kein Foul!“, ob das dem Bocky hilft bleibt fraglich…
Gewonnen haben wir das Spiel übrigens mit 1:0.

Damit sind wir Vorrunden Erster und die Mannheimer raus. Also werden die Koffer voller Geld aus den Autos geholt, gepaart mit dem Aussicht auf Erfolg und Ruhm, steht dann auch Ruckzug Stefan, bis dato Mannheimer Torwart, im Tor von uns.

Im Viertelfinale geht es gegen Koemann Crew, die mit der Fahne, aus Mainz. Das Spiel ist sehr einseitig, wir sind fast ausnahmslos in der Offensive, aber leider unfähig das entscheidende Tor zu machen. Es geht zunächst in die Verlängerung und dann, bei einem geschätzten Torschußverhältnis von 30:3 für uns, noch ins Siebenmeterschiessen. Na ja aus Italien wissen wir ja von unseren Siebenmeterkünsten. Aber unserer Keeper entpuppt sich als Siebenmeterkiller und so sind heute wir mal die Glücklichen, was nachdem Spiel allerdings auch nicht unverdient ist.
Die Moral von der Geschicht – Nationalflaggen aufhängen lohnt sich nicht.

Das Halbfinale habe ich erfolgreich Verdrängt. Der Name des „Gegners“ sowie das Ergebnis ( 2:0 glaub ich ) sind in meinen Hirnwindungen nicht mehr zu finden aber da wir danach im Finale spielen weiß ich das wir gewonnen haben müssen , natürlich auch hochverdient, weil das ja klar ist!

Im Finale spielen wir Antitainment aus Frankfurt furios an die Wand. Es gelingt fast alles und wir verdienen hochverdient mit 4:0. „Sehr beeindruckende Leistung“ waren die Worte der Geschlagenen.
Danach erst mal unter die Duschen und ab zur Siegerehrung. Auf das Konzert abends im Fatal können wir aus Geburtstagstechnischen Gründen, leider wie auch letztes Jahr nicht.

Fazit: Sehr gutes Turnier, fast keine stressigen Leute auf und neben dem Platz, veganes aber trotzdem gutes Essen und GIESSEN ASOZIAL als Gewinner. Wat will Mensch mehr?
Zu erwähnen ist noch das diesmal der Pokal die Heimfahrt überlebt hat.
Grüße auch an FFA aus Darmstadt, die es leider nicht über die Vorrunde hinaus geschafft haben und an die Veranstalter die Rijkaard-Jugend.
Bis spätestens zum nächsten Turnier.

Christoph / Giessen Asozial
16.7.07 12:36

Soccer Turnier gegen Rassismus und Gewalt

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Das Turnier haben wir als Gruppendritter nach 2 Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde beenden müssen. Einige Unkonzentriertheiten und etwas Pech führten dazu, dass wir das entscheidende Spiel gegen die eigentlich gleich starke Mannschaft der Deutschen Post verloren haben. Spaß gemacht hat es trotzdem

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Tabelle Gruppe B

1. Juz Förster 35:4 Tore 12 Punkte
2. Deutsche Post 20:14 Tore 9 Punkte
3. Workingclassheroes 15:17 Tore 6 Punkte
4. Kein Sex mit Nazis 6:19 Tore 1 Punkt
5. Juz Neunkirchen 7:29 Tore 1 Punkt

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Spiele

Juz NK – Juz Förster 2:14
Workingclassheroes – Deutsche Post 2:5
Juz NK – Kein Sex mit Nazis 1:1
Juz Förster – Deutsche Post 9:1
Workingclassheroes – Kein Sex mit Nazis 4:3
Juz NK – Deutsche Post 1-6
Juz Förster – Workingclassheroes 6:1
Deutsche Post – Kein Sex mit Nazis 8:2
Juz NK – Workingclassheroes 3:8
Juz Förster – Kein Sex mit Nazis 6:0

27.03.2007 Tannenzaepfle