2. Spieltag

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SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg – Edwin van der Saar 0:7

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SonnTAG; 4.Oktober, 16 Uhr HBK
Vorbericht:
Hertha gegen HSV, Kellerkind gegen Spitzenteam. Die Favoritenrolle scheint klar verteilt. Hertha könnte die 3 Punkte schon gleich per Expresspacket an die Elbe liefern lassen.
Gleiche Voraussetzungen scheinbar in der Bunten Liga Saarbrücken: Die Kicker von der SpVgg Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg empfangen nach ihrer 1:13 Schlappe gegen den Meister KFK nun direkt mit Edwin van der Saar den Vizemeister der Bunten Liga. Was für ein Auftaktprogramm für den Neuling.
Doch im Lager des aktuellen Tabellen4ten ist man gewarnt. Schließlich war im Auftaktspiel gegen HORST noch ein wenig Sand im Getriebe. Oder sollte man lieber sagen Erde im Räderwerk. Zumindest lief vor allem in der 1. Hälfte noch nicht viel zusammen.
Captain Hewethal dazu:
„We zijn gewaarschuwd. De gekleurde League heeft zo‘n hoog niveau dat iedereen iedereen kan verslaan. Zo de Spvgg de runner-up.“

Auch Ligapresi und Ede-Abräumer Moritz von Oranien mahnt zur Vorsicht:
„Dit is een moeilijke passage. De SpVgg zal worden na de nederlaag tegen de herstelbetalingen van het KFK. Je zal zeer gemotiveerd zijn op zaterdag.“
Personell hat sich die Lage bei Edwin van der Saar nicht entspannt. Einige Tage vor dem Spiel wurde bekannt, dass Stürmer Lokje aufgrund einer Verletzung am Sonntag nicht zur Verfügung steht. De Ijsbeer (Bruch des Handwurzelknochens) und Hasselbaink (Bänderriss im Sprunggelenk) fallen noch einige Wochen aus. Ob Verteidiger Batschgo am Sonntag sein Saisondebut geben kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht ganz klar.
Dazu Batschgo: „Nocht weet niet of ik kan spelen op zondag. Dat hangt af van vele factoren die pragmatische ik selsbt had geen invloed op hen.“
Ein weiterer Faktor, der das Spiel noch etwas interessanter machen dürfte, ist der Umstand, dass der Vizemeister am Sonntag vielleicht schon seine neue Kluft präsentieren könnte. Die Medienwelt ist gespannt, ob Edwin van der Saar den Ausrüster beibehalten oder vielleicht sogar gewechselt hat. Schließlich bekam das Team als Vizemeister lukrative Angebote von mehreren namhaften Sportbekleidungsfirmen.
Dazu Haselbaink: „geen commentaar“

Mögliche Aufstellung:
Daniel – Mathijsen, Hewethal, van Rosen – Von Oranien, Sebastiao – Claudio
Reservebank: Migel de Jong, DirkvdSaar, Batschgo

Ausfälle:
De Ijsbeer (Bruch des Handwurzelknochens) und
Hasselbaink (Bänderriß im Sprunggelenk)
Lokje

Zum Spiel: Nach dem Motto „nooit kans een winnend team“ sollte De Ijsbeer keinen Grund haben, die Startaufstellung vom Auftaktsieg zu verändern. Jedoch scheint es möglich, dass Migel de Jong, DirkvdSaar oder Batschgo auch beginnen könnten.
PS: Die HBK-Arena ist noch nicht gänzlich ausverkauft. Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.

FCUK – KFK 7:6
Sonntag 4.10., 17:15, HBK
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WSG Kosmos – JSG Kirkel 4:1
Anstoß: Donnerstag, 1. Oktober, 17.45 Uhr HBK KAMPFBAHN
WSG Kosmos – JSG Kirkel 4 : 1 ( 1 : 1)

0:1 Karaxha (15. / Schütz)
1:1 Woll (22. / Rosenberger)
2:1 Baum (44. / – )
3:1 Philippe (56. / Baum)
4:1 M. Seewald (59. / Baum)

Soweit die traurigen, nackten Zahlen!

Zum Spiel:

Direkt nach dem Feierabend gings auf nach Saarbrücken, um unser 2. Ligaspiel zu absolvieren.

Stark ersatzgeschwächt mussten wir gegen die Mannschaft WSG Kosmos antreten, an dieser Stelle vielen Dank für Eric Laufer und Kevin Wagner!

Es entwickelte sich gleich ein munteres Spielchen, mit Chancen hüben wie drüben.

Nach einer guten Viertelstunde konnte Rifat Karaxha nach Pass von Dominik Schütz zum umjubelten 1 : 0 Führungstreffer einlochen…der Auftakt zum nächsten 3er??

Denkste…nach 22 Minuten konnte WSG durch Woll ausgleichen.

Zu diesem Zeitpunkt merkte man bereits, dass der Spielmacher der WSG’ler wohl einen sehr guten Tag erwischt hatte..

Viele gelungene Aktionen, starke Dribblings im Mittelfeld, uns wollte einfach kaum ein Mittel einfallen, um ihn zu stoppen.

Zur Halbzeit stand es schließlich 1 : 1.

Wieder ging es in der Anfangsphase der 2. Hälfte hin und her, die beiden großartigen Torhüter vereitelten Chance um Chance.

Nach einem Eckball war es dann soweit: Der Spieler Baum konnte unbedrängt mit einem harten und gut platzierten Schuss das 2 : 1 erzielen.

Mit letzter Kraft versuchten wir uns gegen die Niederlage zu stemmen, aber die Kraft hatte doch sehr nachgelassen gegen jetzt doch klar überlegene WSG’ler

Mit fast logischer Konsequenz mussten wir noch das 1 : 3 durch Philippe und sogar noch das 1 : 4 durch M. Seewald hinnehmen.

Unterm Strich ist die Niederlage angesichts unserer vielen Chancen vielleicht eine Nummer zu hoch ausgefallen, letztendlich geht sie aber in Ordnung.

Wir lassen aber den Kopf nicht hängen, und versuchen im nächsten Spiel wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.

M.N. 05.10.09

0:1 ? (15. / -)
1:1 Woll (22. / Rosenberger)
2:1 Baum (44. / – )
3:1 Philippe (56. / Baum)
4:1 M. Seewald (59. / Baum)

Sankt Johann (bba). Vor einem Zuschauer und gut gefülltem Gästeblock an der abendlich dämmernden HBK-Kampfbahn entwickelte sich das Auftakt-Match der krisengeschüttelten Kosmonauten gegen die selbstbewussten Liga-Novizen aus Kirkel rasch rassig und rasant. Obwohl die JSGler nach ihrem Premieren-Triumph gegen die etablierten Leipziger mit (nicht nur metaphorisch) breiter Brust antraten, erwischte die WSG den besseren Start. Trotz einiger Änderungen im Kader erarbeiteten sich die von Interimstrainer Richters taktisch bestens eingestellten Kosmonauten recht bald ein Übergewicht im Mittelfeld. Dabei schalteten sich die agilen Außenverteidiger Rosenberger und Philippe abwechselnd in die Angriffe mit ein und drückten so überforderte Kirkeler, die sich in der Anfangsviertelstunde fast ausschließlich durch humorlose Befreiungsschläge in die Partie einbrachten, zusehens in die eigene Hälfte. Einzig Stoßstürmer Baum agierte zunächst unglücklich und überantwortete ein halbes Dutzend aussichtsreicher Schuss-Chancen den gierigen Krallen des Kirkeler Keepers und den Rest dem Sankt Johanner Abendhimmel.

So bewahrheitete sich eine der dämlichsten Fußball-Weisheiten überhaupt zum Themenkomplex „vorne/hinten“ und das erste laue Angriffslüftchen der Gäste hauchte das Leder am Innenpfosten vorbei zum 0:1 ins Allerheiligste der WSG. Reaktion: keine. Die Kosmonauten schüttelten sich kurz und spielten weiter wacker nach vorne.

Es war diese Mixtur aus Wollscher Kompaktheit und Seewald-Schiestelscher Kontroll-Offensive, die Interims-Coach Richters seinen Mannen im Vorfeld unaufhörlich eingetrichtert hatte, die am Ende den Unterschied machen sollte. Den schönsten Spielzug des Abends über Sammel und Rosenberger schloss Abwehrchef Woll erfrischend unterkühlt zum psychologisch wichtigen knapp-vorhalbzeitlichen Zeitpunkt ab.

Nach kurzer Rast, in der die Gäste erste Wadenkrämpfe mit Massagen und Nikotin-Inhalation zu ersticken versuchten, ging es in Halbzeit zwei, in der die WSG noch einmal einige brenzlige Situationen zu überstehen hatte. Drei Mal innerhalb weniger Minuten tauchten die Kirkeler Stürmer in aussichtsreicher Position vor WSG-Schlussmann Yannik Seewald auf. Die Manier, in welcher dieser das Leder mit Fingern, Füßen, Lende, Thorax u.a. immer wieder um den Pfosten zu lenken vermochte und so die WSG im Spiel hielt, verdient nichts weniger als das Prädikat „Weltklasse“. Das Strohfeuer verglomm ob solcher Torwart-Hexereien rausch, und die sichtlich nach Fassung ringenden Siedler wurden vom gekonnt rochierenden WSG-Mittelfeld abermals in die Defensive gedrängt.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kosmonauten auch ergebnistechnisch sich der Partie bemächtigen würden. Dennoch dauerte es bis zur 44. Minute, da der gerade wieder eingewechselte Baum mit seinem ersten Ballkontakt per trockenem Rechtsschuss das erlösende 2:1 markierte. Hängende Kirkeler Köpfe, ein hörbar enttäuschtes weibliches Fan-Duo im Gästeblock und ein parabolisch gestikulierender Richters dies- und jenseits der Coaching-Zone: Wer der Körpersprache mächtig war, wusste, dass der Käse nun bis auf den letzten Krümel weggefuttert war. In der Schlussviertelstunde bestimmten filigrane Ball-Stafetten und rasante Dribblings durch den Kirkeler Abwehr-Torso das Bild, ehe Kosmos-Neuzugang Philippe nach schöner One-Touch-Kombination und Spielmacher Seewald aus der Distanz für den am Ende auch in der Höhe verdienten 4:1-Endstand sorgten.

Fazit: Weltklasse zwischen den Pfosten, humorarme Abwehr der Kompakt-Klasse, ein entwaffnend kreativer Spielmacher und vorne ein „Stürmer“, der trotz zicklerschem Schuss-Glück immerhin einen Volltreffer auf dem Schlappen hatte. „Ich bin stolz auf meine Jungs“, zeigte sich Interimstrainer Richters nach der Partie vollauf zufrieden. „In dieser Frühform werden wir auch die Schwalben schlachten.“ Ob Richters selbst eine Zukunft auf dem Trainerstuhl der WSG hat, werden allerdings erst die kommenden Wochen zeigen.
bba

Leipziger 52 – Eckschwalben 1:1
Anst0ß: Mittwoch, 30.September, 20.30 Uhr: Burning-Hill Stadium, Dudweiler
Ein Plädoyer für Revanche

„Wer schreibt einen Spielbericht?“ fragte Meckes nach dem Match. Keiner antwortete. Warum auch? Das bedeutet Zeit investieren, in etwas, was andere konsumieren. Meinetwegen, dachte ich halblaut vor mich hin.Ich garantiere keine Objektivität, strenge mich aber an. Wollen die Leute wirklich so was lesen wie: „Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Von Anfang an gestaltete sich ein abwechslungsreiches Spiel.“ Nein, das ist doch nicht Euer Ernst? Na gut, also:
Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Von Anfang an; nein, die meisten stehen doch eher auf was reißerisches:“Hassspiel im Burning Hill Stadium. Partie kurz vor dem Abbruch. Leipziger Hooligans erneut auffällig. Nächstes Heimspiel nach Gresaubach verlegt.“
Ich probier es mal mit einem Mix. So, Mixer läuft:
Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Die Leipziger nicht. Die Eckschwalben schießen ein Tor. Sieht folgendermaßen aus. Also, ich bin jetzt mal die Hintertorkamera, ungefähr hinter dem rechten Pfosten postiert: Angriff über den rechten Flügel der Eckschwalben (bitte jetzt umdenken), der Schwalbenflügelspieler dringt in den Strafraum ein, die Leipziger Nr. 2 der Torhüter, Manu, geht dem Spieler entgegen, wird lahmarschig getunnelt, der Ball spaziert durch den Fünfer, mehrere Spieler (gemixt) stürmen heran. Aber noch hat der Ball Zeit. Und in der Erinnerungswiederholung sieht es besonders grausam aus: hoppel poppel tock (das ist der Pfosten). Abprallwinkel rund 90 Grad. Netz. Zappel. So eine Scheiße! Das darf man ruhig sagen. Was für ne Gurke. Aber der Sportjournalist schreibt: „Die Leipziger ließen sich nicht lange bitten und gaben die richtige Antwort. Sie machten nach einer feinen Kombination ein Tor. 1:1.“ Um es mal vorweg zu nehmen, auch die zweite Halbzeit gestaltete sich abwechslungsreich und das, obwohl die Eckschwalben in Bestbesetzung angetreten waren und die Zweiundfünfziger eben nicht. Es wurde irgendwie etwas heißer in Burning Hill (nomen est omen), ja, es gab ab und zu was auf die Knochen. Und es wurde ab und zu debattiert. Oder auch geschimpft. Was aber viele empörte, zumindest aber irritierte war eine Szene fünf Minuten vor Schluss: Nico Camacho musste wohl unseren Mitspieler CeeBee regelwidrig erwischt haben (ich war leider 52 Meter vom Geschehen entfernt). Einsichtig gab es einen Freistoß für die Leipziger. Doch nicht genug für den Getroffenen. Jetzt fällt für jeden deutlich zu hören das Wort „MIXER“. Ich bin entsetzt, denke noch: „Muss das sein?“ Ich habe nämlich einen Wackelkontakt zuhause an meinem Rührstabmixer Krups 3 Mix 1003. Das ist schlecht, wenn man eine Mayonaise herstellt. Nebst einer ruhigen Hand benötigt man eine gleichmäßig niedrige Stufe des Mixers beim Einträufeln des Olivenöls. Achso, abgeschweift. Ja, unsportliches Verhalten. Find ich nicht gut, Du. Überträgt sich auch auf die Ränge. Die bis dahin angenehme, aber leidenschaftliche Stimmung besonders von Seiten der Leipziger Zuschauer – von den zahlreichen Ecksitzplatzfans hörte man so gut wie gar nichts – drohte zu kippen. Aber dank der eckigen Gelassenheit des Gegners konnte die Partie ohne weitere Vorkommnisse zu Ende gebracht werden. Gut, in der allerletzten Szene grätscht Manu mit beiden Beinen voran Hüsse vor den Ball/die Beine, niemand weiß es, die Hintertorkamera fängt dies nicht ein. Es bleibt beim 1:1. Hätte es jetzt einen Strafstoß und dadurch das 1:2 gegeben, mein Gehirn hätte sich eingeschaltet und eines gedacht: Revanche. Damit trete ich leidenschaftlich für Rückrundenspiele ein!!! Also, ich mein das Ernst: bei 12 oder 13 Teams würde das 22 bzw. 24 Spiele bedeuten. Klar, das ist bei 52 Wochen Zeitfenster knapp bemessen, zudem will die Bunte Liga ihre Saison vor WM-Beginn beenden. Für nächstes Jahr bitte wieder überdenken! Vielleicht noch diese Saison? Fuck off Play Off!!!
Denn: Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an.
HALTDOCHMALEINEN 52

Horst – Socca Juniors 2:2
Samstag, 3. Oktober, 13:30 Uhr, HBK
Spielbericht
Horst – Socca Juniors
Das Spiel fand bei bestem Fußballwetter statt: Sonne, gefühlte 20 Grad, nur hin und wieder eine leichte Brise. Leider waren aufgrund einer Konkurrenzveranstaltung nur wenige Zuschauer auf den Rängen des Stadions zu finden. Horst hatte aber schon mal vorgesorgt und endlich seine komplette Ersatzbank mitgebracht, die bei Bier und bester Laune ihr Team anfeuerten. Sogar Daniel war extra aus Düsseldorf angereist, um sein Team zu unterstützen. Zum Spiel selbst gibt es wenig zu sagen, ohne die üblichen Phrasen dräschen zu müssen: Es war eine lebhaft geführte Partie, rauf und runter, kein Taktikgeplänkel, man schenkte sich nichts, aber insgesamt fair, usw. usf.
Wer es genauer wissen möchte: Horst ging mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung. In der Folgezeit erarbeitete sich Socca Juniors mehr Spielanteile um den Rückstand auszugleichen. Die logische Konsequenz war der Augleich und kurz darauf sogar die verdiente Führung für die Socca Juniors, mit der man in die Pause ging. Vielleicht hätten die Socca Juniors auch noch das eine oder andere Tor schießen können, machten sie aber nicht.
Mit klaren Anweisungen des Horst-Capitano und Taktik-Fuchses Jörg wie z.B. „mal öfters auf Tor schießen“, startete Horst souverän und engagiert in die zweite Halbzeit. Schließlich galt es einen Rückstand aufzuholen. Und wie es manchmal so ist, geht bei besten Torchancen nichts rein, aber ein Kullerball schon. Also Ausgleich in der Mitte der zweiten Halbzeit. Danach gab Horst das sog. Heft nicht mehr aus der Hand und man hatte sogar noch die Führung auf dem Fuß. Wenn man beide Halbzeiten zusammen nimmt – so war man sich dann am Ende einig –, war das 2:2 somit das ideale weil gerechte Ergebnis dieser Partie. Und beide Mannschaften konnten noch die Sonne und das schöne Wetter genießen….