Transfergerüchte um Captain Hewethal

Die Luft ist raus. Sommerpause in der Bunten Liga. Zeit für munteres Kicken beim T-Home Cup, VW-Super-Cup und beim Voyeur Cup.
Auch Ede van der Saar war angetreten, den wohl wichtigsten Pokal neben der Meisterschale diesmal in die Mainzer Straße zu holen. Doch die aufgeweckte Truppe, die 2008/2009 ihre bisher beste Saison spielte und zeitweise sogar die Tabelle anführte, konnte nicht so recht überzeugen. Zu fahrig das Spiel, zu müde die Spieler und insgesamt unglücklich im Abschluss. Am Ende reichte es nicht. Die Suche nach Fehlern und Ursachen muss sich nun unweigerlich anschließen.
Welche Schuld ist dabei dem Capitano der Oranjes zuzurechnen? Denn besonders auffällig waren seine Einsätze für die Liga-Konkurrenten Roter Stern, KFK Meier und die Eckschwalben. Was man wohlwollend als kollegiale Aushilfe betrachten könnte, könnte gleichwohl auch auf einen möglichen Transfer hinweisen. Denn der Capitano wollte offensichtlich allseits einen guten Eindruck hinterlassen, spielte munter auf, suchte den Weg nach vorne, scheute keine Zweikampfsituation und ging dabei an seine Grenzen. Die Verantwortlichen der Konkurrenz waren offenbar angetan und so wurden sie am Rande des Spielfelds mehrfach vertieft in vertrauliche Gespräche mit dem Capitano gesichtet. Ablösesummen in ungeahnter Höhe machen bereits die Runde. Die Ede-Ultras, ihres Zeichens die härtesten Ultras der Liga, äußerten sich entsetzt.
Soviel ist klar, nach dem Abgang von Torwart Dirk zur Konkurrenz nach Berlin könnten die Oranjes den Verlust ihres unverzichtbaren Spielführers nur schwer kompensieren. Letzterer befindet sich nun erst mal im Urlaub. Ob der Ede-Sportchef während der Abwesenheit des Capitanos ein Machtwort sprechen wird und die Oranjes eine Wechselfarce wie um Bayern-Star Ribery umgehen können, wird sich wohl erst zum Auftakttraining der Oranjes im August klären. Dann wird sich zeigen, ob Captain Hewethal mit dem Rest der Mannschaft auf dem Trainingsgelände aufläuft.

Mata Nari