Spieltag 3 + 11+ 1 Testspiel +99 Luftballons

Mittwoch, 4. November . 20.30 Uhr Leipziger Stadion
99 Luftballons -Edwin van der Saar0:12

100 und 4 Dalmatiner – Edwin van der Saar        0:12 (0:12)
Sebastiao und hübscher Claudinho überragend.
 
Was für ein mieses Wetter an diesem Mittwoch. Es regnete den ganzen Tag und abends sollte noch ein Bunte Liga Spiel stattfinden. Wer hat denn da überhaupt Bock? Gute Frage. Die Jungs von der Schelde hatten zumindest wenig Lust zu kicken. Aber da Gouda ja kein Weichkäse ist, galt es um 20 Uhr pünktlich im Mono zum Treffpunkt zu erscheinen.
Von Oranien: „Wat een vreselijk weer. Ik ga in elk geval in de eerste helft in het doel. En voor de tweede helft Sebastiao ik vragen of hij mij lenen zijn lange ondergoed. Wat een vreselijk weer.“ Ü.:  „Was ein Sauwetter. Ich gehe auf jeden Fall in der ersten Hälfte ins Tor. Und für die zweite Hälfte frag ich Sebastiao, ob er mir seine lange Unterhose leiht. Was ein Sauwetter.“ Dazu sollte es aber nicht kommen. Denn Dirk ließ sich in seinem zweiten Abschiedsspiel in Folge dazu erweichen das Torwarttrikot überzustreifen. Gerüchte gingen um, dass Edwin van der Saar bei solchen äußeren Umständen durchaus baden gehen könnte. Schließlich sei das von Ede praktizierte Kombinationsspiel auf solch nassem Geläuf schlecht durchzudrücken. Recht haben sie, die Kritiker.
Dazu Coach Hasselbaink: „Bezoekers met zijn combinatie van het spel niet werkt, zullen ze spelen zonder middenvelder en aangevoerde Sebastiao Mathijsen en zuiver. De rest van de rug huid en speelt de bal alleen hoog aan de voorzijde. Een van hen is dranbekommen zijn schedel, dan goed. Vooral omdat onze tegenstander heeft een kleine keeper probleem. Daarom aftrekken forever! “     (Ü.: „Wenn’s mit dem Kombinationsspiel nicht klappt, dann spielen wir halt ohne Mittelfeld und stellen Mathijsen und Sebastiao vorne rein. Der Rest spielt hinten und haut die Bälle einfach hoch nach vorne. Einer von beiden wird seinen Quadratschädel dann wohl schon dran bekommen. Zumal bei unserem Gegner der etatmäßige Stammkeeper fehlt. Daher immer abziehen!“)                                                      
Doch mitten in der Vorbereitung dann das: Aus bisher unerklärlichen Gründen machte der Kapitän der Elftal dem 20UhrimMonoPlan einen Strich durch die Rechnung. Zur Verwirrung aller ließ er in einer E-Mail um 17:41 Uhr verkünden: „Wer bei mir mit will! 19.45 Mainzer XXx (Hausnummer von der Redaktion geschwärzt)! Noch drei plaetze“. Schon wieder einmal organisatorisches Chaos beim Tabellenführer. Nun hatte Coach Hasselbaink berechtigter Weise die Befürchtung, dass der Kader fürs Spiel weniger als sieben Spieler fassen könnte. Klar war nämlich schon, dass Keeper Daniel (Rückenschmerzen), Chris van der Rosen (Grippe), de Ijsbeer (Handbruch), Hasselbaink (Reha nach Bänderriss), Batschgo (verhindert) und Lu (verhindert) nicht mitwirken könnten.  Daher war der Kader auf acht Spieler geschrumpft, die sich glücklicherweise auch alle um 20:30 Uhr im Zentralstadion eingefunden hatten. Und dann passierte es: Es hörte auf zu regnen! Froh über diesen Umstand machten sich beide Teams auf, die 60 Minuten zu bestreiten. In den ersten fünf Minuten entwickelte sich ein Spielchen, dass in dieser Form vielleicht nur wenige Zuschauer (es waren ja auch nur zwei oder drei. Merci Jungs.) erwarteten. Die Leipziger machten das Spiel und Edwin van der Saar stand in der Defensive. Mit sicherem Kurzpassspiel schnürten sie Edwin van der Saar in deren Hälfte ein. Der Gast aus den Niederlanden stand jedoch hinten sehr sicher und ließ nicht wirklich viel zu. In dieser Phase des Spiels verpassten es die Leipziger diese Überlegenheit zur Führung zu nutzen. Denn wie eine alte Fußballweisheit besagt, dass wenn du vorne keinen machst, klingelt es hinten, machte die Elftal den Führungstreffer. Die erste Offensivaktion schloss Sebastiao eiskalt ab. Keine Chance für Manu im Tor der Leipziger. Nachdem der an diesem Abend überragende Claudinho (soviel kann hier schon mal gesagt werden) noch eine Riesenchance verpasste, als er mehrere Gegenspieler austanzte, um dann mit der Pieke kläglich über den Kasten zu schießen, traf wiederrum Sebastiao zum 2:0. Der Junge mit den langen Unterhosen machte einfach jeden weg. Dem Tor ging jedoch ein etwas kniffliger Zweikampf im Mittelfeld voraus, aufgrund dessen sich einzelne Leipziger Spieler beschwerten. Jedoch räumten die beiden involvierten Spieler die Streitigkeiten aus. Das Tor zählte. Lokje konnte kurze Zeit später mit einem präzisen Schuss vom 16er auf 3:0 erhöhen. Nun war deutlich ein Bruch im Spiel der Leipziger zu erkennen. Man ließ Edwin van der Saar nun zu viele Räume. Diese nutze das Team um Captain Hewethal geschickt. Nach einer schönen Kombination schloss Migel de Jong per Direktabnahme zum 4:0 ab. Das 5:0 und 6:0 besorgte der Torhamster mit den langen Unterhosen wieder höchstpersönlich. Eiskalt nutze er seine Chancen. So stand es zur Halbzeit 6:0 für Edwin van der Saar. Nach dem Seitenwechsel gab es bei der Elftal eine Änderung im Tor. Dirk wechselte wie vereinbart ins Feld. Dafür ging Mathijsen ins Tor. Dieser wurde nach 15 Minuten von Lokje abgelöst. Auch im Tor der Leipziger gab es während der zweiten Hälfte aus bereits bekannten Gründen einen Torwartwechsel. Die Tore fielen jedoch nur in der Hälfte des Gastgebers. Nachdem Lokje, Hewethal mit einem sensationellen Weitschuss und der Torhamster mit seinen Toren fünf und sechs an diesem Abend die Führung weiter ausbauten, schlug nun auch die Stunde des hübschen Claudinhos. Zwischenzeitlich auf der Bank ließ er den Trainer wissen: Claudinho: „EYH coach, heb je mij te laten inch Ik maak nu e paar. I‘m hot like chip vet. Ü.: „Eyh Coach, du musst mich reinlassen. Ich mach jetzt e paar. Bin heiß wie Frittenfett“. Gesagt getan: Claudinho krönte seine überragende Leistung mit einem Doppelpack zum 12:0. Spielende.
Nun kam jedoch die Frage auf, ob es jetzt 12:0 oder 13:0 ausgegangen war. Beide Teams einigten sich bei einem (Malz)Bierchen (Dirks Abschiedskasten) auf 12:0. Schließlich ist das besser vermarktbar. 6:0 6:0. Ein schönes Tennisergebnis. Edwin van der Saar wollte mit diesem Sieg schließlich an das French Open Finale der Damen von 1988 erinnern, als Steffi Graf den schnellsten Sieg aller Zeiten bei einem Grand-Slam-Finale schaffte. (6:0 6:0 gg Zvereva). Sie brauchte dafür aber nur 34 Minuten… ;-)
 
Edwin van der Saar:
Dirk – Mathijsen, Hewethal, Migel de Jong – von Oranien, Sebastiao – Claudinho.
Joker: Lokje
Coach: Hasselbaink
Tore: Sebastiao (6), Lokje (2), Claudinho (2), Hewethal (1), Migel de Jong (1).
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Carlos the Ex-Cat musste lange in den Annalen der Leipziger 52 blättern,
um eine noch größere Demütigung zu finden. Er fand eine. „1994!!!
Gerechtigkeitsliga! Ein 0:14!“ Welch Trost! Es war schon mal schlimmer,
und es stand damals Carlos in der Hütte, nicht Manunho, der
Fliegenfänger, der an diesem Mittwoch abend die Torhüterhandschuhe
zunächst wahrhaftig wie eine Fliegenklatsche schwang, sie hernach einmal
kurz in die Maschen drosch, um sie später Wacho Karacho um die Ohren zu
feuern.
Aber halt: Fangen wir vorne an. Die Null stand ca 52 Sekunden. Immerhin.
In der 53. Sekunde lag Manunho zum ersten Mal im Matsch und das
Spielgerät ebenso zum ersten Mal im Netz. Das 0:2 fiel auch, denn ohne
0:2 kein 0:3, logisch! Das 0:3 war äüßerst sehenswert und zeigte wie der
Hase an diesem Abend beschlossen hatte zu laufen. Manunho war diesmal
dran – auch das gab es oh Wunder – und wollte gerade das Leder fußmäßig
aus dem Gefahrenbereich vertreiben, da flog wie ein Irwisch Till aus dem
Nichts heran und warf sich aufopferungsvoll in die Flugbahn des
glitschigen runden Dings was jenes dazu bewog eine Richtungsänderung
vorzunehmen um 90 Grad mitten ins Schwarze.
Die beiden Zuschauer am Rande bescheinigten den Leipzigern ein „gar
nicht so schlechtes Spiel“, allein was hilfts, wenn vorne nichts in die
Kiste will und wenn es hinten ein ums andere Mal kracht. Klar, die Edes
hatten das Spiel jederzeit im Griff, das war auch nicht anders zu
erwarten bei dieser Truppe, die sich anschickt die Meisterschaft ohne
Punktverlust und mit 100+x Toren zu erringen. Leichtfüßig, ballgewandt,
jeder einzelne der Oranjejungs mit dem Blick zum nächstbesser stehenden
Kollegen, 100%ig effektiv im Abschluss, ein Selbstläufer sozusagen,
wobei das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausfiel, denn während den
Leipzigern nicht ein Schuss richtig vom Fuß ging, war jeder Schuss der
Oranjes ein Treffer. Auch Schüsse, die gar nicht als solche bezeichnet
werden dürfen. Zum Glück war da ja noch der Fliegenfänger, der bereits
erwähnte, der sich gleich zwei Gurken selbst reinklatschte mit seinen
Torwarthandschuhen, die „verflixt nochmal einfach den Scheißball nicht
festhalten wollten, auch nachdem ich dreimal zugegriffen hatte“ so der
völlig irritierte und nasstriefende Ersatzkeeper. „Also der Ball kullert
in Richtung Tor, und ich denk noch, kein Problem, und ich greif nach dem
Ding und der rutscht einfach ein Stück weiter in Richtung Torlinie, und
ich denk noch, immer noch kein Problem, greif ich halt jetzt zu, und
dann passiert der selbe Mist nochmal, und der Ball ist jetzt schon fast
auf der Linie, und ich denk, dreimal ist Bremer Recht und jetzt hab ich
ihn, und zack hab ich ihn eben nicht. Und dann denk ich nur noch.
Potzdonner! Will mich denn hier jemand verarschen oder was?“
Ja, uind das passierte eben zweimal, also flogen die Handschuhe erstmal
in die Maschen, die Drecksdinger aber auch und weiter gings ohne, was
aber auch gefährlich weh tun kann, und also fanden die Teile wieder
ihren Weg dorthin wi sie hingehören tun bevor sie dann in Richtung Wacho
Karacho flogen, weil dieser doch scherzte, es wäre wohl jetzt an der
Zeit „den Torhüter zu wechseln“, was bei Manunho gar nicht gut ankommen
wollte, woraufhin er dann den Dienst quittierte und piensend nachhause
zum Weinen fuhr und sich mit einer Flasche Johnny tröstete.
Der Berichterstatter, der zufällig der Fliegenfänger ist, entschuldigt
sich hiermit für den „Spielbericht“, der so gar nicht ein Spielbericht
ist, aber das Trostfläschchen hat da wohl seine Auswirkungen gehabt, und
gleichzeitig entschuldigt er sich für seine Humorlosigkeit und das
plötzliche Verschwinden vom Spielgeschehen, ohne dem Gegner vorher die
wohlverdiente Gratulation zukommen zu lassen (das war unbunt!), und er
entschuldigt sich bei seinen Leidensgenossen für den schlechten Tag und
er verspricht hiermit feierlich, das Eckige in Zukunft zu meiden.
manu52


Samstag. 31.10.2009 um 14 uhr

kleiner Bruder Horst – Edwin van der Saar 1:3

Sonntag, 25.10. um 16:00 Uhr im HBK-Sandkasten
LOK Lebach – Edwin van der Saar 3:12 (0:7)
Gewitter über HBK-Kampfbahn – Claudios Explosion sorgt für Entgleisung der LOK.

Nach dem ganzen Heckmeck der letzten Wochen war endlich wieder Kicken angesagt. In einem vorgezogenen Ligaspiel vom 11. Spieltag hieß der Gegner von Edwin van der Saar an diesem Tag LOK Lebach. Ein Spitzenspiel, wenn man auf die Tabelle der letzten Saison schaute. Vizemeister gegen Tabellenvierter. Champions League Teilnehmer gegen Europa League Teilnehmer. Hingegen brachte ein Blick auf die aktuelle Tabelle kaum Aufschluss über die Leistungsstärke der LOK 09/10. Schließlich hatte das Team um die beiden Topscorer Bechinhosa und Rück`n`Stück lediglich ein Spiel bestritten.
Captain Hewethal: „De locomotief is waarschijnlijk een van de beste teams in de competitie Bunten. Na al hebben ze vorig seizoen twee keer versloeg KFK. En de toezegging van Ben Diego maakt ze nog meer. Dus we zijn gewaarschuwd.“ (Ü.: „Die Lok ist wohl eines der besten Teams in der Bunten Liga. Immerhin haben sie letzte Saison zweimal den KFK geschlagen. Und die Verpflichtung von Ben Diego macht sich noch stärker. Wir sind also gewarnt.“)

Jedoch hatten die Jungs von der Schelde gelinde gesagt einige Probleme zu bewältigen, sodass man sich nicht wirklich mit dem Gegner beschäftigen konnte.
Da die Partie erst am frühmorgendlichen Sonntag unter Dach und Fach gebracht wurde, glühten bis 13 Uhr die Telefondrähte im Ede-Lager. Leider konnte Interimscoach Hasselbaink nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen. Da Jana immer noch auf Hawaii weilte, stand sie schon mal nicht zur Verfügung. Desweiteren fehlte Ede-Keeper Daniel, der außerhalb des Saarlandes weilte. Verteidiger Batschgo hatte Schicht in der Nauwies. Lou, der im Spiel gegen Unkraut noch so geglänzt hatte, stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Die Spielertrainer De Ijsbeer und Hasselbaink waren immer noch verletzt. Entwarnung konnte die Presseabteilung im Fall Sebastiao vermelden. Er stand dem Trainer in diesem Spiel zur Verfügung.

Hasselbaink: „Mijn Herrn. Onze medewerkers dekking wordt steeds dunner. Langzaam wordt het moeilijk om een goede opleiding. Maar Godzijdank Sebastiao hier in dit spel. Hij bewees vorig seizoen met seienr doel dreiging dat hij een belangrijke speler voor ons.“ (Ü.: Meine Herrn. Unsere Personaldecke wird immer dünner. Langsam wird es schwierig ein richtiges Training aufzuziehen. Aber Gott sei Dank ist Sebastiao in diesem Spiel dabei. Er hat in der letzten Saison mit seiner Torgefährlichkeit bewiesen, dass er für uns ein unverzichtbarer Spieler ist.“)

Durch den Ausfall von Torhüter Daniel galt es auf dieser Position einen adäquaten Ersatz zu finden.
Da Dirk an diesem Spieltag sein vorerst letztes Spiel für die Elftal bestritt, wollte man ihm in seinem Abschiedsspiel den Wunsch erfüllen, nicht ins Tor gehen zu müssen. Daher erklärte sich Ligapresi Moritz von Oranien dazu bereit das Tor zu hüten.

Von Oranien: „Ik was in de e-jeugd een paar keer in de poort. De Doelman mijn broek nog fit van achter dan, natuurlijk, ga ik in het doel. Ik hou van uitdagingen zoals deze.“ (Ü.: „Ich war in der E-Jugend schon ein paarmal im Tor. Da mir die Torwarthose von damals immer noch passt, gehe ich heute natürlich ins Tor. Ich liebe Herausforderungen wie diese.“)

Doch auch die LOK hatte augenscheinlich einige Ausfälle zu verkraften. Rück`n`Stück fiel ebenso aus wie Verteidiger Heiko. Ben Diego hingegen schaffte es nicht pünktlich zum Anpfiff, sodass er erst nach 10 Minuten Spielzeit zur Verfügung stand. Auch im Tor hatte die LOK Probleme. So zeigte sich die Elftal damit einverstanden, dass die LOK sich fürs Tor die Unterstützung eines Spielers vom FC Unkraut holte.

Nachdem sich nun beide Mannschaften um 16 Uhr in der HBK-Kampfbahn versammelt hatten, konnte das Spiel beginnen. Die erste Halbzeit ist relativ schnell erzählt. Es spielte eigentlich nur Edwin van der Saar. Schon nach 10 Minuten lagen die Holländer durch Tore von Sebastiao und Claudio mit 3:0 in Führung. Die wenigen Angriffe der LOK brachten kaum etwas ein. Moritz von Oranien im Tor der Elftal verlebte eine ganze ruhige erste Hälfte.
Man merkte sehr deutlich, dass die Lokomotive noch nicht richtig auf Touren kam. Dazu mussten augenscheinlich zu viele Neuzugänge integriert werden. Im Verlauf der ersten Hälfte erhöhten Mathijsen, Migel de Jong und Lokje auf 7:0.

PAUSE.

In der Halbzeit gab es bei Edwin van der Saar einen Wechsel im Tor. Sebastiao, der sich in der ersten Hälfte leicht verletzte, ging ins Tor. Moritz von Oranien rückte so ins Mittelfeld.

Nach der Pause machte es die LOK deutlich besser als im ersten Durchgang. Eine deutliche Leistungssteigerung gepaart mit taktischen Undiszipliniertheiten von Edwin van der Saar brachte die LOK mit 7:3 ran. Danach fing sich Edwin van der Saar wieder und der überragende Claudio, sowie Hewethal und Lokje stellten das 12:3 Endergebnis her.

Die Zuschauer in der HBK-Kampfbahn sahen ein faires Spiel, welches in einigen Phasen mit einer Priese (verbalen) Grätschen geführt wurde. Diese Phasen wurden jedoch im Nachhinein auf sportlich faire Weise diskutiert und sämtliche Differenzen wurden ausgeräumt.

Fazit: Verdienter Sieg für Edwin van der Saar. Jedoch profitierte die Elftal sicherlich vom frühen Spieltermin in der Saison. Denn wenn LOK Lebach die Integration der vielen neuen Spieler frühzeitig gelingt, gehören sie sicherlich zu den Kandidaten für die internationalen Plätze.

Stimmen zum Spiel:

Ben Diego (LOK Lebach)::
„Ede war heute eine Nummer zu groß für uns. Man hat gemerkt, dass sie eine eingespielte Truppe mit überragenden Einzelkönnern sind.“

Hasselbaink (Edwin van der Saar):
„Behalve voor de eerste tien minuten van de tweede helft Ik ben zeer tevreden met mijn team. Zal spreken over deze plotselinge inbraak, maar behoeften. We moeten leveren. De ongedisciplineerd gedrag van twee van onze spelers ik heb om iets te zeggen nu. Aangezien ik erstmal moet een nacht slapen over. Of er consequenties zijn, weet ik niet precies. Misschien zal ik zenden zowel een week van buitengewoon verlof. Een ex-trainer VfB heeft inderdaad gebruik gemaakt van deze drug succes.“
(Ü.: „Bis auf die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Über diesen plötzlichen Einbruch muss aber geredet werden. Den müssen wir aufarbeiten. Zu den Undiszipliniertheiten zwei unserer Spieler sage ich hier jetzt nichts. Da muss ich erstmal eine Nacht drüber schlafen. Ob es Konsequenzen geben wird weiß ich noch nicht genau. Vielleicht schicke ich beide eine Woche in Sonderurlaub. Ein Ex-VFB Trainer hat dieses Mittel ja auch erfolgreich angewandt.“)

Rück`n`Stück (LOK Lebach):
„Ich hab das Spiel zwar nicht gesehen, kann aber die Kommentare von unter der Woche nur bestätigen, dass Ede keine faire Mannschaft ist. War doch total unfair, die waren viel zu gut.“

Hewethal (Edwin van der Saar):
„Het team heeft gewonnen en Claudio was sterk voor twee!“
(Ü.: „Die Mannschaft hat gewonnen und Claudio war stark für zwei!“)

Aufstellung

Edwin van der Saar:

Moritz von Oranien – Mathijsen, van der Rosen, Hewethal – Zielinski, Sebastiao – Claudio
Joker: Migel de Jong, Lokje.
Coach: Hasselbaink

Tore:
1:0 Sebastiao
2:0 Claudio
3:0 Claudio
4:0 Mathijsen
5:0 Migel de Jong
6:0 Lokje
7:0 Lokje
7:1
7:2
7:3
8:3 Claudio
9:3: Hewethal
10:3 Claudio
11:3 Lokje
12:3 Claudio
text:o h. edwinvandersaar

2. Spieltag Bilderstrecke

Fotos: Martin Lokje
SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg – Edwin van der Saar 0:7
4.Oktober 2009

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3. Spieltag

Blockspieltag am 11.10.09, HBK-Kampfbahn
Ede van der Saar gegen FC Unkraut 8:1
Der Blockspieltag verlief friedlich in der ganzen Stadt. In der ganzen Stadt? Nein! Eine unbeugsame Bande von Unkraut Ultras zog sichtlich verärgert vom Spielfeld. Ein Spur der Vernichtung hinter sich ziehend hatten sie es auf die orange-farbenen Mannschaftsunterhosen in der Tasche vom Zeugwart „Brauni Streifen“ (Name von der Redaktion geändert) abgesehen. Nur ein rechtzeitiges Ablenkungsmanöver der Stadionsicherheitssonderbeauftragten, welches mit einem Kran und einer Kiste Bier durchgeführt wurde, konnte Schlimmeres verhindern. Doch was war passiert?
Eine eingehende Untersuchung gab brisante Details Preis und somit kann das Spiel gegen Ede van der Saar keineswegs unkommentiert gelassen werden, denn der Spielbericht der Oranjes verschweigt die Ursache für die Ausschreitungen. Also hören wir doch erst mal die Stellungnahme der Unkraut Ultras:
„Nun, es ist zwar hinlänglich bekannt, dass die Siegermächte Geschichte schreiben und bestimmen wie die Geschichte auszusehen hat, aber die Wahrheit kann im Informationszeitalter von heute kaum noch unterdrückt werden, auch wenn die Pläne für Web-Zensur bereits in der Schublade liegen. Die Bundeswehr führt keinen Krieg in Afghanistan? Die Terroristen wohnen auf deinem Dachboden? Klar, und Ede van der Saar ist die fairste Mannschaft der Liga…
Uns ist zu Ohren gekommen, dass die Oranjes die bescheidene Bitte unseres Teams, 2 Auswechselspieler aus den Reihen unserer Genossen vom Roten Stern zu rekrutieren, aus noch nicht mitgeteilten Gründen abgeschlagen haben. Haben sie das Recht dazu? Ja. Finden wir das in Ordnung? Nein. Wie weit soll man denn noch gehen? Spielerpässe für die Bunte Liga? Dopingkontrollen? Kameraüberwachung des Stadions? Alkoholfreies Bier?
Das Thema mit Aushilfsspielern ist ja bereits schon mal debattiert worden. Das Ergebnis? Der Ede (Ersatz-)Tormann hurt durch die halbe Liga. Beim Spiel Roter Stern gegen WSG (letzte Saison) tummelten drei(!) Aushilfsspieler durch die Reihen der Sterne. Und nach welchen Regeln läuft das? Na? Es gibt keine. Somit heißt es Bahn frei für erfolgsorientierte Kommerzvereine. Hätte FCUK mit zwei statt einem Aushilfsspieler vom letztjährigen Tabellendrittletzten das Spiel gewinnen können? 2 Stammspieler im KZ, 3 Promille Restalkohol auf dem Spielfeld. Wohl eher nicht. Nun, Angst isst die Seele auf, Ede hatte die Hosen voll. Hiermit machen wir also ausdrücklich auf den mangelnden Fairnessgeist in der Liga aufmerksam und hoffen, dass Funktionäre das Thema Fairness beim nächsten Stammtisch auf den Tisch bringen. Bis auf weiteres werden wir also „FC Bayern Oranje“ mit unseren Schmährufen aus dem A-Block beschallen, denn ihr solltet wissen, dass „Wer Unkraut jätet, wird Sturm ernten!“.

Gegen Faschismus, gegen Kapitalismus, gegen Ede van der Saar!

Gez.
„Die Anti Oranje Fraktion“ KASPARI

Weder Geschäftsführung noch Spieler des FC Ukraut waren zu einem Interview bereit, da die spielerische Leistung bei der „historischen Niederlage“ einen Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte darstellte und ein Straftrainingslager in der Wüste angeordnet wurde. Ein kurzer Kommentar vom Starspieler David konnte jedoch abgerungen werden: „Ich fand das Verhalten von Ede van der Saar auch nicht gut, aber diese anarchistischen Ultras mit ihrer billigen Polemik lassen uns wie schlechte Verlierer dastehen. Und das sind wir ganz sicher nicht.“. Eine weitere Stellungnahme bekamen wir noch schließlich vom Mannschaftsschuhbindemeister Mr. Fuck: „Diese bittere Niederlage mag uns zwar in unseren Ambitionen beschnitten haben, aber Fans können sich auf uns verlassen, da wir hart an unseren Schwächen arbeiten und bekanntermaßen wächst Unkraut trotz aller Vernichtungsversuche schneller nach als Anderen lieb ist“. Er muss es wissen, also können wir gespannt auf das nächste Spiel gegen Soccer Juniors, wobei wir noch unbedingt vom Teamarzt Dr. Schlauch erfahren wollten, wie es denn nun dem Zauberfuß des Stürmers geht: „Nun ja, eine genaue Diagnose steht noch nicht fest, da muss ich mich erst mit meinem Kollegen, dem Mannschaftsapotheker Mr. Bier beraten. Die Schmerzen behandeln wir zunächst mit einem Trichter pro halbe Stunde und beobachten wie sich der Zustand bessert.“ Bis auf weiteres hoffen wir also, dass er bald wieder gesund ist und wünschen gute Genesung.
von

Berichterstatter KASPARI

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11:00 Uhr // Eckschwalben – WSG Kosmos 4:2
12:05 Uhr // Lidl United– JSG Kirkel 1:3 ( 1 : 2 )
Die Kugel rollte wieder…3. Spieltag in der Bunten Liga
LIDL United, war ein absoluter Neuling, man wusste nicht viel über Stärken und Schwächen. Dies machte die ganze Sache umso spannender.

Etwas ersatzgeschwächt fuhr die JSG am frühen Sonntagvormittag nach Saarbrücken an die HBK-Kampfbahn. Und auch der eine oder andere Kater war im Gepäck…
Nach kurzem Aufwärmen ging es auch schon los. Man merkte sofort: hier entwickelte sich ein schönes Spielchen, es gab massig Zweikämpfe, viel Körpereinsatz, aber es blieb alles fair.
Nachdem beide Mannschaften die ersten Chancen ungenutzt ließen, fasste sich Rifary ein Herz und konnte etwas glücklich den 1-0 Führungstreffer erzielen.
Danach viel der JSG das Spielen etwas leichter, und nach schönem Zusammenspiel mit Thomson konnte erneut Rifary seinen bereits 6. Saisontreffer in der BLSB markieren – 2 : 0!
Kurz vor dem Ende der 1. Halbzeit konnte LIDL United den Anschlusstreffer durch Dirk Müller erzielen, es stand nur noch 1 : 2.
Nach kurzen Verschnaufen gings auch schon weiter mit Halbzeit 2.
Das Gegentor kurz vor der Halbzeit hatte kaum Auswirkungen auf das Spiel, Angriff um Angriff rollte auf das Tor von LIDL United zu.
Aber der Ball wollte nicht ins Tor.
Auch Lidl United hatte in dieser Phase die eine oder andere gefährliche Möglichkeit, konnte aber ebenfalls keinen Volltreffer landen.
Mitte der 2. Halbzeit war es dann soweit, Jones konnte mit seinem 1. Saisontor im ersten Einsatz zum erlösenden 3 : 1 einnetzen. Mit dieser 2-Tore-Führung im Rücken konnte die JSG das Ganze nun etwas ruhiger angehen. Vielleicht sogar ein wenig zu ruhig. LIDL drehte auf, und hätte in dieser Phase durchaus noch zum Anschluss kommen können.
Nach überaus spannenden und kampfbetonten 60 Minuten war er da, der 2. Saisonsieg der JSG’ler, ein insgesamt verdienter 3 : 1 Erfolg gegen tapfer kämpfende Jungs von Lidl.
An dieser Stelle vielen Dank an den Gegner für ein gutes und faires Match, sowie gute Besserung an unseren Spieler Adrian Nicht, der sich eine Rippe angebrochen hat.
Die volle Konzentration gilt nun dem Prestigeduell gegen die Eckschwalben mit unserem Jugendpfleger Armin ;)

Bis dahin alles Gute!
Statistik:
LIDL United – JSG Kirkel 1 : 3 ( 1 : 2 )
0 : 1 Rifary
0 : 2 Rifary
1 : 2 Dirk Müller
1 : 3 Jones
Martin Nikolaus, JSG Kirkel
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13:10 Uhr // Edwin van der Saar – FC Unkraut 8:1
Edwin van der Saar jätet Unkraut.
Erstmals: Sorry für die reißerische Überschrift, aber die hat sich jetzt gerade mal angeboten.
Das Spitzenspiel (wenns nach der Tabelle geht) des Blockspieltages wurde zur Ede-Gala oder sollte man sagen zur Mathijsen-Gala. 8:1 hieß es beim Abpfiff. Doch der Reihe nach.
Die Jungs von der Schelde waren gewarnt vor dem heutigen Gegner: Unkraut hatte letzte Woche den amtierenden Meister KFK geschlagen. Daher wollte die Elftal dieses Spiel etwas professioneller angehen als sonst:
Thema Treffpunkt: Nach dem Motto „14 Uhr is Abfahrt im Dorf“ war der Ede-Treffpunkt auf 12.30 Uhr von Moritz von Oranien angesetzt worden. Er selbst kam 12.45 Uhr mit seinem Hollandrad um die Ecke. Das ist holländische Gelassenheit.
Thema Motivation: Unter der Woche kam es zwischen den Oranjekickern zu regem E-Mail-Austausch um die Motiviation für das Spitzenspiel hochzuhalten. Von „Round up“ bis zu „Welches Schuhwerk, Trainer?“ war alles dabei.
Thema Taktik: Noch nie wurde so hart an einer Taktik für das Spiel getüftelt. Das Licht im Konferenzzimmer im Ede-Hauptquartier wurde diese Woche oftmals erst tief in der Nacht gelöscht. Coach De Ijsbeer und sein Assistent Hasselbaink machten diese Woche einige Überstunden. Die Taktik kann hier natürlich nicht näher erläutert werden, ihr versteht sicherlich…
Da die Elftal einige Ausfälle zu beklagen (Stopp, wir wollen ja nicht klagen)… Da Batschgo, Sebastiao, Daniel und die beiden Spielertrainer ausfallen, war der Kader stark dezimiert (jetzt kommt ja schon wieder ein jammeriger Touch rein…. na ja, Ausfälle sind nun mal bitter) ging Edwin van der Saar mit neun Spielern ins Spiel. Dirk, Hewethal, Mathijsen, Migel de Jong, von Oranien, Claudio, Lokje, van der Rosen und Ede-Debütant Lu sollten die drei Punkte holen.
Vor Spielbeginn hatte auch der FC Unkraut Personalprobleme. So wurden sie vom Roten Stern unterstützt.
Zum Spiel:
Eigentlich war es ein von der ersten Minute an ein souveränes Auftritt der Elftal. Es wurden kaum Chancen zugelassen und vorne war man eiskalt. Vor allem Mathijsen hatte einen Sahnetag erwischt und besorgte mit seinen vier Treffern den Sieg fast im Alleingang. Nachdem er seinen ersten Doppelpack geschnürt hatte traf Ede-Debütant Lu mit einem sehenswerten Heber zum 3:0. Das Tor des Tages erzielte aber Migel de Jong. Per Direktabnahme traf er aus 25 Metern sensationell zum zwischenzeitlichen 4:0. Nachdem Mathijsen seinen zweiten Doppelpack geschnürt hatte besorgte Claudio auch per Doppelpack die Tore sieben und acht für die Elftal.
Abschließend sollte noch erwähnt werden, dass es ein aufgrund der Tabellenkonstellation hart umkämpftes aber niemals unfaires Spiel war. Auf diesem Wege noch gute Besserung an Unkrauts Topstürmer, der sich während des Spiels am Knöchel verletzte.
Tore:
1:0 Mathijsen
2:0 Mathijsen
3:0 Lu
4:0 Migel de Jong
5:0 Mathijsen
6:0 Mathijsen
6:1
7:1 Claudio
8:1 Claudio
Edwin van der Saar:
Dirk – Hewethal, Mathijsen, Migel de Jong – Von Oranien, Claudio – Lokje
Joker: van der Rosen, Lu
Trainer: De Ijsbeer
Co- Trainer: Hasselbaink
Text: Hasselbaink
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14:15 Uhr // Fukuoka Superstars – Ray Stern 0:5
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15:20 Uhr // KFK Meier – Leipziger 52 3:0
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16:25 Uhr // Socca Juniors – SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg 6:1
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17:30 Uhr // LOK Lebach – HORST 1:2
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17:59 Uhr // Aufräumen, Bier trinken, Hüpfburg?, Nummern austauschen, Nauwieserviertel rocken, gemeinsames Duschen … Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Stimmt es, dass es sein muss: ist für heute wirklich Schluss? Heute ist nicht alle Tage, Blockspieltag kommt wieder keine Frage!


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2. Spieltag

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SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg – Edwin van der Saar 0:7

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SonnTAG; 4.Oktober, 16 Uhr HBK
Vorbericht:
Hertha gegen HSV, Kellerkind gegen Spitzenteam. Die Favoritenrolle scheint klar verteilt. Hertha könnte die 3 Punkte schon gleich per Expresspacket an die Elbe liefern lassen.
Gleiche Voraussetzungen scheinbar in der Bunten Liga Saarbrücken: Die Kicker von der SpVgg Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg empfangen nach ihrer 1:13 Schlappe gegen den Meister KFK nun direkt mit Edwin van der Saar den Vizemeister der Bunten Liga. Was für ein Auftaktprogramm für den Neuling.
Doch im Lager des aktuellen Tabellen4ten ist man gewarnt. Schließlich war im Auftaktspiel gegen HORST noch ein wenig Sand im Getriebe. Oder sollte man lieber sagen Erde im Räderwerk. Zumindest lief vor allem in der 1. Hälfte noch nicht viel zusammen.
Captain Hewethal dazu:
„We zijn gewaarschuwd. De gekleurde League heeft zo‘n hoog niveau dat iedereen iedereen kan verslaan. Zo de Spvgg de runner-up.“

Auch Ligapresi und Ede-Abräumer Moritz von Oranien mahnt zur Vorsicht:
„Dit is een moeilijke passage. De SpVgg zal worden na de nederlaag tegen de herstelbetalingen van het KFK. Je zal zeer gemotiveerd zijn op zaterdag.“
Personell hat sich die Lage bei Edwin van der Saar nicht entspannt. Einige Tage vor dem Spiel wurde bekannt, dass Stürmer Lokje aufgrund einer Verletzung am Sonntag nicht zur Verfügung steht. De Ijsbeer (Bruch des Handwurzelknochens) und Hasselbaink (Bänderriss im Sprunggelenk) fallen noch einige Wochen aus. Ob Verteidiger Batschgo am Sonntag sein Saisondebut geben kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht ganz klar.
Dazu Batschgo: „Nocht weet niet of ik kan spelen op zondag. Dat hangt af van vele factoren die pragmatische ik selsbt had geen invloed op hen.“
Ein weiterer Faktor, der das Spiel noch etwas interessanter machen dürfte, ist der Umstand, dass der Vizemeister am Sonntag vielleicht schon seine neue Kluft präsentieren könnte. Die Medienwelt ist gespannt, ob Edwin van der Saar den Ausrüster beibehalten oder vielleicht sogar gewechselt hat. Schließlich bekam das Team als Vizemeister lukrative Angebote von mehreren namhaften Sportbekleidungsfirmen.
Dazu Haselbaink: „geen commentaar“

Mögliche Aufstellung:
Daniel – Mathijsen, Hewethal, van Rosen – Von Oranien, Sebastiao – Claudio
Reservebank: Migel de Jong, DirkvdSaar, Batschgo

Ausfälle:
De Ijsbeer (Bruch des Handwurzelknochens) und
Hasselbaink (Bänderriß im Sprunggelenk)
Lokje

Zum Spiel: Nach dem Motto „nooit kans een winnend team“ sollte De Ijsbeer keinen Grund haben, die Startaufstellung vom Auftaktsieg zu verändern. Jedoch scheint es möglich, dass Migel de Jong, DirkvdSaar oder Batschgo auch beginnen könnten.
PS: Die HBK-Arena ist noch nicht gänzlich ausverkauft. Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.

FCUK – KFK 7:6
Sonntag 4.10., 17:15, HBK
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WSG Kosmos – JSG Kirkel 4:1
Anstoß: Donnerstag, 1. Oktober, 17.45 Uhr HBK KAMPFBAHN
WSG Kosmos – JSG Kirkel 4 : 1 ( 1 : 1)

0:1 Karaxha (15. / Schütz)
1:1 Woll (22. / Rosenberger)
2:1 Baum (44. / – )
3:1 Philippe (56. / Baum)
4:1 M. Seewald (59. / Baum)

Soweit die traurigen, nackten Zahlen!

Zum Spiel:

Direkt nach dem Feierabend gings auf nach Saarbrücken, um unser 2. Ligaspiel zu absolvieren.

Stark ersatzgeschwächt mussten wir gegen die Mannschaft WSG Kosmos antreten, an dieser Stelle vielen Dank für Eric Laufer und Kevin Wagner!

Es entwickelte sich gleich ein munteres Spielchen, mit Chancen hüben wie drüben.

Nach einer guten Viertelstunde konnte Rifat Karaxha nach Pass von Dominik Schütz zum umjubelten 1 : 0 Führungstreffer einlochen…der Auftakt zum nächsten 3er??

Denkste…nach 22 Minuten konnte WSG durch Woll ausgleichen.

Zu diesem Zeitpunkt merkte man bereits, dass der Spielmacher der WSG’ler wohl einen sehr guten Tag erwischt hatte..

Viele gelungene Aktionen, starke Dribblings im Mittelfeld, uns wollte einfach kaum ein Mittel einfallen, um ihn zu stoppen.

Zur Halbzeit stand es schließlich 1 : 1.

Wieder ging es in der Anfangsphase der 2. Hälfte hin und her, die beiden großartigen Torhüter vereitelten Chance um Chance.

Nach einem Eckball war es dann soweit: Der Spieler Baum konnte unbedrängt mit einem harten und gut platzierten Schuss das 2 : 1 erzielen.

Mit letzter Kraft versuchten wir uns gegen die Niederlage zu stemmen, aber die Kraft hatte doch sehr nachgelassen gegen jetzt doch klar überlegene WSG’ler

Mit fast logischer Konsequenz mussten wir noch das 1 : 3 durch Philippe und sogar noch das 1 : 4 durch M. Seewald hinnehmen.

Unterm Strich ist die Niederlage angesichts unserer vielen Chancen vielleicht eine Nummer zu hoch ausgefallen, letztendlich geht sie aber in Ordnung.

Wir lassen aber den Kopf nicht hängen, und versuchen im nächsten Spiel wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.

M.N. 05.10.09

0:1 ? (15. / -)
1:1 Woll (22. / Rosenberger)
2:1 Baum (44. / – )
3:1 Philippe (56. / Baum)
4:1 M. Seewald (59. / Baum)

Sankt Johann (bba). Vor einem Zuschauer und gut gefülltem Gästeblock an der abendlich dämmernden HBK-Kampfbahn entwickelte sich das Auftakt-Match der krisengeschüttelten Kosmonauten gegen die selbstbewussten Liga-Novizen aus Kirkel rasch rassig und rasant. Obwohl die JSGler nach ihrem Premieren-Triumph gegen die etablierten Leipziger mit (nicht nur metaphorisch) breiter Brust antraten, erwischte die WSG den besseren Start. Trotz einiger Änderungen im Kader erarbeiteten sich die von Interimstrainer Richters taktisch bestens eingestellten Kosmonauten recht bald ein Übergewicht im Mittelfeld. Dabei schalteten sich die agilen Außenverteidiger Rosenberger und Philippe abwechselnd in die Angriffe mit ein und drückten so überforderte Kirkeler, die sich in der Anfangsviertelstunde fast ausschließlich durch humorlose Befreiungsschläge in die Partie einbrachten, zusehens in die eigene Hälfte. Einzig Stoßstürmer Baum agierte zunächst unglücklich und überantwortete ein halbes Dutzend aussichtsreicher Schuss-Chancen den gierigen Krallen des Kirkeler Keepers und den Rest dem Sankt Johanner Abendhimmel.

So bewahrheitete sich eine der dämlichsten Fußball-Weisheiten überhaupt zum Themenkomplex „vorne/hinten“ und das erste laue Angriffslüftchen der Gäste hauchte das Leder am Innenpfosten vorbei zum 0:1 ins Allerheiligste der WSG. Reaktion: keine. Die Kosmonauten schüttelten sich kurz und spielten weiter wacker nach vorne.

Es war diese Mixtur aus Wollscher Kompaktheit und Seewald-Schiestelscher Kontroll-Offensive, die Interims-Coach Richters seinen Mannen im Vorfeld unaufhörlich eingetrichtert hatte, die am Ende den Unterschied machen sollte. Den schönsten Spielzug des Abends über Sammel und Rosenberger schloss Abwehrchef Woll erfrischend unterkühlt zum psychologisch wichtigen knapp-vorhalbzeitlichen Zeitpunkt ab.

Nach kurzer Rast, in der die Gäste erste Wadenkrämpfe mit Massagen und Nikotin-Inhalation zu ersticken versuchten, ging es in Halbzeit zwei, in der die WSG noch einmal einige brenzlige Situationen zu überstehen hatte. Drei Mal innerhalb weniger Minuten tauchten die Kirkeler Stürmer in aussichtsreicher Position vor WSG-Schlussmann Yannik Seewald auf. Die Manier, in welcher dieser das Leder mit Fingern, Füßen, Lende, Thorax u.a. immer wieder um den Pfosten zu lenken vermochte und so die WSG im Spiel hielt, verdient nichts weniger als das Prädikat „Weltklasse“. Das Strohfeuer verglomm ob solcher Torwart-Hexereien rausch, und die sichtlich nach Fassung ringenden Siedler wurden vom gekonnt rochierenden WSG-Mittelfeld abermals in die Defensive gedrängt.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kosmonauten auch ergebnistechnisch sich der Partie bemächtigen würden. Dennoch dauerte es bis zur 44. Minute, da der gerade wieder eingewechselte Baum mit seinem ersten Ballkontakt per trockenem Rechtsschuss das erlösende 2:1 markierte. Hängende Kirkeler Köpfe, ein hörbar enttäuschtes weibliches Fan-Duo im Gästeblock und ein parabolisch gestikulierender Richters dies- und jenseits der Coaching-Zone: Wer der Körpersprache mächtig war, wusste, dass der Käse nun bis auf den letzten Krümel weggefuttert war. In der Schlussviertelstunde bestimmten filigrane Ball-Stafetten und rasante Dribblings durch den Kirkeler Abwehr-Torso das Bild, ehe Kosmos-Neuzugang Philippe nach schöner One-Touch-Kombination und Spielmacher Seewald aus der Distanz für den am Ende auch in der Höhe verdienten 4:1-Endstand sorgten.

Fazit: Weltklasse zwischen den Pfosten, humorarme Abwehr der Kompakt-Klasse, ein entwaffnend kreativer Spielmacher und vorne ein „Stürmer“, der trotz zicklerschem Schuss-Glück immerhin einen Volltreffer auf dem Schlappen hatte. „Ich bin stolz auf meine Jungs“, zeigte sich Interimstrainer Richters nach der Partie vollauf zufrieden. „In dieser Frühform werden wir auch die Schwalben schlachten.“ Ob Richters selbst eine Zukunft auf dem Trainerstuhl der WSG hat, werden allerdings erst die kommenden Wochen zeigen.
bba

Leipziger 52 – Eckschwalben 1:1
Anst0ß: Mittwoch, 30.September, 20.30 Uhr: Burning-Hill Stadium, Dudweiler
Ein Plädoyer für Revanche

„Wer schreibt einen Spielbericht?“ fragte Meckes nach dem Match. Keiner antwortete. Warum auch? Das bedeutet Zeit investieren, in etwas, was andere konsumieren. Meinetwegen, dachte ich halblaut vor mich hin.Ich garantiere keine Objektivität, strenge mich aber an. Wollen die Leute wirklich so was lesen wie: „Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Von Anfang an gestaltete sich ein abwechslungsreiches Spiel.“ Nein, das ist doch nicht Euer Ernst? Na gut, also:
Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Von Anfang an; nein, die meisten stehen doch eher auf was reißerisches:“Hassspiel im Burning Hill Stadium. Partie kurz vor dem Abbruch. Leipziger Hooligans erneut auffällig. Nächstes Heimspiel nach Gresaubach verlegt.“
Ich probier es mal mit einem Mix. So, Mixer läuft:
Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an. Die Leipziger nicht. Die Eckschwalben schießen ein Tor. Sieht folgendermaßen aus. Also, ich bin jetzt mal die Hintertorkamera, ungefähr hinter dem rechten Pfosten postiert: Angriff über den rechten Flügel der Eckschwalben (bitte jetzt umdenken), der Schwalbenflügelspieler dringt in den Strafraum ein, die Leipziger Nr. 2 der Torhüter, Manu, geht dem Spieler entgegen, wird lahmarschig getunnelt, der Ball spaziert durch den Fünfer, mehrere Spieler (gemixt) stürmen heran. Aber noch hat der Ball Zeit. Und in der Erinnerungswiederholung sieht es besonders grausam aus: hoppel poppel tock (das ist der Pfosten). Abprallwinkel rund 90 Grad. Netz. Zappel. So eine Scheiße! Das darf man ruhig sagen. Was für ne Gurke. Aber der Sportjournalist schreibt: „Die Leipziger ließen sich nicht lange bitten und gaben die richtige Antwort. Sie machten nach einer feinen Kombination ein Tor. 1:1.“ Um es mal vorweg zu nehmen, auch die zweite Halbzeit gestaltete sich abwechslungsreich und das, obwohl die Eckschwalben in Bestbesetzung angetreten waren und die Zweiundfünfziger eben nicht. Es wurde irgendwie etwas heißer in Burning Hill (nomen est omen), ja, es gab ab und zu was auf die Knochen. Und es wurde ab und zu debattiert. Oder auch geschimpft. Was aber viele empörte, zumindest aber irritierte war eine Szene fünf Minuten vor Schluss: Nico Camacho musste wohl unseren Mitspieler CeeBee regelwidrig erwischt haben (ich war leider 52 Meter vom Geschehen entfernt). Einsichtig gab es einen Freistoß für die Leipziger. Doch nicht genug für den Getroffenen. Jetzt fällt für jeden deutlich zu hören das Wort „MIXER“. Ich bin entsetzt, denke noch: „Muss das sein?“ Ich habe nämlich einen Wackelkontakt zuhause an meinem Rührstabmixer Krups 3 Mix 1003. Das ist schlecht, wenn man eine Mayonaise herstellt. Nebst einer ruhigen Hand benötigt man eine gleichmäßig niedrige Stufe des Mixers beim Einträufeln des Olivenöls. Achso, abgeschweift. Ja, unsportliches Verhalten. Find ich nicht gut, Du. Überträgt sich auch auf die Ränge. Die bis dahin angenehme, aber leidenschaftliche Stimmung besonders von Seiten der Leipziger Zuschauer – von den zahlreichen Ecksitzplatzfans hörte man so gut wie gar nichts – drohte zu kippen. Aber dank der eckigen Gelassenheit des Gegners konnte die Partie ohne weitere Vorkommnisse zu Ende gebracht werden. Gut, in der allerletzten Szene grätscht Manu mit beiden Beinen voran Hüsse vor den Ball/die Beine, niemand weiß es, die Hintertorkamera fängt dies nicht ein. Es bleibt beim 1:1. Hätte es jetzt einen Strafstoß und dadurch das 1:2 gegeben, mein Gehirn hätte sich eingeschaltet und eines gedacht: Revanche. Damit trete ich leidenschaftlich für Rückrundenspiele ein!!! Also, ich mein das Ernst: bei 12 oder 13 Teams würde das 22 bzw. 24 Spiele bedeuten. Klar, das ist bei 52 Wochen Zeitfenster knapp bemessen, zudem will die Bunte Liga ihre Saison vor WM-Beginn beenden. Für nächstes Jahr bitte wieder überdenken! Vielleicht noch diese Saison? Fuck off Play Off!!!
Denn: Die Eckschwalben traten in Bestbesetzung an.
HALTDOCHMALEINEN 52

Horst – Socca Juniors 2:2
Samstag, 3. Oktober, 13:30 Uhr, HBK
Spielbericht
Horst – Socca Juniors
Das Spiel fand bei bestem Fußballwetter statt: Sonne, gefühlte 20 Grad, nur hin und wieder eine leichte Brise. Leider waren aufgrund einer Konkurrenzveranstaltung nur wenige Zuschauer auf den Rängen des Stadions zu finden. Horst hatte aber schon mal vorgesorgt und endlich seine komplette Ersatzbank mitgebracht, die bei Bier und bester Laune ihr Team anfeuerten. Sogar Daniel war extra aus Düsseldorf angereist, um sein Team zu unterstützen. Zum Spiel selbst gibt es wenig zu sagen, ohne die üblichen Phrasen dräschen zu müssen: Es war eine lebhaft geführte Partie, rauf und runter, kein Taktikgeplänkel, man schenkte sich nichts, aber insgesamt fair, usw. usf.
Wer es genauer wissen möchte: Horst ging mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung. In der Folgezeit erarbeitete sich Socca Juniors mehr Spielanteile um den Rückstand auszugleichen. Die logische Konsequenz war der Augleich und kurz darauf sogar die verdiente Führung für die Socca Juniors, mit der man in die Pause ging. Vielleicht hätten die Socca Juniors auch noch das eine oder andere Tor schießen können, machten sie aber nicht.
Mit klaren Anweisungen des Horst-Capitano und Taktik-Fuchses Jörg wie z.B. „mal öfters auf Tor schießen“, startete Horst souverän und engagiert in die zweite Halbzeit. Schließlich galt es einen Rückstand aufzuholen. Und wie es manchmal so ist, geht bei besten Torchancen nichts rein, aber ein Kullerball schon. Also Ausgleich in der Mitte der zweiten Halbzeit. Danach gab Horst das sog. Heft nicht mehr aus der Hand und man hatte sogar noch die Führung auf dem Fuß. Wenn man beide Halbzeiten zusammen nimmt – so war man sich dann am Ende einig –, war das 2:2 somit das ideale weil gerechte Ergebnis dieser Partie. Und beide Mannschaften konnten noch die Sonne und das schöne Wetter genießen….