Archiv für Juli 2008

Oranjes mit Gretschenfrage konfrontiert oder Wer wird neuer Torwart bei den Oranjes?

Wie die Mannschaftsführung von Ede van der Saar erfahren konnte, wechselt ihr Torhüter zur neuen Saison zu den Leipzigern. Mata H(N)ari berichtete. Nun sehen sich die sympathischen Saarkicker auch in der Medienöffentlichkeit mit der Frage konfrontiert: Wer soll ihr Tor in der nächsten Saison bewachen? Wir fragten nach.
„Eine Neuverpflichtung hängt natürlich auch davon ab, wie hoch nun letztlich die Ablösesumme für Keeper Carsten sein wird. Der Marktwert, der natürlich nach dem Voyeur Cup beträchtlich gestiegen ist, beläuft sich auf mindestens 15 Liter Tannenzäpfle“, so Sportdirektor Reiner.
Bondscoach Moritz von Oranien, der sich um finanzielle Aspekte keine Gedanken machen muss sagte auf diese Frage:“Der Karlsruher Kahn wäre natürlich eine Alternative aber ich sehe da große Probleme diesen alten Herrn in meine junge Mannschaft zu integrieren. Erste Gespräche mit dem 52 ´er Manuho vor der Johanneskirche, ergaben, dass dieser über die Alternative, bei den Oranjes im Tor zu spielen, zumindest nachdenkt. Meine Wunschkandidatin wäre aber eine Handballtorhüterin, die blonde Zöpfe hat“
Captain Hewethal sagte auf der Pressekonferenz in der Ede Heimat Costa del Saar:“ Manuho kommt für mich nur in Frage, wenn er durch eine Stuhlprobe nachweisen kann, dass er auch orange sch….,ansonsten ist mir wichtig, dass mich ein/eine zuverlässige Person langfristig bei meiner neuen Aufgabe, die Edeabwehr zu organisieren, unterstützt.
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Kackt Manu oranje?
Mein Wunschkandidat ist der KFK Keeper Julian, die Gründe dürften dem Fachpublikum bekannt sein.“
Tante Antje, Ede-Ultra Vorsitzende, ließ bekannt geben:“Wir Fans wollen einen Weltmann, der im dem Geschmack der Fans entspricht: groß, Waschbrettbauch, flink und sachkompetent.“
Letztlich wurde bekannt, dass Manndecker und Spielzerstörer Tocotronic Jörg von den Saarkickern am Wochenende versuchen wird, den in Wetter (Kaff hinter Marburg) untergetauchten Metall Oly zu reaktivieren. Über diesen Oly ist nicht viel bekannt, nur dass er noch vor ein paar Jahren, nicht nur äußerlich Ähnlichkeiten mit Toni Schuhmacher hatte. Dieses Vorhaben scheint aber eher aussichtslos.
Wer nun aber Tormann/Torfrau bei Ede van der Saar werden wird beleibt offen. Der Ede-Vorstand ist für sachdienliche Hinweise dankbar.

blpd
(bunte liga presse dienst)

Dirk im Interview

spitzname: tba (z.B. Zille (reimt sich auf Pille, Bazille, Grille, Mille,…))

rückennummer: 5 (das ist die Quersumme von 23, der Zahl der Illuminaten…“Alter, ich (ver)schwör!“)

warum spiel ich für ede und keine trompete: wegen dem orange und weil Holland flach ist und wir ebenfalls den Ball so halten sollen und weil da der Presidente spielt (Vitamin B ist an der Costa del Saar ja enorm wichtig) und wegen der ultras und weil es passt, vom namen her auch.

warmachsong: muss ich mal nachhören, vielleicht was von bloc party…

oranje vorbild: fällt mir aktuell keiner ein…aber was ist mit Ruud Gullit…auch eine Kindheitserinnerung…ja warum nicht….sehr guter Mittelfeldspieler und etwas dicklicher Trainer…

postion: am liebsten Libero, oder zenrales defensives Mittelsfedl irgendwas halt: Fußball macht Freunde, Oranje Freude

+++ NEWSFLASH +++ Carlos the Cat legt Katze ab +++ Edes Keeper lässt Katze aus dem Sack +++ Wechsel zu L 52 +++

Wieder Wirbel um die Leipziger!
Nachdem die Geheimverhandlungen von Robinho und Manunho mit K.A. von W.
bekannt geworden waren (BLITZ berichtete) hat nun auch Urgestein Katze
Carlos für Aufsehen gesorgt.
Beim ersten Nachvoyeurscuptraining am letzten Mittwoch im Leipziger
Zentralstadion gab er seinen entsetzten Teamkollegen bekannt, dass er
zukünftig nicht mehr für die position zwischen den Balken zur Verfügung
stehen wird.
„Es reicht! Endgültig“, so Carlos nicht ganz tränenfrei. „Ich habe mich
25 Jahre in den Matsch geworfen, Kopf und Kragen riskiert. Jetzt tut
alles nur noch weh. Meine Schultern sind kaputt, alle Rippen angebrochen
, einige gar entfernt. Meine Hüften blockieren, meine Stimmbänder sind
überdehnt, alle hosen aufgerissen, mein Sohn erkennt mich nicht mehr
wieder!“
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Ade Carlos!
Demonstrativ in kurzen Shorts, und immer auf gehörigen Abstand zu den
Giebeln bedacht gab Carlos zu verstehen, dass er sich im Mittelfeld oder
im Angriff der 52er etablieren wolle.
Manunho, der uns nach den Trainingsspielen zu einem Interview zur
Verfügung stand zeigte sich darüber nicht gerade begeistert.

BLITZ: „Manunho, wie geht es nun weiter im Tor der Leipziger? Sie
haben Carlos schon bei einigen Turnieren vertreten. Werden Sie den
neuen Keeper geben?“

Manunho: „Nein, ganz sicher nicht. Das war mehr so zum Spaß damals.
Das ist nicht mein Ding!“

BLITZ: „Carlos will zwar nicht mehr Keeper sein, aber weiterhin im
Feld mitmischen. Was sagen Sie dazu?“

Manunho: „Bei allem Respekt! Carlos hat viel für die Leipziger
getan, aber eben im Tor. Als Feldspieler kommt er gar nicht in
Frage. Der hat doch zwei linke Füße. Wo soll man so einen
hinstellen? Also bloß nicht!“

BLITZ: „Wer wird nun der nächste Keeper sein? Und was ist mit Ihnen
und Robinho. Läuft da etwas in Sachen W?“

Manunho: „Unser Manager in Berlin hat den Keeper von der Ede-Truppe
verpflichtet. Das ging recht flott. Der arme Kerl hat bei den Oranjes
wohl ziemlich gelitten. Genaueres weiss ich darüber aber nicht. Da
müssen Sie in der Hauptstadt nachfragen. Was W. angeht habe
ich mich noch nicht entschieden. Das Umfeld ist gut, die
finanzielle Seite stimmt. Aber Geld ist nicht alles. Ich warte noch ab.“

Blitz: „Und Robinho?“

Manunho: „Keine Ahnung. Der ist gerade mal wieder in Urlaub und
lässt nichts von sich hören. Korsika, Sardinien oder Seychellen. Was
weiss ich! Ich kann nicht für ihn sprechen!“

Ungeklärte T-Frage bei Ede van der Saar

Ein Spion deckt auf

Wie heute durch einen am Wochenende bei Ede eingeschleusten Spion bekannt wurde, steht die Mannschaft kurz vor der Eröffnung der neuen Saison 2008/2009 vor großen personellen Problemen. Der neue Schlussmann der Oranjes, der auf dem Voyeur Cup durch hervorragende Leistung auf sich aufmerksam machte, hat offenbar kurzfristig aus bisher unbekannten Gründen seinen Rücktritt erklärt. Bei Ede zeigt man sich derzeit ratlos. Wie einem vertraulichen Gespräch zwischen Captain Hewethal und Moritz von Oranien zu entnehmen war, ist 2 Wochen vor Saisoneröffnung noch völlig unklar, wie das Problem gelöst werden könnte (mal abgesehen von der wahnwitzigen Utopie, doch mal bei Titan Oliver Kahn anzuklopfen).
Photobucket Kommt Kahn?
Das Transfergeschäft der Bunten Liga ist so gut wie abgeschlossen und es bleiben kaum noch Alternativen.
Nun droht Ede van der Saar, die sich auf dem Voyeur Cup auch ob der guten Leistung ihres Tormannes gestärkt in der Abwehr und damit sicherer im gesamten Spielaufbau präsentierten, das gleiche Schicksal wie schon in der Saison 2007/2008, als die Mannschaft durch einen großen Kader und ständigen Personalwechsel nicht so recht zu einer einheitlichen Linie finden konnte. Die Hoffnung der Mannschaft, die neue Saison nicht mehr im Tabellenkeller verbringen zu müssen, dürfte sich ohne Tormann nur schwer erfüllen lassen.
Wird sich Edes Schlussmann doch noch zu einer Rückkehr überreden lassen oder zaubern die Oranjes noch eine Überraschung aus dem Hut? Wie fragte schon einst der Apostel Petrus: Quo vadis Ede van der Saar?

Nari

Voyeur Cup 2008

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Ede Kurve

Ede van der Saar fordert Juventus Urin
Hobbymannschaften kämpfen am Wochenende in Schafbrücke um den Voyeur Cup
Saarbrücker Zeitung, 20.06.08
Schafbrücke. Das vielleicht witzigste Fußballturnier für Hobbymannschaften in der Region steht wieder am Wochenende auf dem Programm: der Voyeur Cup. Kurz vor den Sommerferien treffen sich die Mannschaften auf dem Sportplatz in Schafbrücke – trotz der Fußball-Europameisterschaft. Anpfiff ist am Samstag um 10 Uhr. 15 Mannschaften treffen in den Gruppenspielen aufeinander: WSG Kosmos Frischauf Extraluft, The Fertschs, Hans n‘ Moses, Roter Stern in Gruppe A, KFK Meyer, Leipziger 52, Eckschwalben und Die Dunklen Sterne (Gruppe B), Küenzspor, Fubba Klan und SevenToNine – Die geilen Kerle (Gruppe C), Ede van der Saar, IFC (Iranischer Fußball Club), Juventus Urin und Falken 04 in der Gruppe D. Leider mussten die Satanischen Fersen in letzter Minute absagen. Deshalb hofft Organisator Bernd Rausch, dass sich noch eine 16. Mannschaft anmeldet. Neben dem Voyeur Cup erhalten die Sieger 50 Liter Pils, außerdem gibt’s wieder den Schattencup und den „Loser Cup“ für die Mannschaften, die früher ausscheiden. Trostpreise gibt es für die zweiten Sieger. Im Rahmenprogramm unterhält am Samstag um 16 Uhr ein Clown die Kinder. Und der Höhepunkt des Voyeur Cups ist am Sonntag um 12 Uhr: Dann treten Kinder gegen ihre Eltern an. Die Siegerparty des Fußball-Spektakels ist um 20 Uhr im Modul in der Kaiserstraße 4 in Saarbrücken. Die Veranstalter weisen noch einmal auf das Reglement hin: Der Voyeur Cup ist ein Hobbyfußballturnier. Die Mannschaften bestehen aus sechs Feldspielern plus Torwart/Torfrau und Reservespielern. red
Wer beim Voyeur Cup noch mitmachen will, meldet sich bei Bernd Rausch, Tel. (0178) 9320977, E-Mail: Rausch.B@web.de

Voyeur Cup 2008 oder auch Tore-Treffer-Talente-Top TRAUER Cup 2008
Der 23. Voyeur Cup ist (laut Veranstalter) ein gediegenes Fußballturnier für Freizeitmannschaften. Schau ma mal.
Da einige befreundete Mannschaften uns immer Tolles und Lustiges von diesem Turnier erzählten, nahmen wir 2008 das erste Mal teil. Unsere Gegner in der ersten Gruppenphase waren der „Iranischer Fußball Club“ (IFC), die „Falken 04“ und „Juventus Urin“.

Unser Auftaktspiel gegen IFC gewannen wir glücklich mit 3:0. Der IFC war eigentlich haushoch überlegen aber im Abschluss zu ballverliebt und zu leichtsinnig. Infolge dessen wurden sie eiskalt bestraft. Unser Lars erzielte von halblinks ein Traumtor: Schuss – Ball klatscht rechts an den Innenpfosten….. TTTooorrr. In Halbzeit zwei markierte Moritz von Oranien per Freistoß gekonnt mit der Schuhsohle aus 3,2 Meter das 2:0. Sieben Iraner auf der Torlinie waren chancenlos gegen diesen Kunstspitzel. Nach verzweifelten Wutangriffen der Iraner stand es ungewohnter Weise immer noch die Null bei den Oranjes. Es wurde verteidigt und geackert in der Staubwüste bis zur Erlösung kurz vor Schluss. Moritz von Oranien bekam den Ball in der eigenen Hälfte und machte sich auf und davon zum 3:0. Trotz der Abwehrspieler im Rücken und bei heißen Temperaturen behielt der Spieler mit der Rückennummer 4 einen kühlen Kopf und schaute den Tormann aus und schlenzte den Ball flach ins linke Eck.

Im zweiten Spiel kickten wir gegen den späteren Voyeur Cup Sieger „Juventus Urin“. Die sehr übermotivierten und aggressiven Pisser waren uns spielerisch überlegen. Die Vereinsspieler aus der saarländischen Pampa in den kloweißen Hemden stiegen nicht nur extrem hart und unfair in die Zweikämpfe ein, sondern pöbelten uns auch noch an. Schimpfwörter und Machosprüche, die allesamt unter die Gürtellinie gingen. Von wegen Fairness wird beim Voyeur-Cup groß geschrieben. Und die Schiedsrichterleistung… war zudem sozusagen auch ein „Griff ins Klo“.
Das hektische Fußballspiel war ein richtiges Kampfspiel. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnten die Oranjes allerdings ein 1:1 Unentschieden über die Zeiten retten. Nicht nur das Unentschieden wurde über die Zeit gebracht, sondern auch 14 heile Fußballerbeine. Torschütze für die Oranjes war per Strafstoß Capitano Hewethal.

Im letzten Gruppenspiel spielten wir gegen „Falken 04“. Falken 04 ging 1:0 in Führung. Letztendlich endete das Spiel aber 6:1 für Edwin van der Saar. Die blauen von Falken 04 waren Kanonenfutter für die spielerisch überlegenen Oranjes. Photobucket
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Als Gruppenerster qualifizierten wir uns somit überraschend für die Voyeur Cup Zwischenrunde. Unsere Gegner in der zweiten Gruppenphase waren nun „WSG Kosmos“ und „Küenzspor“. Zu erst kickten wir gegen die WSG. Die arrogante WSG hatte uns neulich noch das Bunte Liga Rückspiel abgesagt weil sie angeblich zu wenig Männer hätten, keine Zeit in ihrer Freizeit hatten und einen WG-Einkaufsbummel zu erledigen hätten. Ppfff, eine Schande für die Bunte Liga Saarbrücken. Was soll´s, ein Lothar Matthäus wird sich auch nicht mehr ändern.
Das Spiel gegen die WSG ging unglücklich 2:0 verloren. Ede macht das Spiel, kassierte aber zwei duselige Abstaubertore auf roter Erde. Die Torschützen für die WSG waren der Praktikant und Rudi Hoeneß.

Im nächsten Spiel ging es nun für uns um die Tofuwurst. Sieg oder Spielabbruch. Es wurde voll auf Sieg gespielt und 2:0 gewonnen. Wir machten Druck und wurden belohnt. Nach schönem Sololauf schoss Moritz von Oranien Abwehrspieler Carsten Hewethal scharf an. Der Ball prallte von Hewethals Brust aus einem Meter direkt ins Tornetz. Tormann und Küenzspor-Abwehr, chancenlos. Ein weiterer Höhepunkt der Partie war ein spektakulärer Luftschuß von der Ede sieben Sebastian. Frei vorm Tor semmelte er über die Kirsche. Das 2:0 kickte für die Edes ein Oranjespieler.

Damit war nach dem ersten Tag das weiterkommen erreicht. Wir standen völlig erschöpft und mit Bier in der Hand im Voyeur Cup Viertelfinale und blieben im Wettbewerb.
Unser Viertelfinalspiel war am folgenden Sonntag um 11 Uhr gegen die Eckschwaben aus dem Kurzen Eck. Mit schweren Beinen erkämpfte sich die Oranje-Jugend ein 0:0. Ein Sieg wäre auch drin gewesen aber Chancentod Restalkohol und Fehleinkauf Muskelkater vergeigten einige gute Torgelegenheit. Die Entscheidung musste nun im Siebenmeterschießen fallen. Und sie fiel auch. Die Eckschwaben gewannen und zogen ins Halbfinale ein. Sebastian und Zilinski waren am Punkt nicht nervenstark genug und verschossen knapp. (Fotos vom Siebenmeterkick hängen im Kurzen Eck.) Im Halbfinale war aber ebenfalls für die befreundeten Ecken Feierabend. Ede&Co verloren gegen den unbeliebten „Fubba Kahn“.

Im anderen Halbfinale rauften sich „SevenToNine (Die notgeilen Kerle)“ in den Deutschlandtrikots gegen Urin um den Einzug ins Finale. Urin gewann und traf im Finale auf Fubba Kahn. Das Finale war bla bla bla, Finale eben. Urin waren technisch überlegen, hatte mehr Spielanteile und siegte verdient mit 2:0. Nochmals Herzlichen Glückwunsch „Juventus Urin“!

Schatten Cup 2008
Nach dem wir im Viertelfinale des V. C. ausgeschieden waren, spielten wir nun im Viertelfinale des Schatten Cup mit, um den Einzug ins Halbfinale. Der Gegner im Schatten Cup Viertelfinale war wieder die WSG. Die WSG wurde dieses mal besiegt. Zilinski, Hewethal und Cyber mauerten in der Abwehr und Luftakrobat Sebastian und der pfeilschnelle Lars wirbelten im Sturm umher. Die eigentliche WSG Mannschaft ohne ihre Verstärkung aus den saarländischen Dörfern und Malstatt wurde mit 2:0 heim geschickt bzw. in den Loser Cup. Dort weigerte sich leider das Studententeam teilzunehmen und fuhr stattdessen wirklich heim. Sportgeist ist was anderes. Späterer Loser Cup Sieger wurden die sympathischen Iraner.
Photobucket IFC Abwehrchef

Im Halbfinale kam es zum Freundschaftsspiel gegen „Karate F. Klub Meier“. Bei uns war schon vor dem Spiel die Luft raus. Acht Spiele in zwei Tagen waren für uns Freizeitfußballer einfach zu viel. Wir gingen sang und klanglos gegen den KFK unter. Am Ende dieses fairen Spiels hieß es 3:0 für den KFK. Der KFK zog verdient ins Finale ein und wir konnten uns nun endlich voll dem Biertrinken widmen. Sieger des Schatten Cup wurde letztendlich „the Fertsch“ im Siebenmeterkicken. Tragische Figur im Schatten Cup Finale war der KFK Leistungsträger Michel der Bavaria. Er versiebte im Finale gleich zwei Siebenmeter. Voyeur Cup Premiere erfolgreich geglückt für die roten „the Fertschs“.

Das Voyeur Cup Wochenende war ein sehr schönes Wochenende. Wir von „Edwin van der Saar“ und sämtliche mitgereisten Ede-Ultras werden nächstes Jahr womöglich wieder dabei sein.
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Das Turnier war super organisiert, man hat viele bekannte Gesichter aus der Bunten Liga getroffen, es waren meistens faire Spiele, großer Spaßfaktor und das Wetter hat auch gehalten. Chapeau, liebe Turnierleitung. Etwas nervig war allerdings der Moderator, manchmal, aber nur manchmal, ist Schweigen auch Gold. Die Schiedsrichter sollten sich für das nächste Jahr außerdem mal Gedanken machen, ob sie nicht härter durchgreifen sollten. Es kann nicht sein, dass teilweise wir in der Kreisliga rumgeholzt und gemeckert wird. Lieber mal öfter pfeifen und Ruhe rein bringen statt die Gesundheit der Spieler unnötig zu riskieren, wegen ein paar Hitzköpfen.
Unvergessen und tragischer Höhepunkt am Voyeur Cup Wochenende war das Ausscheiden der Elftal im EM-Viertelfinale gegen Russland. Es war nicht nur das aus der Oranjes, sondern auch das Karriereende von Edwin van der Sar im Nationalteam. Ein Jugendidol geht, ein Stück gute alte Zeit ist zu Ende, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Jahrelange Begleiter in der großen weiten Fußballwelt – mit dem niederländischen Rekordnationalspieler ist man aufgewachsen. Unvorstellbar, dass wir Edwin van der Sar nie wieder bei einem großen Turnier sehen werden.
Nun geht Van der Sars große Karriere ohne Finalteilnahme in einem großen Turnier wirklich zu Ende. Seine größten Erfolge mit dem Nationalteam waren das WM-Halbfinale 1998 und die EM-Semifinale 2000 und 2004 – die ersten beiden gingen im Elfmeterschießen verloren.

Erinnern wir uns auch noch einmal an die schönen Momente zurück, an die Sternstunden mit Ajax in der Champions League 1995 oder an den Elfmeterkrimi von Moskau, als er im Champions-League-Final den entscheidenden Elfmeter gegen Anelka mit einer Glanzparade hielt und Manchester United zum Champions-League-Sieger machte.
„Ich bin sehr traurig für Edwin van der Sar. Ich wollte ihm ein schönes Ende seiner Karriere im Nationalteam bereiten“, erklärte der Bondscoach Marco van Basten. „Er ist so ein großartiger Torhüter“.
Auch wir von Edwin van der Saar sind sehr traurig über den Verlust.
Edwin, mach es gut, wir wollen keine Tränen sehen.
Hoffentlich kehrst du irgendwie wieder in unsere verrückte Fußballwelt zurück.
Vielleicht als Trainer, Sportreporter oder Skandal.

Und Ede, vergiss nicht eine Autobiografie zuschreiben.

Hup Hup,

Moritz von Oranien
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Carsten, Jana und Carsten von Ede