Archiv für Oktober 2009

2. Spieltag Bilderstrecke

Fotos: Martin Lokje
SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg – Edwin van der Saar 0:7
4.Oktober 2009

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3. Spieltag

Blockspieltag am 11.10.09, HBK-Kampfbahn
Ede van der Saar gegen FC Unkraut 8:1
Der Blockspieltag verlief friedlich in der ganzen Stadt. In der ganzen Stadt? Nein! Eine unbeugsame Bande von Unkraut Ultras zog sichtlich verärgert vom Spielfeld. Ein Spur der Vernichtung hinter sich ziehend hatten sie es auf die orange-farbenen Mannschaftsunterhosen in der Tasche vom Zeugwart „Brauni Streifen“ (Name von der Redaktion geändert) abgesehen. Nur ein rechtzeitiges Ablenkungsmanöver der Stadionsicherheitssonderbeauftragten, welches mit einem Kran und einer Kiste Bier durchgeführt wurde, konnte Schlimmeres verhindern. Doch was war passiert?
Eine eingehende Untersuchung gab brisante Details Preis und somit kann das Spiel gegen Ede van der Saar keineswegs unkommentiert gelassen werden, denn der Spielbericht der Oranjes verschweigt die Ursache für die Ausschreitungen. Also hören wir doch erst mal die Stellungnahme der Unkraut Ultras:
„Nun, es ist zwar hinlänglich bekannt, dass die Siegermächte Geschichte schreiben und bestimmen wie die Geschichte auszusehen hat, aber die Wahrheit kann im Informationszeitalter von heute kaum noch unterdrückt werden, auch wenn die Pläne für Web-Zensur bereits in der Schublade liegen. Die Bundeswehr führt keinen Krieg in Afghanistan? Die Terroristen wohnen auf deinem Dachboden? Klar, und Ede van der Saar ist die fairste Mannschaft der Liga…
Uns ist zu Ohren gekommen, dass die Oranjes die bescheidene Bitte unseres Teams, 2 Auswechselspieler aus den Reihen unserer Genossen vom Roten Stern zu rekrutieren, aus noch nicht mitgeteilten Gründen abgeschlagen haben. Haben sie das Recht dazu? Ja. Finden wir das in Ordnung? Nein. Wie weit soll man denn noch gehen? Spielerpässe für die Bunte Liga? Dopingkontrollen? Kameraüberwachung des Stadions? Alkoholfreies Bier?
Das Thema mit Aushilfsspielern ist ja bereits schon mal debattiert worden. Das Ergebnis? Der Ede (Ersatz-)Tormann hurt durch die halbe Liga. Beim Spiel Roter Stern gegen WSG (letzte Saison) tummelten drei(!) Aushilfsspieler durch die Reihen der Sterne. Und nach welchen Regeln läuft das? Na? Es gibt keine. Somit heißt es Bahn frei für erfolgsorientierte Kommerzvereine. Hätte FCUK mit zwei statt einem Aushilfsspieler vom letztjährigen Tabellendrittletzten das Spiel gewinnen können? 2 Stammspieler im KZ, 3 Promille Restalkohol auf dem Spielfeld. Wohl eher nicht. Nun, Angst isst die Seele auf, Ede hatte die Hosen voll. Hiermit machen wir also ausdrücklich auf den mangelnden Fairnessgeist in der Liga aufmerksam und hoffen, dass Funktionäre das Thema Fairness beim nächsten Stammtisch auf den Tisch bringen. Bis auf weiteres werden wir also „FC Bayern Oranje“ mit unseren Schmährufen aus dem A-Block beschallen, denn ihr solltet wissen, dass „Wer Unkraut jätet, wird Sturm ernten!“.

Gegen Faschismus, gegen Kapitalismus, gegen Ede van der Saar!

Gez.
„Die Anti Oranje Fraktion“ KASPARI

Weder Geschäftsführung noch Spieler des FC Ukraut waren zu einem Interview bereit, da die spielerische Leistung bei der „historischen Niederlage“ einen Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte darstellte und ein Straftrainingslager in der Wüste angeordnet wurde. Ein kurzer Kommentar vom Starspieler David konnte jedoch abgerungen werden: „Ich fand das Verhalten von Ede van der Saar auch nicht gut, aber diese anarchistischen Ultras mit ihrer billigen Polemik lassen uns wie schlechte Verlierer dastehen. Und das sind wir ganz sicher nicht.“. Eine weitere Stellungnahme bekamen wir noch schließlich vom Mannschaftsschuhbindemeister Mr. Fuck: „Diese bittere Niederlage mag uns zwar in unseren Ambitionen beschnitten haben, aber Fans können sich auf uns verlassen, da wir hart an unseren Schwächen arbeiten und bekanntermaßen wächst Unkraut trotz aller Vernichtungsversuche schneller nach als Anderen lieb ist“. Er muss es wissen, also können wir gespannt auf das nächste Spiel gegen Soccer Juniors, wobei wir noch unbedingt vom Teamarzt Dr. Schlauch erfahren wollten, wie es denn nun dem Zauberfuß des Stürmers geht: „Nun ja, eine genaue Diagnose steht noch nicht fest, da muss ich mich erst mit meinem Kollegen, dem Mannschaftsapotheker Mr. Bier beraten. Die Schmerzen behandeln wir zunächst mit einem Trichter pro halbe Stunde und beobachten wie sich der Zustand bessert.“ Bis auf weiteres hoffen wir also, dass er bald wieder gesund ist und wünschen gute Genesung.
von

Berichterstatter KASPARI

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11:00 Uhr // Eckschwalben – WSG Kosmos 4:2
12:05 Uhr // Lidl United– JSG Kirkel 1:3 ( 1 : 2 )
Die Kugel rollte wieder…3. Spieltag in der Bunten Liga
LIDL United, war ein absoluter Neuling, man wusste nicht viel über Stärken und Schwächen. Dies machte die ganze Sache umso spannender.

Etwas ersatzgeschwächt fuhr die JSG am frühen Sonntagvormittag nach Saarbrücken an die HBK-Kampfbahn. Und auch der eine oder andere Kater war im Gepäck…
Nach kurzem Aufwärmen ging es auch schon los. Man merkte sofort: hier entwickelte sich ein schönes Spielchen, es gab massig Zweikämpfe, viel Körpereinsatz, aber es blieb alles fair.
Nachdem beide Mannschaften die ersten Chancen ungenutzt ließen, fasste sich Rifary ein Herz und konnte etwas glücklich den 1-0 Führungstreffer erzielen.
Danach viel der JSG das Spielen etwas leichter, und nach schönem Zusammenspiel mit Thomson konnte erneut Rifary seinen bereits 6. Saisontreffer in der BLSB markieren – 2 : 0!
Kurz vor dem Ende der 1. Halbzeit konnte LIDL United den Anschlusstreffer durch Dirk Müller erzielen, es stand nur noch 1 : 2.
Nach kurzen Verschnaufen gings auch schon weiter mit Halbzeit 2.
Das Gegentor kurz vor der Halbzeit hatte kaum Auswirkungen auf das Spiel, Angriff um Angriff rollte auf das Tor von LIDL United zu.
Aber der Ball wollte nicht ins Tor.
Auch Lidl United hatte in dieser Phase die eine oder andere gefährliche Möglichkeit, konnte aber ebenfalls keinen Volltreffer landen.
Mitte der 2. Halbzeit war es dann soweit, Jones konnte mit seinem 1. Saisontor im ersten Einsatz zum erlösenden 3 : 1 einnetzen. Mit dieser 2-Tore-Führung im Rücken konnte die JSG das Ganze nun etwas ruhiger angehen. Vielleicht sogar ein wenig zu ruhig. LIDL drehte auf, und hätte in dieser Phase durchaus noch zum Anschluss kommen können.
Nach überaus spannenden und kampfbetonten 60 Minuten war er da, der 2. Saisonsieg der JSG’ler, ein insgesamt verdienter 3 : 1 Erfolg gegen tapfer kämpfende Jungs von Lidl.
An dieser Stelle vielen Dank an den Gegner für ein gutes und faires Match, sowie gute Besserung an unseren Spieler Adrian Nicht, der sich eine Rippe angebrochen hat.
Die volle Konzentration gilt nun dem Prestigeduell gegen die Eckschwalben mit unserem Jugendpfleger Armin ;)

Bis dahin alles Gute!
Statistik:
LIDL United – JSG Kirkel 1 : 3 ( 1 : 2 )
0 : 1 Rifary
0 : 2 Rifary
1 : 2 Dirk Müller
1 : 3 Jones
Martin Nikolaus, JSG Kirkel
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13:10 Uhr // Edwin van der Saar – FC Unkraut 8:1
Edwin van der Saar jätet Unkraut.
Erstmals: Sorry für die reißerische Überschrift, aber die hat sich jetzt gerade mal angeboten.
Das Spitzenspiel (wenns nach der Tabelle geht) des Blockspieltages wurde zur Ede-Gala oder sollte man sagen zur Mathijsen-Gala. 8:1 hieß es beim Abpfiff. Doch der Reihe nach.
Die Jungs von der Schelde waren gewarnt vor dem heutigen Gegner: Unkraut hatte letzte Woche den amtierenden Meister KFK geschlagen. Daher wollte die Elftal dieses Spiel etwas professioneller angehen als sonst:
Thema Treffpunkt: Nach dem Motto „14 Uhr is Abfahrt im Dorf“ war der Ede-Treffpunkt auf 12.30 Uhr von Moritz von Oranien angesetzt worden. Er selbst kam 12.45 Uhr mit seinem Hollandrad um die Ecke. Das ist holländische Gelassenheit.
Thema Motivation: Unter der Woche kam es zwischen den Oranjekickern zu regem E-Mail-Austausch um die Motiviation für das Spitzenspiel hochzuhalten. Von „Round up“ bis zu „Welches Schuhwerk, Trainer?“ war alles dabei.
Thema Taktik: Noch nie wurde so hart an einer Taktik für das Spiel getüftelt. Das Licht im Konferenzzimmer im Ede-Hauptquartier wurde diese Woche oftmals erst tief in der Nacht gelöscht. Coach De Ijsbeer und sein Assistent Hasselbaink machten diese Woche einige Überstunden. Die Taktik kann hier natürlich nicht näher erläutert werden, ihr versteht sicherlich…
Da die Elftal einige Ausfälle zu beklagen (Stopp, wir wollen ja nicht klagen)… Da Batschgo, Sebastiao, Daniel und die beiden Spielertrainer ausfallen, war der Kader stark dezimiert (jetzt kommt ja schon wieder ein jammeriger Touch rein…. na ja, Ausfälle sind nun mal bitter) ging Edwin van der Saar mit neun Spielern ins Spiel. Dirk, Hewethal, Mathijsen, Migel de Jong, von Oranien, Claudio, Lokje, van der Rosen und Ede-Debütant Lu sollten die drei Punkte holen.
Vor Spielbeginn hatte auch der FC Unkraut Personalprobleme. So wurden sie vom Roten Stern unterstützt.
Zum Spiel:
Eigentlich war es ein von der ersten Minute an ein souveränes Auftritt der Elftal. Es wurden kaum Chancen zugelassen und vorne war man eiskalt. Vor allem Mathijsen hatte einen Sahnetag erwischt und besorgte mit seinen vier Treffern den Sieg fast im Alleingang. Nachdem er seinen ersten Doppelpack geschnürt hatte traf Ede-Debütant Lu mit einem sehenswerten Heber zum 3:0. Das Tor des Tages erzielte aber Migel de Jong. Per Direktabnahme traf er aus 25 Metern sensationell zum zwischenzeitlichen 4:0. Nachdem Mathijsen seinen zweiten Doppelpack geschnürt hatte besorgte Claudio auch per Doppelpack die Tore sieben und acht für die Elftal.
Abschließend sollte noch erwähnt werden, dass es ein aufgrund der Tabellenkonstellation hart umkämpftes aber niemals unfaires Spiel war. Auf diesem Wege noch gute Besserung an Unkrauts Topstürmer, der sich während des Spiels am Knöchel verletzte.
Tore:
1:0 Mathijsen
2:0 Mathijsen
3:0 Lu
4:0 Migel de Jong
5:0 Mathijsen
6:0 Mathijsen
6:1
7:1 Claudio
8:1 Claudio
Edwin van der Saar:
Dirk – Hewethal, Mathijsen, Migel de Jong – Von Oranien, Claudio – Lokje
Joker: van der Rosen, Lu
Trainer: De Ijsbeer
Co- Trainer: Hasselbaink
Text: Hasselbaink
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14:15 Uhr // Fukuoka Superstars – Ray Stern 0:5
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15:20 Uhr // KFK Meier – Leipziger 52 3:0
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16:25 Uhr // Socca Juniors – SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg 6:1
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17:30 Uhr // LOK Lebach – HORST 1:2
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17:59 Uhr // Aufräumen, Bier trinken, Hüpfburg?, Nummern austauschen, Nauwieserviertel rocken, gemeinsames Duschen … Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Stimmt es, dass es sein muss: ist für heute wirklich Schluss? Heute ist nicht alle Tage, Blockspieltag kommt wieder keine Frage!


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2. Spieltag

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SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg – Edwin van der Saar 0:7

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SonnTAG; 4.Oktober, 16 Uhr HBK
Vorbericht:
Hertha gegen HSV, Kellerkind gegen Spitzenteam. Die Favoritenrolle scheint klar verteilt. Hertha könnte die 3 Punkte schon gleich per Expresspacket an die Elbe liefern lassen.
Gleiche Voraussetzungen scheinbar in der Bunten Liga Saarbrücken: Die Kicker von der SpVgg Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg empfangen nach ihrer 1:13 Schlappe gegen den Meister KFK nun direkt mit Edwin van der Saar den Vizemeister der Bunten Liga. Was für ein Auftaktprogramm für den Neuling.
Doch im Lager des aktuellen Tabellen4ten ist man gewarnt. Schließlich war im Auftaktspiel gegen HORST noch ein wenig Sand im Getriebe. Oder sollte man lieber sagen Erde im Räderwerk. Zumindest lief vor allem in der 1. Hälfte noch nicht viel zusammen.
Captain Hewethal dazu:
„We zijn gewaarschuwd. De gekleurde League heeft zo‘n hoog niveau dat iedereen iedereen kan verslaan. Zo de Spvgg de runner-up.“

Auch Ligapresi und Ede-Abräumer Moritz von Oranien mahnt zur Vorsicht:
„Dit is een moeilijke passage. De SpVgg zal worden na de nederlaag tegen de herstelbetalingen van het KFK. Je zal zeer gemotiveerd zijn op zaterdag.“
Personell hat sich die Lage bei Edwin van der Saar nicht entspannt. Einige Tage vor dem Spiel wurde bekannt, dass Stürmer Lokje aufgrund einer Verletzung am Sonntag nicht zur Verfügung steht. De Ijsbeer (Bruch des Handwurzelknochens) und Hasselbaink (Bänderriss im Sprunggelenk) fallen noch einige Wochen aus. Ob Verteidiger Batschgo am Sonntag sein Saisondebut geben kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht ganz klar.
Dazu Batschgo: „Nocht weet niet of ik kan spelen op zondag. Dat hangt af van vele factoren die pragmatische ik selsbt had geen invloed op hen.“
Ein weiterer Faktor, der das Spiel noch etwas interessanter machen dürfte, ist der Umstand, dass der Vizemeister am Sonntag vielleicht schon seine neue Kluft präsentieren könnte. Die Medienwelt ist gespannt, ob Edwin van der Saar den Ausrüster beibehalten oder vielleicht sogar gewechselt hat. Schließlich bekam das Team als Vizemeister lukrative Angebote von mehreren namhaften Sportbekleidungsfirmen.
Dazu Haselbaink: „geen commentaar“

Mögliche Aufstellung:
Daniel – Mathijsen, Hewethal, van Rosen – Von Oranien, Sebastiao – Claudio
Reservebank: Migel de Jong, DirkvdSaar, Batschgo

Ausfälle:
De Ijsbeer (Bruch des Handwurzelknochens) und
Hasselbaink (Bänderriß im Sprunggelenk)
Lokje

Zum Spiel: Nach dem Motto „nooit kans een winnend team“ sollte De Ijsbeer keinen Grund haben, die Startaufstellung vom Auftaktsieg zu verändern. Jedoch scheint es möglich, dass Migel de Jong, DirkvdSaar oder Batschgo auch beginnen könnten.
PS: Die HBK-Arena ist noch nicht gänzlich ausverkauft. Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.

FCUK – KFK 7:6
Sonntag 4.10., 17:15, HBK
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WSG Kosmos – JSG Kirkel 4:1
Anstoß: Donnerstag, 1. Oktober, 17.45 Uhr HBK KAMPFBAHN
WSG Kosmos – JSG Kirkel 4 : 1 ( 1 : 1)

0:1 Karaxha (15. / Schütz)
1:1 Woll (22. / Rosenberger)
2:1 Baum (44. / – )
3:1 Philippe (56. / Baum)
4:1 M. Seewald (59. / Baum)

Soweit die traurigen, nackten Zahlen!

Zum Spiel:

Direkt nach dem Feierabend gings auf nach Saarbrücken, um unser 2. Ligaspiel zu absolvieren.

Stark ersatzgeschwächt mussten wir gegen die Mannschaft WSG Kosmos antreten, an dieser Stelle vielen Dank für Eric Laufer und Kevin Wagner!

Es entwickelte sich gleich ein munteres Spielchen, mit Chancen hüben wie drüben.

Nach einer guten Viertelstunde konnte Rifat Karaxha nach Pass von Dominik Schütz zum umjubelten 1 : 0 Führungstreffer einlochen…der Auftakt zum nächsten 3er??

Denkste…nach 22 Minuten konnte WSG durch Woll ausgleichen.

Zu diesem Zeitpunkt merkte man bereits, dass der Spielmacher der WSG’ler wohl einen sehr guten Tag erwischt hatte..

Viele gelungene Aktionen, starke Dribblings im Mittelfeld, uns wollte einfach kaum ein Mittel einfallen, um ihn zu stoppen.

Zur Halbzeit stand es schließlich 1 : 1.

Wieder ging es in der Anfangsphase der 2. Hälfte hin und her, die beiden großartigen Torhüter vereitelten Chance um Chance.

Nach einem Eckball war es dann soweit: Der Spieler Baum konnte unbedrängt mit einem harten und gut platzierten Schuss das 2 : 1 erzielen.

Mit letzter Kraft versuchten wir uns gegen die Niederlage zu stemmen, aber die Kraft hatte doch sehr nachgelassen gegen jetzt doch klar überlegene WSG’ler

Mit fast logischer Konsequenz mussten wir noch das 1 : 3 durch Philippe und sogar noch das 1 : 4 durch M. Seewald hinnehmen.

Unterm Strich ist die Niederlage angesichts unserer vielen Chancen vielleicht eine Nummer zu hoch ausgefallen, letztendlich geht sie aber in Ordnung.

Wir lassen aber den Kopf nicht hängen, und versuchen im nächsten Spiel wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.

M.N. 05.10.09

0:1 ? (15. / -)
1:1 Woll (22. / Rosenberger)
2:1 Baum (44. / – )
3:1 Philippe (56. / Baum)
4:1 M. Seewald (59. / Baum)

Sankt Johann (bba). Vor einem Zuschauer und gut gefülltem Gästeblock an der abendlich dämmernden HBK-Kampfbahn entwickelte sich das Auftakt-Match der krisengeschüttelten Kosmonauten gegen die selbstbewussten Liga-Novizen aus Kirkel rasch rassig und rasant. Obwohl die JSGler nach ihrem Premieren-Triumph gegen die etablierten Leipziger mit (nicht nur metaphorisch) breiter Brust antraten, erwischte die WSG den besseren Start. Trotz einiger Änderungen im Kader erarbeiteten sich die von Interimstrainer Richters taktisch bestens eingestellten Kosmonauten recht bald ein Übergewicht im Mittelfeld. Dabei schalteten sich die agilen Außenverteidiger Rosenberger und Philippe abwechselnd in die Angriffe mit ein und drückten so überforderte Kirkeler, die sich in der Anfangsviertelstunde fast ausschließlich durch humorlose Befreiungsschläge in die Partie einbrachten, zusehens in die eigene Hälfte. Einzig Stoßstürmer Baum agierte zunächst unglücklich und überantwortete ein halbes Dutzend aussichtsreicher Schuss-Chancen den gierigen Krallen des Kirkeler Keepers und den Rest dem Sankt Johanner Abendhimmel.

So bewahrheitete sich eine der dämlichsten Fußball-Weisheiten überhaupt zum Themenkomplex „vorne/hinten“ und das erste laue Angriffslüftchen der Gäste hauchte das Leder am Innenpfosten vorbei zum 0:1 ins Allerheiligste der WSG. Reaktion: keine. Die Kosmonauten schüttelten sich kurz und spielten weiter wacker nach vorne.

Es war diese Mixtur aus Wollscher Kompaktheit und Seewald-Schiestelscher Kontroll-Offensive, die Interims-Coach Richters seinen Mannen im Vorfeld unaufhörlich eingetrichtert hatte, die am Ende den Unterschied machen sollte. Den schönsten Spielzug des Abends über Sammel und Rosenberger schloss Abwehrchef Woll erfrischend unterkühlt zum psychologisch wichtigen knapp-vorhalbzeitlichen Zeitpunkt ab.

Nach kurzer Rast, in der die Gäste erste Wadenkrämpfe mit Massagen und Nikotin-Inhalation zu ersticken versuchten, ging es in Halbzeit zwei, in der die WSG noch einmal einige brenzlige Situationen zu überstehen hatte. Drei Mal innerhalb weniger Minuten tauchten die Kirkeler Stürmer in aussichtsreicher Position vor WSG-Schlussmann Yannik Seewald auf. Die Manier, in welcher dieser das Leder mit Fingern, Füßen, Lende, Thorax u.a. immer wieder um den Pfosten zu lenken vermochte und so die WSG im Spiel hielt, verdient nichts weniger als das Prädikat „Weltklasse“. Das Strohfeuer verglomm ob solcher Torwart-Hexereien rausch, und die sichtlich nach Fassung ringenden Siedler wurden vom gekonnt rochierenden WSG-Mittelfeld abermals in die Defensive gedrängt.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kosmonauten auch ergebnistechnisch sich der Partie bemächtigen würden. Dennoch dauerte es bis zur 44. Minute, da der gerade wieder eingewechselte Baum mit seinem ersten Ballkontakt per trockenem Rechtsschuss das erlösende 2:1 markierte. Hängende Kirkeler Köpfe, ein hörbar enttäuschtes weibliches Fan-Duo im Gästeblock und ein parabolisch gestikulierender Richters dies- und jenseits der Coaching-Zone: Wer der Körpersprache mächtig war, wusste, dass der Käse nun bis auf den letzten Krümel weggefuttert war. In der Schlussviertelstunde bestimmten filigrane Ball-Stafetten und rasante Dribblings durch den Kirkeler Abwehr-Torso das Bild, ehe Kosmos-Neuzugang Philippe nach schöner One-Touch-Kombination und Spielmacher Seewald aus der Distanz für den am Ende auch in der Höhe verdienten 4:1-Endstand sorgten.

Fazit: Weltklasse zwischen den Pfosten, humorarme Abwehr der Kompakt-Klasse, ein entwaffnend kreativer Spielmacher und vorne ein „Stürmer“, der trotz zicklerschem Schuss-Glück immerhin einen Volltreffer auf dem Schlappen hatte. „Ich bin stolz auf meine Jungs“, zeigte sich Interimstrainer Richters nach der Partie vollauf zufrieden. „In dieser Frühform werden wir auch die Schwalben schlachten.“ Ob Richters selbst eine Zukunft auf dem Trainerstuhl der WSG hat, werden allerdings erst die kommenden Wochen zeigen.
bba

Leipziger 52 – Eckschwalben 1:1
Anst0ß: Mittwoch, 30.September, 20.30 Uhr: Burning-Hill Stadium, Dudweiler
Ein Plädoyer für Revanche

„Wer schreibt einen Spielbericht?“ fragte Meckes nach dem Match. Keiner antwortete. Warum auch? Das bedeutet Zeit investieren, in etwas, was andere konsumieren. Meinetwegen, dachte ich halblaut vor mich hin.Ich garantiere keine Objektivität, strenge mich aber an. Wollen die Leute wirklich so was lesen wie: „Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Von Anfang an gestaltete sich ein abwechslungsreiches Spiel.“ Nein, das ist doch nicht Euer Ernst? Na gut, also:
Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Von Anfang an; nein, die meisten stehen doch eher auf was reißerisches:“Hassspiel im Burning Hill Stadium. Partie kurz vor dem Abbruch. Leipziger Hooligans erneut auffällig. Nächstes Heimspiel nach Gresaubach verlegt.“
Ich probier es mal mit einem Mix. So, Mixer läuft:
Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Die Leipziger nicht. Die Eckschwalben schießen ein Tor. Sieht folgendermaßen aus. Also, ich bin jetzt mal die Hintertorkamera, ungefähr hinter dem rechten Pfosten postiert: Angriff über den rechten Flügel der Eckschwalben (bitte jetzt umdenken), der Schwalbenflügelspieler dringt in den Strafraum ein, die Leipziger Nr. 2 der Torhüter, Manu, geht dem Spieler entgegen, wird lahmarschig getunnelt, der Ball spaziert durch den Fünfer, mehrere Spieler (gemixt) stürmen heran. Aber noch hat der Ball Zeit. Und in der Erinnerungswiederholung sieht es besonders grausam aus: hoppel poppel tock (das ist der Pfosten). Abprallwinkel rund 90 Grad. Netz. Zappel. So eine Scheiße! Das darf man ruhig sagen. Was für ne Gurke. Aber der Sportjournalist schreibt: „Die Leipziger ließen sich nicht lange bitten und gaben die richtige Antwort. Sie machten nach einer feinen Kombination ein Tor. 1:1.“ Um es mal vorweg zu nehmen, auch die zweite Halbzeit gestaltete sich abwechslungsreich und das, obwohl die Eckschwalben in Bestbesetzung angetreten waren und die Zweiundfünfziger eben nicht. Es wurde irgendwie etwas heißer in Burning Hill (nomen est omen), ja, es gab ab und zu was auf die Knochen. Und es wurde ab und zu debattiert. Oder auch geschimpft. Was aber viele empörte, zumindest aber irritierte war eine Szene fünf Minuten vor Schluss: Nico Camacho musste wohl unseren Mitspieler CeeBee regelwidrig erwischt haben (ich war leider 52 Meter vom Geschehen entfernt). Einsichtig gab es einen Freistoß für die Leipziger. Doch nicht genug für den Getroffenen. Jetzt fällt für jeden deutlich zu hören das Wort „MIXER“. Ich bin entsetzt, denke noch: „Muss das sein?“ Ich habe nämlich einen Wackelkontakt zuhause an meinem Rührstabmixer Krups 3 Mix 1003. Das ist schlecht, wenn man eine Mayonaise herstellt. Nebst einer ruhigen Hand benötigt man eine gleichmäßig niedrige Stufe des Mixers beim Einträufeln des Olivenöls. Achso, abgeschweift. Ja, unsportliches Verhalten. Find ich nicht gut, Du. Überträgt sich auch auf die Ränge. Die bis dahin angenehme, aber leidenschaftliche Stimmung besonders von Seiten der Leipziger Zuschauer – von den zahlreichen Ecksitzplatzfans hörte man so gut wie gar nichts – drohte zu kippen. Aber dank der eckigen Gelassenheit des Gegners konnte die Partie ohne weitere Vorkommnisse zu Ende gebracht werden. Gut, in der allerletzten Szene grätscht Manu mit beiden Beinen voran Hüsse vor den Ball/die Beine, niemand weiß es, die Hintertorkamera fängt dies nicht ein. Es bleibt beim 1:1. Hätte es jetzt einen Strafstoß und dadurch das 1:2 gegeben, mein Gehirn hätte sich eingeschaltet und eines gedacht: Revanche. Damit trete ich leidenschaftlich für Rückrundenspiele ein!!! Also, ich mein das Ernst: bei 12 oder 13 Teams würde das 22 bzw. 24 Spiele bedeuten. Klar, das ist bei 52 Wochen Zeitfenster knapp bemessen, zudem will die Bunte Liga ihre Saison vor WM-Beginn beenden. Für nächstes Jahr bitte wieder überdenken! Vielleicht noch diese Saison? Fuck off Play Off!!!
Denn: Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an.
HALTDOCHMALEINEN 52

Horst – Socca Juniors 2:2
Samstag, 3. Oktober, 13:30 Uhr, HBK
Spielbericht
Horst – Socca Juniors
Das Spiel fand bei bestem Fußballwetter statt: Sonne, gefühlte 20 Grad, nur hin und wieder eine leichte Brise. Leider waren aufgrund einer Konkurrenzveranstaltung nur wenige Zuschauer auf den Rängen des Stadions zu finden. Horst hatte aber schon mal vorgesorgt und endlich seine komplette Ersatzbank mitgebracht, die bei Bier und bester Laune ihr Team anfeuerten. Sogar Daniel war extra aus Düsseldorf angereist, um sein Team zu unterstützen. Zum Spiel selbst gibt es wenig zu sagen, ohne die üblichen Phrasen dräschen zu müssen: Es war eine lebhaft geführte Partie, rauf und runter, kein Taktikgeplänkel, man schenkte sich nichts, aber insgesamt fair, usw. usf.
Wer es genauer wissen möchte: Horst ging mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung. In der Folgezeit erarbeitete sich Socca Juniors mehr Spielanteile um den Rückstand auszugleichen. Die logische Konsequenz war der Augleich und kurz darauf sogar die verdiente Führung für die Socca Juniors, mit der man in die Pause ging. Vielleicht hätten die Socca Juniors auch noch das eine oder andere Tor schießen können, machten sie aber nicht.
Mit klaren Anweisungen des Horst-Capitano und Taktik-Fuchses Jörg wie z.B. „mal öfters auf Tor schießen“, startete Horst souverän und engagiert in die zweite Halbzeit. Schließlich galt es einen Rückstand aufzuholen. Und wie es manchmal so ist, geht bei besten Torchancen nichts rein, aber ein Kullerball schon. Also Ausgleich in der Mitte der zweiten Halbzeit. Danach gab Horst das sog. Heft nicht mehr aus der Hand und man hatte sogar noch die Führung auf dem Fuß. Wenn man beide Halbzeiten zusammen nimmt – so war man sich dann am Ende einig –, war das 2:2 somit das ideale weil gerechte Ergebnis dieser Partie. Und beide Mannschaften konnten noch die Sonne und das schöne Wetter genießen….

2. Spieltag

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SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg – Edwin van der Saar 0:7

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SonnTAG; 4.Oktober, 16 Uhr HBK
Vorbericht:
Hertha gegen HSV, Kellerkind gegen Spitzenteam. Die Favoritenrolle scheint klar verteilt. Hertha könnte die 3 Punkte schon gleich per Expresspacket an die Elbe liefern lassen.
Gleiche Voraussetzungen scheinbar in der Bunten Liga Saarbrücken: Die Kicker von der SpVgg Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg empfangen nach ihrer 1:13 Schlappe gegen den Meister KFK nun direkt mit Edwin van der Saar den Vizemeister der Bunten Liga. Was für ein Auftaktprogramm für den Neuling.
Doch im Lager des aktuellen Tabellen4ten ist man gewarnt. Schließlich war im Auftaktspiel gegen HORST noch ein wenig Sand im Getriebe. Oder sollte man lieber sagen Erde im Räderwerk. Zumindest lief vor allem in der 1. Hälfte noch nicht viel zusammen.
Captain Hewethal dazu:
„We zijn gewaarschuwd. De gekleurde League heeft zo‘n hoog niveau dat iedereen iedereen kan verslaan. Zo de Spvgg de runner-up.“

Auch Ligapresi und Ede-Abräumer Moritz von Oranien mahnt zur Vorsicht:
„Dit is een moeilijke passage. De SpVgg zal worden na de nederlaag tegen de herstelbetalingen van het KFK. Je zal zeer gemotiveerd zijn op zaterdag.“
Personell hat sich die Lage bei Edwin van der Saar nicht entspannt. Einige Tage vor dem Spiel wurde bekannt, dass Stürmer Lokje aufgrund einer Verletzung am Sonntag nicht zur Verfügung steht. De Ijsbeer (Bruch des Handwurzelknochens) und Hasselbaink (Bänderriss im Sprunggelenk) fallen noch einige Wochen aus. Ob Verteidiger Batschgo am Sonntag sein Saisondebut geben kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht ganz klar.
Dazu Batschgo: „Nocht weet niet of ik kan spelen op zondag. Dat hangt af van vele factoren die pragmatische ik selsbt had geen invloed op hen.“
Ein weiterer Faktor, der das Spiel noch etwas interessanter machen dürfte, ist der Umstand, dass der Vizemeister am Sonntag vielleicht schon seine neue Kluft präsentieren könnte. Die Medienwelt ist gespannt, ob Edwin van der Saar den Ausrüster beibehalten oder vielleicht sogar gewechselt hat. Schließlich bekam das Team als Vizemeister lukrative Angebote von mehreren namhaften Sportbekleidungsfirmen.
Dazu Haselbaink: „geen commentaar“

Mögliche Aufstellung:
Daniel – Mathijsen, Hewethal, van Rosen – Von Oranien, Sebastiao – Claudio
Reservebank: Migel de Jong, DirkvdSaar, Batschgo

Ausfälle:
De Ijsbeer (Bruch des Handwurzelknochens) und
Hasselbaink (Bänderriß im Sprunggelenk)
Lokje

Zum Spiel: Nach dem Motto „nooit kans een winnend team“ sollte De Ijsbeer keinen Grund haben, die Startaufstellung vom Auftaktsieg zu verändern. Jedoch scheint es möglich, dass Migel de Jong, DirkvdSaar oder Batschgo auch beginnen könnten.
PS: Die HBK-Arena ist noch nicht gänzlich ausverkauft. Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.

FCUK – KFK 7:6
Sonntag 4.10., 17:15, HBK
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WSG Kosmos – JSG Kirkel 4:1
Anstoß: Donnerstag, 1. Oktober, 17.45 Uhr HBK KAMPFBAHN
WSG Kosmos – JSG Kirkel 4 : 1 ( 1 : 1)

0:1 Karaxha (15. / Schütz)
1:1 Woll (22. / Rosenberger)
2:1 Baum (44. / – )
3:1 Philippe (56. / Baum)
4:1 M. Seewald (59. / Baum)

Soweit die traurigen, nackten Zahlen!

Zum Spiel:

Direkt nach dem Feierabend gings auf nach Saarbrücken, um unser 2. Ligaspiel zu absolvieren.

Stark ersatzgeschwächt mussten wir gegen die Mannschaft WSG Kosmos antreten, an dieser Stelle vielen Dank für Eric Laufer und Kevin Wagner!

Es entwickelte sich gleich ein munteres Spielchen, mit Chancen hüben wie drüben.

Nach einer guten Viertelstunde konnte Rifat Karaxha nach Pass von Dominik Schütz zum umjubelten 1 : 0 Führungstreffer einlochen…der Auftakt zum nächsten 3er??

Denkste…nach 22 Minuten konnte WSG durch Woll ausgleichen.

Zu diesem Zeitpunkt merkte man bereits, dass der Spielmacher der WSG’ler wohl einen sehr guten Tag erwischt hatte..

Viele gelungene Aktionen, starke Dribblings im Mittelfeld, uns wollte einfach kaum ein Mittel einfallen, um ihn zu stoppen.

Zur Halbzeit stand es schließlich 1 : 1.

Wieder ging es in der Anfangsphase der 2. Hälfte hin und her, die beiden großartigen Torhüter vereitelten Chance um Chance.

Nach einem Eckball war es dann soweit: Der Spieler Baum konnte unbedrängt mit einem harten und gut platzierten Schuss das 2 : 1 erzielen.

Mit letzter Kraft versuchten wir uns gegen die Niederlage zu stemmen, aber die Kraft hatte doch sehr nachgelassen gegen jetzt doch klar überlegene WSG’ler

Mit fast logischer Konsequenz mussten wir noch das 1 : 3 durch Philippe und sogar noch das 1 : 4 durch M. Seewald hinnehmen.

Unterm Strich ist die Niederlage angesichts unserer vielen Chancen vielleicht eine Nummer zu hoch ausgefallen, letztendlich geht sie aber in Ordnung.

Wir lassen aber den Kopf nicht hängen, und versuchen im nächsten Spiel wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.

M.N. 05.10.09

0:1 ? (15. / -)
1:1 Woll (22. / Rosenberger)
2:1 Baum (44. / – )
3:1 Philippe (56. / Baum)
4:1 M. Seewald (59. / Baum)

Sankt Johann (bba). Vor einem Zuschauer und gut gefülltem Gästeblock an der abendlich dämmernden HBK-Kampfbahn entwickelte sich das Auftakt-Match der krisengeschüttelten Kosmonauten gegen die selbstbewussten Liga-Novizen aus Kirkel rasch rassig und rasant. Obwohl die JSGler nach ihrem Premieren-Triumph gegen die etablierten Leipziger mit (nicht nur metaphorisch) breiter Brust antraten, erwischte die WSG den besseren Start. Trotz einiger Änderungen im Kader erarbeiteten sich die von Interimstrainer Richters taktisch bestens eingestellten Kosmonauten recht bald ein Übergewicht im Mittelfeld. Dabei schalteten sich die agilen Außenverteidiger Rosenberger und Philippe abwechselnd in die Angriffe mit ein und drückten so überforderte Kirkeler, die sich in der Anfangsviertelstunde fast ausschließlich durch humorlose Befreiungsschläge in die Partie einbrachten, zusehens in die eigene Hälfte. Einzig Stoßstürmer Baum agierte zunächst unglücklich und überantwortete ein halbes Dutzend aussichtsreicher Schuss-Chancen den gierigen Krallen des Kirkeler Keepers und den Rest dem Sankt Johanner Abendhimmel.

So bewahrheitete sich eine der dämlichsten Fußball-Weisheiten überhaupt zum Themenkomplex „vorne/hinten“ und das erste laue Angriffslüftchen der Gäste hauchte das Leder am Innenpfosten vorbei zum 0:1 ins Allerheiligste der WSG. Reaktion: keine. Die Kosmonauten schüttelten sich kurz und spielten weiter wacker nach vorne.

Es war diese Mixtur aus Wollscher Kompaktheit und Seewald-Schiestelscher Kontroll-Offensive, die Interims-Coach Richters seinen Mannen im Vorfeld unaufhörlich eingetrichtert hatte, die am Ende den Unterschied machen sollte. Den schönsten Spielzug des Abends über Sammel und Rosenberger schloss Abwehrchef Woll erfrischend unterkühlt zum psychologisch wichtigen knapp-vorhalbzeitlichen Zeitpunkt ab.

Nach kurzer Rast, in der die Gäste erste Wadenkrämpfe mit Massagen und Nikotin-Inhalation zu ersticken versuchten, ging es in Halbzeit zwei, in der die WSG noch einmal einige brenzlige Situationen zu überstehen hatte. Drei Mal innerhalb weniger Minuten tauchten die Kirkeler Stürmer in aussichtsreicher Position vor WSG-Schlussmann Yannik Seewald auf. Die Manier, in welcher dieser das Leder mit Fingern, Füßen, Lende, Thorax u.a. immer wieder um den Pfosten zu lenken vermochte und so die WSG im Spiel hielt, verdient nichts weniger als das Prädikat „Weltklasse“. Das Strohfeuer verglomm ob solcher Torwart-Hexereien rausch, und die sichtlich nach Fassung ringenden Siedler wurden vom gekonnt rochierenden WSG-Mittelfeld abermals in die Defensive gedrängt.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kosmonauten auch ergebnistechnisch sich der Partie bemächtigen würden. Dennoch dauerte es bis zur 44. Minute, da der gerade wieder eingewechselte Baum mit seinem ersten Ballkontakt per trockenem Rechtsschuss das erlösende 2:1 markierte. Hängende Kirkeler Köpfe, ein hörbar enttäuschtes weibliches Fan-Duo im Gästeblock und ein parabolisch gestikulierender Richters dies- und jenseits der Coaching-Zone: Wer der Körpersprache mächtig war, wusste, dass der Käse nun bis auf den letzten Krümel weggefuttert war. In der Schlussviertelstunde bestimmten filigrane Ball-Stafetten und rasante Dribblings durch den Kirkeler Abwehr-Torso das Bild, ehe Kosmos-Neuzugang Philippe nach schöner One-Touch-Kombination und Spielmacher Seewald aus der Distanz für den am Ende auch in der Höhe verdienten 4:1-Endstand sorgten.

Fazit: Weltklasse zwischen den Pfosten, humorarme Abwehr der Kompakt-Klasse, ein entwaffnend kreativer Spielmacher und vorne ein „Stürmer“, der trotz zicklerschem Schuss-Glück immerhin einen Volltreffer auf dem Schlappen hatte. „Ich bin stolz auf meine Jungs“, zeigte sich Interimstrainer Richters nach der Partie vollauf zufrieden. „In dieser Frühform werden wir auch die Schwalben schlachten.“ Ob Richters selbst eine Zukunft auf dem Trainerstuhl der WSG hat, werden allerdings erst die kommenden Wochen zeigen.
bba

Leipziger 52 – Eckschwalben 1:1
Anst0ß: Mittwoch, 30.September, 20.30 Uhr: Burning-Hill Stadium, Dudweiler
Ein Plädoyer für Revanche

„Wer schreibt einen Spielbericht?“ fragte Meckes nach dem Match. Keiner antwortete. Warum auch? Das bedeutet Zeit investieren, in etwas, was andere konsumieren. Meinetwegen, dachte ich halblaut vor mich hin.Ich garantiere keine Objektivität, strenge mich aber an. Wollen die Leute wirklich so was lesen wie: „Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Von Anfang an gestaltete sich ein abwechslungsreiches Spiel.“ Nein, das ist doch nicht Euer Ernst? Na gut, also:
Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Von Anfang an; nein, die meisten stehen doch eher auf was reißerisches:“Hassspiel im Burning Hill Stadium. Partie kurz vor dem Abbruch. Leipziger Hooligans erneut auffällig. Nächstes Heimspiel nach Gresaubach verlegt.“
Ich probier es mal mit einem Mix. So, Mixer läuft:
Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Die Leipziger nicht. Die Eckschwalben schießen ein Tor. Sieht folgendermaßen aus. Also, ich bin jetzt mal die Hintertorkamera, ungefähr hinter dem rechten Pfosten postiert: Angriff über den rechten Flügel der Eckschwalben (bitte jetzt umdenken), der Schwalbenflügelspieler dringt in den Strafraum ein, die Leipziger Nr. 2 der Torhüter, Manu, geht dem Spieler entgegen, wird lahmarschig getunnelt, der Ball spaziert durch den Fünfer, mehrere Spieler (gemixt) stürmen heran. Aber noch hat der Ball Zeit. Und in der Erinnerungswiederholung sieht es besonders grausam aus: hoppel poppel tock (das ist der Pfosten). Abprallwinkel rund 90 Grad. Netz. Zappel. So eine Scheiße! Das darf man ruhig sagen. Was für ne Gurke. Aber der Sportjournalist schreibt: „Die Leipziger ließen sich nicht lange bitten und gaben die richtige Antwort. Sie machten nach einer feinen Kombination ein Tor. 1:1.“ Um es mal vorweg zu nehmen, auch die zweite Halbzeit gestaltete sich abwechslungsreich und das, obwohl die Eckschwalben in Bestbesetzung angetreten waren und die Zweiundfünfziger eben nicht. Es wurde irgendwie etwas heißer in Burning Hill (nomen est omen), ja, es gab ab und zu was auf die Knochen. Und es wurde ab und zu debattiert. Oder auch geschimpft. Was aber viele empörte, zumindest aber irritierte war eine Szene fünf Minuten vor Schluss: Nico Camacho musste wohl unseren Mitspieler CeeBee regelwidrig erwischt haben (ich war leider 52 Meter vom Geschehen entfernt). Einsichtig gab es einen Freistoß für die Leipziger. Doch nicht genug für den Getroffenen. Jetzt fällt für jeden deutlich zu hören das Wort „MIXER“. Ich bin entsetzt, denke noch: „Muss das sein?“ Ich habe nämlich einen Wackelkontakt zuhause an meinem Rührstabmixer Krups 3 Mix 1003. Das ist schlecht, wenn man eine Mayonaise herstellt. Nebst einer ruhigen Hand benötigt man eine gleichmäßig niedrige Stufe des Mixers beim Einträufeln des Olivenöls. Achso, abgeschweift. Ja, unsportliches Verhalten. Find ich nicht gut, Du. Überträgt sich auch auf die Ränge. Die bis dahin angenehme, aber leidenschaftliche Stimmung besonders von Seiten der Leipziger Zuschauer – von den zahlreichen Ecksitzplatzfans hörte man so gut wie gar nichts – drohte zu kippen. Aber dank der eckigen Gelassenheit des Gegners konnte die Partie ohne weitere Vorkommnisse zu Ende gebracht werden. Gut, in der allerletzten Szene grätscht Manu mit beiden Beinen voran Hüsse vor den Ball/die Beine, niemand weiß es, die Hintertorkamera fängt dies nicht ein. Es bleibt beim 1:1. Hätte es jetzt einen Strafstoß und dadurch das 1:2 gegeben, mein Gehirn hätte sich eingeschaltet und eines gedacht: Revanche. Damit trete ich leidenschaftlich für Rückrundenspiele ein!!! Also, ich mein das Ernst: bei 12 oder 13 Teams würde das 22 bzw. 24 Spiele bedeuten. Klar, das ist bei 52 Wochen Zeitfenster knapp bemessen, zudem will die Bunte Liga ihre Saison vor WM-Beginn beenden. Für nächstes Jahr bitte wieder überdenken! Vielleicht noch diese Saison? Fuck off Play Off!!!
Denn: Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an.
HALTDOCHMALEINEN 52

Horst – Socca Juniors 2:2
Samstag, 3. Oktober, 13:30 Uhr, HBK
Spielbericht
Horst – Socca Juniors
Das Spiel fand bei bestem Fußballwetter statt: Sonne, gefühlte 20 Grad, nur hin und wieder eine leichte Brise. Leider waren aufgrund einer Konkurrenzveranstaltung nur wenige Zuschauer auf den Rängen des Stadions zu finden. Horst hatte aber schon mal vorgesorgt und endlich seine komplette Ersatzbank mitgebracht, die bei Bier und bester Laune ihr Team anfeuerten. Sogar Daniel war extra aus Düsseldorf angereist, um sein Team zu unterstützen. Zum Spiel selbst gibt es wenig zu sagen, ohne die üblichen Phrasen dräschen zu müssen: Es war eine lebhaft geführte Partie, rauf und runter, kein Taktikgeplänkel, man schenkte sich nichts, aber insgesamt fair, usw. usf.
Wer es genauer wissen möchte: Horst ging mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung. In der Folgezeit erarbeitete sich Socca Juniors mehr Spielanteile um den Rückstand auszugleichen. Die logische Konsequenz war der Augleich und kurz darauf sogar die verdiente Führung für die Socca Juniors, mit der man in die Pause ging. Vielleicht hätten die Socca Juniors auch noch das eine oder andere Tor schießen können, machten sie aber nicht.
Mit klaren Anweisungen des Horst-Capitano und Taktik-Fuchses Jörg wie z.B. „mal öfters auf Tor schießen“, startete Horst souverän und engagiert in die zweite Halbzeit. Schließlich galt es einen Rückstand aufzuholen. Und wie es manchmal so ist, geht bei besten Torchancen nichts rein, aber ein Kullerball schon. Also Ausgleich in der Mitte der zweiten Halbzeit. Danach gab Horst das sog. Heft nicht mehr aus der Hand und man hatte sogar noch die Führung auf dem Fuß. Wenn man beide Halbzeiten zusammen nimmt – so war man sich dann am Ende einig –, war das 2:2 somit das ideale weil gerechte Ergebnis dieser Partie. Und beide Mannschaften konnten noch die Sonne und das schöne Wetter genießen….